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WebRTC: Standard für Video-Chats und VoIP jetzt in Firefox und Chrome demonstriert

    WebRTC: Standard für Video-Chats und VoIP jetzt in Firefox und Chrome demonstriert

Video- und VoIP-Telefonie soll vereinheitlicht werden, wenn es nach Mozilla und Google geht. Die beiden Firmen präsentieren nun ihre Integration des entsprechenden Standards namens WebRTC, der zukünftig Echtzeit-Kommunikation ohne lokale Software und über Hersteller-Grenzen hinweg ermöglichen soll.

Immer mehr Software wandert in den Browser

In den letzten Jahren sind immer mehr Bestandteile herkömmlicher Offline-Anwendungen in den Browser gewandert, und dieser Trend wird definitiv weiter anhalten. Google versucht ja beispielsweise mit Chrome OS ein Betriebssystem zu schaffen, welches vollständig im Browser läuft. Diesem Ziel kommen Google und Mozilla mit der Implementierung des WebRTC-Standards einen Schritt näher.

WebRTC: Standard zur Echtzeitkommunikation

Die Abkürzung WebRTC steht für Web Realtime Communication und ist eine Vereinbarung über die technischen Eckdaten von Sprach- und Videotelefonie über das Internet. Im Idealzustand soll WebRTC in der Zukunft Skype, Facetime und Co. überflüssig machen, oder zumindest auch in den Browser verlagern.

WebRTC soll Echtzeit-Kommunikation, zum Beispiel Video-Chats, direkt im Browser erlauben.

Demo-Video von Mozilla und Google

Dass diese Entwicklung nicht mehr lange auf sich warten lässt, demonstrieren die beiden Browser-Schmieden Google und Mozilla nun in einem Video, in dem zwei Mitarbeiter miteinander ein Videotelefonat führen - jeder mit „seinem“ Browser. Im Falle von Chrome kommt dabei die aktuelle Beta-Version 25 zum Einsatz, die planmäßig Ende Februar als „stable“ veröffentlicht werden sollte. Der Firefox-Entwickler setzt die aktuelle Nightly-Build ein.

VP8-Video und Opus-Audio, komplett verschlüsselt

Technisch gesehen basiert der Video-Chat auf dem VP8- (Video) bzw. Opus-Coded (Audio). Darüber hinaus werden die Daten auch standardmäßig verschlüsselt via SRTP übertragen und sind damit sicher vor Abhörversuchen. Web-Entwickler können dieses Feature einfach durch JavaScript integrieren. Die vorgestellte Demo kann auf der Seite von WebRTC ausprobiert werden. Neben den angesprochenen Browser-Versionen muss beim Firefox vorher auch noch eine Einstellung editiert werden.

Erste Webseiten, die Gebrauch von WebRTC machen, gibt es auch schon, so zum Beispiel den Cloud-Messenger Twilio, der es erlaubt, im Browser Telefonate zu führen.

Weiterführende Links:

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2 Reaktionen
starptech
starptech

Man hat den Anschein,dass sie selber nicht wissen was sie sagen wollen bei der Übertragung :D

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Tom

Ist das dann richtige peer2peer oder müssen da noch Server zwischengeschaltet werden. Wäre ja z.B. ganz nett, wenn das komplett abgeschottet im LAN funktionieren würde.

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