Drücke die Tasten ◄ ► für weitere Artikel  

Website will über Kickstarter-Finanzierung werbefrei werden

Die US-amerikanische Webseite Penny Arcade versucht sich an einem neuen Erlösmodell. Um ein Jahr lang auf Werbung verzichten zu können, setzen die Gründer mit einem Kickstarter-Projekt auf finanzielle Unterstützung der Community. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen die Chancen gut, zumindest Teile der Webseite werbefrei zu halten.

Website will über Kickstarter-Finanzierung werbefrei werden

Penny Arcade ist längst mehr als ein Webcomic. Mit der Penny Arcade Expo (PAX) und mehreren Videospielen wurde das Geschäftsfeld schon vor einigen Jahren erweitert. Durch ein neues Kickstarter-Projekt sorgen Jerry Holkins und Mike Krahulik, die Köpfe hinter Penny Arcade, nun erneut für Aufsehen. Das Ziel ist kein geringeres, als die gesamte Webseite werbefrei zu halten.

Endlich wieder werbefrei: Inhalte sollen im Mittelpunkt stehen

Etwa zwei Jahre lang finanzierte sich Penny Arcade über Spenden, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Mittlerweile ist das Unternehmen auf angewiesen.

Die Webseite soll Schritt für Schritt werbefrei werden.

Das ursprüngliche Ziel des Kickstarter-Projekts lag bei 250.000 US-Dollar. Mit dem gesammelten Geld soll die sogenannte „Leaderboard Ad“ ein Jahr lang entfernt werden. Kommt mehr Geld zusammen, entfallen weitere Werbeplätze. Für knapp eine Million Euro wird schließlich die gesamte Webseite werbefrei, versprechen dessen Gründer. Dann sollen die Inhalte erneut im Mittelpunkt stehen. Mittlerweile wurden bereits 260.000 US-Dollar gesammelt, das Kickstarter-Projekt befindet sich also auf einem guten Weg.

Dass Penny Arcade für die auch Kritik erntet, scheint die beiden Gründer nicht zu beunruhigen. Man sei das bereits gewöhnt, heißt es in einem Artikel der Washington Post.

Webseite-Betreiber, die jetzt auf ein neues Erlösmodell hoffen, müssen sich jedoch vorerst in Geduld üben oder selbiges auf deutschen Crowdfunding-Platformen versuchen. Kickstarter soll erst im Herbst dieses Jahres nach Europa kommen – vorerst nur nach Großbritannien.

Weitere Informationen

(Featured Image: Tax Credits / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Autor:
60 Shares bis jetzt – Dankeschön!

Bewerten
VN:F [1.9.22_1171]
4 Antworten
  1. von Jörg Schöneburg via facebook am 15.07.2012 (16:41Uhr)

    mir egal, kenne ich die Webseite, was die Amis machen is mir eh herzlich egal.

  2. von Peter Voth via facebook am 15.07.2012 (17:27Uhr)

    Finde ich Super !!!

  3. von huettenzauber am 15.07.2012 (17:43Uhr)

    Mal sehen, wenn facebook auf den dreh kommt ... lol... selten so ne blöde idee gesehen

  4. von Paul Balzer via facebook am 15.07.2012 (22:44Uhr)

    Gibt's eigentlich schon Zahlen von der taz, welche ja mit 'taz zahl ich!' auch versuchen um die Runden zu kommen?!

Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Kickstarter
Crowdfunding in Zahlen: Kickstarter erreicht die erste Milliarde
Crowdfunding in Zahlen: Kickstarter erreicht die erste Milliarde

Insgesamt konnten Kickstarter-Projekte eine Milliarde US-Dollar einsammeln. Mehr als 21 Millionen US-Dollar davon kamen aus Deutschland. » weiterlesen

Kickstarter: Crowdfunding-Dienst wird Opfer von Hackern
Kickstarter: Crowdfunding-Dienst wird Opfer von Hackern

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist letzte Woche Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie das Unternehmen in einem Blogpost bekannt gegeben hat, weiß es seit Mittwochabend von der... » weiterlesen

Prototypo: Online-Tool soll die Erstellung von Fonts radikal vereinfachen
Prototypo: Online-Tool soll die Erstellung von Fonts radikal vereinfachen

Prototypo soll ein extrem einfaches Online-Tool zur Erstellung von Schriftarten werden. Zur Vollendung des Open-Source-Werkzeugs suchen die Macher derzeit nach Unterstützung auf Kickstarter. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen