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Verstörend: Clickclickclick.click zeigt dir, wie du auf Websites überwacht wirst

Das Browsergame Clickclickclick.click eröffnet dir einen verstörenden Blick darauf, wie du beim Surfen auf Websites überwacht wirst.

Websites: Diese Daten gibst du preis

Für Website-Betreiber sind solche Daten Gold wert. Wie oft klickt der Besucher auf einen bestimmten Button, wie lange bleibt er auf der Seite, wohin scrollt er und nach welcher Aktion verliert er das Interesse und verlässt die Website. Vielen Nutzern dürfte gar nicht klar sein, wie viel sie durch ihr Verhalten auf einer Website über sich preisgeben. Das Browsergame Clickclickclick.click der Entwickler vom VPRO Medialab soll genau das sichtbar machen.

Browsergame zeigt, was Webseiten alles tracken könne. (Screenshot: clickclickclick.click/t3n)
Browsergame zeigt, was Websites alles tracken könne. (Screenshot: clickclickclick.click/t3n)

Die Webseite zeigt zuerst einmal nicht mehr als einen mit der Aufschrift „Button“ gekennzeichneten Button in der Mitte. Nach wenigen Augenblicken aber beginnt die Anzeige der Datensammlung. So werden etwa Daten über die genutzte Hardware, wie die Bildschirmgröße oder die Zahl der CPU-Kerne, aufgezeichnet. Darüber hinaus geht es natürlich darum, wie der Website-Besucher sich auf der Website bewegt. Wie lange bleibt er auf der Website, wann klickt er den Button, scrollt er und wohin wendet sich sein Blick?

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Websites: Rückschlüsse aus Mausbewegungen

Im Hintergrund erklärt eine computergenerierte Stimme, wann etwas Außergewöhnliches passiert – etwa, dass der Besucher sich zum Verlassen der Website entscheiden könnte. Hier wäre es dann für den Website-Betreiber angebracht, etwa mit der Anzeige eines Goodies den Nutzer auf der Seite zu halten. Auch aus Informationen wie der Zeit, zu der sich der Nutzer auf der Website aufhält (Bürozeit) und der Geschwindigkeit, mit der Maus und Cursor bewegt werden, können Rückschlüsse gezogen werden.

Wer das Game durchklicken will, sollte auf die Anzeige in der rechten oberen Ecke der Seite achten. Die Prozentzahl unter „Achievements“ zeigt an, wie viele Website-Aktionen schon durchgespielt wurden. Dazu gehören Mausbewegungen, Klicken, das Besuchen der Website zu bestimmten Zeiten, die Rückkehr auf die Website und die Veränderung der Bildschirmgröße – um nur ein paar zu nennen.

via de.engadget.com

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4 Reaktionen
Marianne Dolans
Marianne Dolans

Warum soll man sich über diese Überwachung aufregen? Der Staat selbst überwacht doch jeden Menschen total, um über die Arbeitsleistung des Einzelnen an die Zwangsabgaben wie Steuern, Gebühren und Abgaben unter Androhung von Strafe, zu kommen. Die Gläubigkeit des Menschen schreit doch nach demutsvoller Überwachung und Kontrolle. Denken, ist mit der aller schwersten Arbeiten die ein Mensch sich selbst antun kann.

Kritiker
Kritiker

t3n Niveau, bald lautet die Überschrift dann:

Als er diese Webseite sah, traute er seinen Augen nicht!

MAx G

Ich würds nicht so direkt sagen wie Holger, aber viel Sinn ergibt das Ganze für mich auch nicht. Klar kann man Daten sammeln. Aber mit einem Spiel verdeutlichen wie gut das funktionieren kann? Hm?

Holger Evers
Holger Evers

Ein ziemlich schwachsinniger Artikel. Was soll "verstörend" daran sein, wenn eine Website weiß dass sie (selbst) ein Cookie gesetzt hat oder wo ich meine Maus hin bewegt habe? Clickbaiting?

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