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Diese Website verlangt 1 Dollar für die Info, wieviele andere Nutzer 1 Dollar gezahlt haben

    Diese Website verlangt 1 Dollar für die Info, wieviele andere Nutzer 1 Dollar gezahlt haben

(Grafik: Shutterstock)

Geniale Idee oder schmierige Geldmache? Ein Softwareentwickler verlangt auf seiner Website einen US-Dollar, damit Nutzer sehen, wieviele andere Nutzer einen US-Dollar gezahlt haben.

Website verlangt einen US-Dollar für simple Info

Inspiriert von der „One Million Dollar Homepage“ von Alex Tew hat der Softwareentwickler Johan McCubbin eine Website eingerichtet, die ebenfalls zu einer Geldmaschine geworden zu sein scheint. Tew hatte 2005 auf seiner Website insgesamt eine Million Pixel für zunächst jeweils einen US-Dollar angeboten. Die Kampagne ging innerhalb weniger Wochen viral, Tew wurde Millionär.

So empfängt die Dollar-Website neugierige Nutzer. (Screenshot: howmanypeoplepaidadollartoseehowmanypeoplepaidadollar.com/via Motherboard)

Das Konzept von McCubbin auf der Website howmanypeoplepaidadollartoseehowmanypeoplepaidadollar.com ist noch einfacher und mit noch weniger Aufwand verbunden als Tews Vermarktungsidee: Nutzer, die wissen wollen, wieviele andere Nutzer einen US-Dollar zahlen, um zu sehen, wieviele Nutzer einen US-Dollar gezahlt haben, müssen einen US-Dollar zahlen – per Paypal.

Das Ganze scheint also aus nichts weiter als ein paar Zeilen Code und einem Paypal-Link zu bestehen, wie das US-Online-Magazin Motherboard süffisant bemerkt. Wieviele Nutzer McCubbin bisher genau in die Falle gegangen sind, weil sie unbedingt wissen wollten, wieviele andere schon in die Falle gegangen sind, ist unklar.

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Website spielt mehr Geld ein als erwartet

McCubbin meinte auf Anfrage von Motherboard jedenfalls, dass die Website deutlich mehr Geld als erwartet einspiele. Eigentlich habe der Softwareentwickler lediglich testen wollen, ob ein solches Konzept funktioniere. Ziel war es, wenigstens die Kosten für Hosting und Domainregistrierung hereinzubekommen.

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Die im Frühjahr gelaunchte Website spiele manchmal tagelang nichts ein, dann aber werde die Info über die sozialen Medien geteilt und die Einnahmen würden sprudeln, meint McCubbin. Manche Nutzer wollten ihr Geld zurückhaben, wenn sie herausfinden, dass es für den einen US-Dollar wirklich nur eine Zahl gebe, aber das habe McCubbin bisher immer verweigert.

Wer wissen will, wieviele Nutzer bisher gezahlt haben, muss wohl selbst einen US-Dollar in die Hand nehmen. Derzeit (Montagabend) ist die Website allerdings aufgrund von Wartungsarbeiten nicht erreichbar.

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6 Reaktionen
Bastian Kuhn
Bastian Kuhn

Geile Idee, habe ich gleich mal für 1 Euro gebaut:

https://wer-war-es.de

Wird ein gutes Experiment mit dem ich mal probiere mich in das Thema SEO und Virales Marketing einzufinden.

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zwingy
zwingy

Hey geiler Typ

Berichte ruhig wie es läuft

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Ron
Ron

Und wo ist der Hinweis auf das Widerrufsrecht? Zum Glück gibt's in Deutschland die rechtlichen Vorgaben, die bei Verträgen im Fernabsatz gelten. Anderenfalls kann ich bis ein Jahr widerrufen... Wäre mal spaßig, wenn das alle Nutzer deines Angebots machen, denn du musst den kompletten Betrag von einem Euro zurück überweisen, d. h. auf den Paypal-Kosten sowohl bei deinem Empfang als auch jenen, die deine Kunden abdrücken müssen bei Rücküberweisung musst du erstatten.

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Tuwi.rocks

:D :D
sehr gut...wir haben diese sinnlose Website in unseren Index auf https://www.theuselesswebindex.com aufgenommen.

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Tukar Alex
Tukar Alex

Info: 3542

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Paschl
Paschl

Wer insbesondere in Zeiten von Social Media (viel) Geld verdienen will, der braucht vor allem hochwertige und effektive Werkzeuge. Eines davon ist sicherlich Clickbait! Und das hat bei dieser Website anscheinend mal wieder hervorragend funktioniert!

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