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Website verrät, wer gerade Drogen nimmt oder gefeuert werden will

Website verrät, wer gerade Drogen nimmt oder gefeuert werden will

Auf provokante Art und Weise macht eine neue Website auf die unzureichende Bekanntheit der Privatsphäre-Einstellungen von sozialen Netzwerken wie aufmerksam. Indem sie allein öffentliche Daten aggregiert, werden allerlei hochbrisante Informationen aus dem Privatleben von Social-Media-Nutzern publiziert.

Website verrät, wer gerade Drogen nimmt oder gefeuert werden will

Öffentliche Status-Updates könnten Facebook-Nutzer den Job kosten. Das ist soweit nichts Neues, aber noch immer nicht jedem bekannt. Die Webseite weknowwhatyouredoing.com macht das jetzt besonders deutlich. Sie sortiert passende Status-Updates automatisch in vier Kategorien mit so vielversprechenden Namen wie „Who wants to get fired?" oder „Who's taking drugs?".

Der 18-jährige Brite Callum Haywood (Twitter, Webseite) macht mit weknowwhatyouredoing.com auf den unzureichenden Datenschutz (Update: 15:33 Uhr) die unzureichende Bekanntheit der Privatsphäre-Einstellungen von Facebook aufmerksam. Die zunehmende Aufmerksamkeit, die seiner Webseite zuteil wird, ist erstaunlich. Nach nur 24 Stunden meldete Haywood auf 75.000 Besuche und über 100.000 Seitenaufrufe.

Provokanter Einsatz für mehr Datenschutz

Für sein „Experiment" erntet Haywood nicht nur Lob. Auf Twitter kritisierten Nutzer vereinzelt, dass die Facebook-Profile der bloßgestellten Nutzer verlinkt und ihre Telefonnummern unzensiert veröffentlicht wurden. Es scheint jedoch, als sei der Brite bemüht, es auch den Kritikern recht zu machen. Mittlerweile wurden die Links entfernt und alle Telefonnummern zensiert.

Was haltet ihr von weknowwhatyouredoing.com?

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3 Antworten
  1. von Markus_Thomas am 26.06.2012 (15:07 Uhr)

    Wer seine Beiträge öffentlich postet, dem sollte bewusst sein, dass diese dann auch öffentlich sind – oder hab ich was verpasst?

    Mit mangelhaftem Datenschutz hat das soviel zu tun wie t3n mit Karotten!

    Die Seite macht nur auf eines aufmerksam, die Dummheit von vielleicht 5 Promille der User (Was angesichts der Nutzerzahlen natürlich auch eine stattliche Zahl ist – aber nicht verallgemeinert werden sollte).

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  2. von Lars Budde am 26.06.2012 (15:36 Uhr)

    Da habt ihr absolut recht. Ich habe den Artikel angepasst. Vielen Dank für die Korrektur!

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  3. von Kilian am 26.06.2012 (20:42 Uhr)

    Letztlich ist doch Fakt, dass es hier an der Medienkompetenz scheitert. Dem normalen Nutzer ist offensichtlich nicht klar, dass ein (öffentlicher) Post mit einem Zettel am Schwarzen Bretts des Supermarkts nebenan zu vergleichen ist.

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