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Websites fit machen für den Tablet-Boom

Websites fit machen für den Tablet-Boom

Das Jahr 2011 soll zum Jahr der werden. Schon bald werden die ersten 3.0 Tablets verfügbar sein und auch das 2 wird für die nächsten Wochen erwartet. Damit steigt dann auch die Zahl der User, die von Tablets aus auf Internetseiten zugreifen. Wie man seine Unternehmenswebsite daraufhin abstimmt, dass sie auch ansprechend von den mobilen Geräten angezeigt wird, beschreibt John Paul Titlow in einem Artikel auf readwriteweb.com.

Websites fit machen für den Tablet-Boom

Websites auf dem Tablet testen

Wie sieht meine Website eigentlich auf einem Tablet aus? Der einfachste Weg heraus zu bekommen, ob die eigene Website sich auch über das Tablet wie gewünscht darstellt, ist ein Test auf einem Tablet. So plump das auch klingen mag, so wahr ist es auch. Denn dass die Website auf dem Desktop-PC über Safari funktioniert, wie sie soll, bedeutet noch lange nicht, dass sie es auch auf dem iPad tut. Auch web-basierte iPad-Simulatoren können letztendlich keine verlässliche Klarheit bringen, da sie, mit einem Browser auf Desktop-PC ausgeführt, immer noch auf der Engine des Destop Browsers basieren. Diese unterscheidet sich aber von der Browserengine eines Tablets.

Das Motorola Xoom gehört zu den vielen Tablets, die 2011 auf den Markt kommen werden und speziell angepasste Websites sinnvoll machen (Bild: Motorola).

Spezielle Bedürfnisse des Tablet-Users müssen einbezogen werden

Der vielleicht wichtigste Punkt, den es beim Gestalten einer Website zu beachten gilt, ist, sie einfach zu halten. Diese Regel gewinnt, bezogen auf die Tablets, weiter an Bedeutung. Folglich sollte man sich genau überlegen, welche Elemente unbedingt notwendig sind und welche auch weggelassen werden können. So schlägt John Paul Titlow in seinem Artikel beispielsweise einen Umstieg vom drei- ins zweispaltige Layout vor. Darüberhinaus sollte man bedenken, dass Tablet-User nicht mit der Maus scrollen und klicken, sondern das Tablet mit den Fingern per tap & swipe (wischen und antippen) bedienen. Nicht zu vergessen, dass Tablets auch drehbar sind, was ein Umswitchen der Website auf ein wieder anderes Format bewirkt und daher bei der Gestaltung unbedingt bedacht werden sollte. Grundsätzlich sind bei der Realisierung einer Tablet-konformen Website zwei Herangehensweisen denkbar: Entweder man optimiert die bestehende Website so weit, dass sie sowohl auf Desktop-PCs als auch auf Tablets passt oder man bietet zwei unterschiedliche Versionen an, für jedes Gerät eine eigens angepasste.

Lieber HTML5 und JavaScript als Flash

Als Anbieter einer Website, die spezifisch auf Tablets angepasst ist, sollte man es tunlichst vermeiden, Flash-Anwendungen einzubauen. Davon ausgehend, dass aktuell Apple mit seinem iPad den Tabletmarkt beherrscht und Apple sich von Flash weitgehend distanziert hat, ergibt sich für John Paul Titlow die logische Konsequenz, Flash auf der Tablet-Website zu meiden. Im Gegensatz zu Apple unterstützt Android zwar Flash-Anwendungen, doch sei das designtechnisch nicht zu empfehlen. Außerdem gäbe es mit HMTL5 und JavaScript mächtige und vor allem offenere Alternativen, die ähnliches leisten würden wie Flash.

Formulare als essentieller Bestandteil einer Businesswebsite

Besonders für das E-Business sind einwandfrei funktionierende Formulare essentiell. Auch hier gilt wieder die Faustregel: weniger ist mehr. Das heißt, Formulare sollten um nicht unbedingt notwendige Felder bereinigt und anschließend auf ihre Funktionalität auf einem Tablet getestet werden. Gerade bei einer Unternehmenswebsite macht ein nicht optimal funktionierendes Formular einen sehr schlechten Eindruck. Daher sollte auf sorgfältig formatierte und gerenderte Formulare auch für die Nutzung auf dem Tablet höchster Wert gelegt werden.

App-Interface schaffen

Als abschließender Tipp, weist Titlow in seinem Artikel darauf hin, dass Nutzer eines Tablets vermutlich eine, vom Design an eine App erinnernde, Website schätzen. Daher erscheint es nur sinnvoll, auch die Tablet optimierte Website im Stile einer iOS-App zu gestalten. Das kann zum Beispiel durch ein App-typisches Element  erreicht werden, wie zum Beispiel einer Navigation, die auf Handgesten wie „wischen“ reagiert.

Weiterführende Links zum Thema Tablets:

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Eine Antwort
  1. von Christian am 08.02.2011 (15:41 Uhr)

    Habe auch gerade mal nachgeschaut...Statistik vom 01. Januar bis heute:

    iPad 0 %

    iPhone 7.1 % (Das ist viel mehr als ich gedacht hätte)

    Android: 0.7 %

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