Seit der Bereitstellung von Google Analytics sind Besucherstatistiken von Webseiten nicht mehr das alleinige Privileg von zahlungsbereiten Profis. Auch Blogger kommen so an aussagekräftige Daten und interessante Informationen, die sie dazu nutzen können ihr Blog noch besser aufzustellen. Die Implementierung in WordPress ist zwar nicht allzu schwierig, aber mit einem entsprechenden Plugin gelingt diese Aufgabe noch leichter. Guido Mühlwitz stellt auf seinem Blog zwei dieser WordPress-Plugins vor.
Im Plugin Directory von WordPress finden sich zahlreiche Erweiterungen, mit deren Hilfe man sein WordPress-Blog mit Google Analytics verbindet. Besonders populär scheinen dabei Google Analytics for Wordpress und Google Analyticator zu sein. Beide Plugins kommen jeweils auf über 250.000 Downloads und besitzen damit auch eine gute Nutzerzahl, die für die Weiterentwicklung nicht ganz unwichtig ist. Einerseits werden Bugs in neuen Versionen so schneller erkannt und andererseits aktualisieren die Entwickler ihre Plugins dann oft auch zuverlässiger, wenn ein WordPress-Update ansteht.
Beide vorgestellten Plugins segmentieren die Besucher und verfolgen ausgehende Links. Nach einer Freischaltung im Google-Analytics-Account wird auch die Suche unterstützt, so dass kaum Wünsche übrig bleiben.
Google Analytics for Wordpress versteht sich im Gegensatz zum Google Analyticator auch mit Urchin - praktisch der Profi-Version von Google Analytics. Urchin besitzt beispielsweise einen Fallback-Mechanismus für User ohne JavaScript und setzt auf die lokale Speicherung der Analytics-Daten. Das ist beispielsweise für Unternehmen interessant, die aus rechtlichen Gründen ansonsten auf die Dienste von Google Analytics verzichten müssen.
Als weiteren Tipp schlägt Guido Mühlwitz die Installation der Google XML Sitemaps vor: „Das erleichtert dem Bot das Crawlen der Seiten, unterstützt auch andere Suchmaschinen und vor allem gibt es in den Google Webmaster Tools nette Statistiken.“
















