Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Karriere

Webworking in San Francisco: 5 Coffee-Shops, in denen es sich gut arbeiten lässt

    Webworking in San Francisco: 5 Coffee-Shops, in denen es sich gut arbeiten lässt

5 Coffee-Shops. (Bild: Andreas Weck)

Wo arbeiten Freelancer und Teams in San Francisco, wenn sie kein Büro haben oder einfach mal raus wollen? Der schnellste Weg führt in einen der unzähligen Coffee-Shops der Stadt. Wir haben fünf Lokalen einen Besuch abgestattet.

„In den Coffee-Shops von San Francisco trifft sich die Startup-Szene und brütet über aktuelle Projekte.“

Deutsche Gründer, Entwickler, Marketer und Journalisten zieht es nach San Francisco und ins angrenzende Silicon Valley – hier ist die Schaltzentrale der Tech-Welt. Viele Besucher finden in der Gegend den Traumjob, andere suchen ihn noch oder wollen ihn sich einfach selbst ausdenken und vom hier herrschenden Geist inspiriert werden. Wieder andere – so wie ich – haben die Chance bekommen, für ein paar Monate von der Westküste aus arbeiten zu können. Ein riesiges Glück! Doch wo können Besucher eigentlich ihre Aufgaben erledigen, wenn sie beispielsweise kein festes Büro haben? Der wohl naheliegendste Weg dürfte in eines der unzähligen Cafés führen, die sich rund um den Mission-District und SoMa – den Startup-Vierteln von San Francisco – gebildet haben.

In den Coffee Shops der Stadt trifft sich die Startup-Szene und brütet in kleinen Gruppen über aktuellen Projekten. Es finden sich viele Freelancer, die kollaborativ mit ihrem Auftraggeber von diesen Oasen aus arbeiten. Manche genießen aber auch einfach nur den guten Kaffee, für den die Stadt bekannt ist und wollen sich mit Gleichgesinnten in angenehmer Atmosphäre unterhalten. Die Lokale sind also Netzwerkknoten und Ideenschmieden zugleich.

Damit Neuankömmlinge gleich die richtigen Cafés finden, habe ich mich bei einigen Freunden in San Francisco umgehört, Tipps gesammelt und den Lokalen einen Besuch abgestattet. Herausgekommen sind fünf Orte, die mir besonders gefallen haben (Es fehlt leider das extrem beliebte „Ritual“ in der Valencia Street, da es wegen Umbaumaßnahmen leider nur eingeschränkt begehbar war – ein Klassiker!).

Arbeiten in San Francisco: „Haus“

Webworking in San Francisco: Das „Haus“ in der 24th Street punktet mit einem angenehm ruhigen Außenbereich. (Bild: Andreas Weck)
Coffee-Shops in San Francisco: Das „Haus“ in der 24th Street punktet mit einem angenehm ruhigen Außenbereich. (Bild: Andreas Weck)

Das „Haus“ ist eine entspannte Coffee-Bar mit Außen- und Innenbereich in der 24th Street. Sie bietet reichlich Platz für Gäste, ohne dabei überfüllt zu wirken. Es gibt dort kleinere Tische für ein bis zwei Personen, aber auch größere für vier bis sechs. Zudem gibt es eine kleine Couch-Ecke. Während im Innenbereich Musik läuft, herrscht im Außenbereich eine angenehme Ruhe – je nachdem, wie konzentriert ihr arbeiten müsst, könnt ihr also den Tisch wechseln. Cool ist zudem, dass das „Haus“ seinen Gästen kostenloses WiFi bietet. Ach ja, und die „Real Lemonade“ für drei Dollar ist der Hammer! Angeboten wird zudem Ritual-Coffee.

1 von 4

Zur Galerie

Arbeiten in San Francisco: „Coffee Bar“

Webworking in San Francisco: Die „Coffee Bar“ punktet mit einer behindertengerechten Ausstattung. (Bild: Andreas Weck)
Webworking in San Francisco: Die „Coffee Bar“ punktet mit einer behindertengerechten Ausstattung. (Bild: Andreas Weck)

Die „Coffee Bar“ ist eine Kette in San Francisco, für den Artikel haben wir das Lokal in der Bryant Street getestet. Es gibt auch hier einen Innen- und Außenbereich, wobei der Innenbereich wesentlich geräumiger ist. Gut an der „Coffee Bar“ sind vor allem das freie WiFi, die großen und kleinen Tische sowie die behindertengerechte Ausstattung – es gibt eine Rampe und einen Fahrstuhl. Es werden zudem Gerichte angeboten, die die optimale Größe für eine Mittagspause haben – ich empfehle das Emilia-Sandwich für neun Dollar! Der Kaffee kommt von Mr. Espresso.

1 von 4

Zur Galerie

Arbeiten in San Francisco: „Sightglass“

Im Coffee-Shop „Sightglass“ gibt es keine Steckdosen und auch kein WiFi. (Bild: Andreas Weck)
Im Coffee-Shop „Sightglass“ gibt es keine Steckdosen und auch kein WiFi. (Bild: Andreas Weck)

Das „Sightglass“ ist ein gutes Lokal, um Team-Meetings abzuhalten. Es gibt sowohl kleine Tische als auch große Tafeln, an denen acht bis zehn Personen sitzen können. Ungünstig ist, dass es keine Steckdosen und auch kein WiFi gibt. Die Vermutung liegt nahe, dass dadurch verhindert werden soll, dass Gäste den ganzen Tag hier sitzen und arbeiten. Kaffee-Freunde werden trotzdem auf ihre Kosten kommen, denn „Sightglass“ röstet seinen eigenen gleichnamigen Kaffee – und zwar direkt vor Ort. Es gibt keinen Außenbereich, dafür aber gute Abstell-Gelegenheiten für das eigene Fahrrad.

1 von 4

Zur Galerie

Arbeiten in San Francisco: „The Creamery“

„The Creamery“ liegt direkt an der Caltrain-Station. Ein geeigneter Ort um Besucher aus dem Silicon Valley unkompliziert treffen zu können. (Bild: Andreas Weck)
„The Creamery“ liegt direkt an der Caltrain-Station. Ein geeigneter Ort, um Besucher aus dem Silicon Valley unkompliziert treffen zu können. (Bild: Andreas Weck)

Das Café „The Creamery“ hat einen Außen- und Innenbereich, die beide sehr klein und eng bestuhlt sind. Es gibt keine großen, sondern nur kleine Tische für zwei bis drei Personen. Aufgrund der zentralen Lage an der Caltrain-Station scheint dort viel Lauf-Kundschaft unterwegs zu sein, was in Sachen Konzentrationsfähigkeit nicht ideal ist. Auf der anderen Seite können hier Gäste aus dem Silicon Valley schnell und einfach für einen Austausch in Empfang genommen werden. Kostenloses WiFi wird den Kunden zur Verfügung gestellt, Steckdosen gibt es leider nicht. Die Kaffee-Marke ist auch hier wieder Ritual.

1 von 4

Zur Galerie

Arbeiten in San Francisco: „Fourbarrel“

Der Coffee-Shop „Fourbarrel“ bietet seinen Kunden nicht nur eigenen Kaffee, sondern auch Fahrradständer. (Bild: Andreas Weck)
Der Coffee-Shop „Fourbarrel“ bietet seinen Kunden nicht nur eigenen Kaffee, sondern auch Fahrradständer. (Bild: Andreas Weck)

Das „Fourbarrel“ ist ein toller Ort, um Leute zu treffen, wenn man sich in der Umgebung der 16th Street aufhält. Es gibt einen Innen- und Außenbereich – wobei letzterer direkt an der Straße liegt und wenig gemütlich ist. Das Lokal bietet kleine und große Tische für zwei bis drei und vier bis sechs Personen – hier können entspannte Meetings abgehalten werden. Leider finden sich in dem Café in der Valencia Street keine Steckdosen und kein WiFi – wer also längere Zeit am Rechner arbeiten will, muss selbst vorsorgen. Für Kaffee-Enthusiasten ist das „Fourbarrel“ aber allemal ein Besuch wert, die Betreiber produzieren ihre eigene gleichnamige Marke. Auch gut: Es gibt Fahrradständer vor dem Haus.

1 von 4

Zur Galerie

Coffee-Shops in deiner Nähe

Zur besseren Orientierung haben wir euch noch eine Google-Maps eingefügt, damit ihr die Wege besser einschätzen könnt. Klickt ihr auf die Markierungen, findet ihr alle Informationen noch einmal gebündelt in der Karte.

t3n im Silicon Valley

Andreas WeckAndreas Weck hat 2014 für t3n aus San Francisco und dem Silicon Valley über neue Trends, spannende Tools und interessante Orte des Tech-Epizentrums berichtet. Sein Eindruck: Im Valley gibt es viele schlaue Köpfe und genauso viele bekloppte Geschäftsideen. / Twitter, Facebook.

cjfufr
cjfufr

Bitte mehr Artikel wie der Knockout JS und Webworkerartikel statt solche "Schaut her, ich bin im Ausland tätig" Artikel.

Antworten
Heiner
Heiner

Cafés mit Strom und WLAN in München interessieren mich deutlich mehr. Macht doch mal eine Serie über solche Workspaces in München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg etc. Wenn Euch dann noch jemand eine der bei Euch so beliebten Infografiken bastelt, steht einer Veröffentlichung ja praktisch nichts mehr im Wege.

Antworten
Ojano
Ojano

Tut Ihr nun amerikanische Themen eindeutschen und zweitverwerten?
Die Kafees in San Francisco sind mir hier so dermaßen egal das kannste dir kaum vorstellen.

Antworten
Karsten
Karsten

Na super, da werden hier Artikel für 10 Deutsche geschrieben, die "für ein paar Monate" in SF arbeiten. Ich denke da wären entsprechende Artikel über Berlin, Hamburg, Köln oder auch Malle deutlich hilfreicher - nichts für ungut!

Antworten
axel
axel

Gibt es ein Übersicht von Caffe-Shops in Deutschland?
Frankfurt, Berlin?

Antworten
Mädchenpapa

Schauen teilweise klasse aus... auch wenn es teilweise kein WLAN und keinen Strom gibt.
Aber ich denke, wenn man dort ist, dann ist das Feeling und die Inspiration eh wichtiger!

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden
Alle Jobs
Zur Startseite
Zur Startseite