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Todesstern: Weißes Haus verweigert sich der Onlinepetition

Todesstern: Weißes Haus verweigert sich der Onlinepetition

Das Weiße Haus verweigert sich den Plänen von rund 30.000 US-Amerikanern, die per Online-Petition den Bau eines Todessterns forderten. In der offiziellen Antwort heißt es, die geschätzten Kosten in Höhe von 850 Billiarden US-Dollar und der zweifelhafte Nutzen seien Gründe für die Ablehnung.

Todesstern: Weißes Haus verweigert sich der Onlinepetition

Seit dem 14. Dezember warten etwa 30.000 Unterstützer der Onlinepetition zum Bau eines Todessterns auf eine öffentliche Reaktion der US-Regierung. Nach knapp einem Monat meldete sich jetzt ein Mitarbeiter des Weißen Hauses und lehnte alle Forderungen ab – schließlich unterstütze man nicht das Sprengen fremder Planeten.

Zahlreiche Gründe sprechen gegen den Bau eines Todessterns

Auch die geplanten Kosten seien Grund für die Ablehnung: Mehr als 850 Billiarden US-Dollar veranschlagten Studenten für den Bau eines Todessterns nach dem Vorbild der Star-Wars-Filme. Das entspricht dem 13.000-fachen des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Gleich zu Beginn des Statements heißt es zudem: „Wieso sollten wir unzählige US-Dollar der Steuerzahler für einen Todesstern bezahlen, der von einem Ein-Mann-Raumschiff zerstört werden kann?“

Die US-Regierung wolle keine Planeten sprengen, erklärte ein Vertreter. Der Bau eines Todessterns sei deshalb nicht geplant. (Foto: Sweetie187 / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Laut Onlinepetition sollte der Bau eines Todessterns die nationale Verteidigung stärken und Arbeitsplätze schaffen – vor allem im Bereich Konstruktion, Technik und Weltraumerkundung. Eine Reaktion der US-Regierung war notwendig, weil die gesetzlich festgelegte Marke von 25.000 Unterstützern der Onlinepetition erreicht wurde. Nach dem humorvollen Einstieg ließ es sich Regierungsvertreter Paul Shawcross aber nicht nehmen, auf den Stand der US-amerikanischen Raumfahrt zu verweisen. So betont er, man habe schon jetzt ein Raumschiff so groß wie ein Fußballfeld im Weltall sowie zwei Roboter-Laboratorien auf dem Mars – von denen eines mit einem Laser ausgestattet sei.

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