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Werbeindustrie schockiert: Firefox 22 blockiert Cookies von Drittanbietern

wird in seiner kommenden Version Cookies von Drittanbietern blocken und folgt damit dem Vorbild von . Innerhalb der Werbeindustrie spricht man bereits vom „atomaren Erstschlag“, doch ob die Auswirkungen wirklich so groß sein werden, ist fraglich.

Werbeindustrie schockiert: Firefox 22 blockiert Cookies von Drittanbietern

Firefox blockt Third-Party-Cookies ab Version 22

Der Stanford-Student Jonathan Mayer hat laut The Verge eine Firefox-Erweiterung entwickelt, mit der sogenannte Third-Party-Cookies, die von Fremdanbietern stammen und häufig aus Werbung bestehen, geblockt werden können. Allerdings erlaubt die Regelung auch weiterhin Cookies von solchen Drittanbietern, deren Seite Nutzer zuvor schon einmal besucht haben. Firefox will die Erweiterung in seine kommende Version 22 integrieren, die im April erscheint. Existente Cookies werden mit der neuen Firefox-Version allerdings nicht gelöscht werden, Nutzer müssen dies dann noch einmal selbst vornehmen.

Etwas übertrieben: Mike Zaneis vom IAB spricht in Bezug auf Firefox' Cookie-Sperre von einem "atomaren Erstschlag" gegenüber der Werbeindustrie.

Die neue Einstellung wird es Werbetreibenden in Zukunft erschweren, einfach über Third-Party-Cookies das Verhalten von Nutzern zu tracken und zu analysieren. Um einen „atomaren Erstschlag“ gegenüber der Werbeindustrie, wie Mike Zaneis vom Interactive Advertising Buerau (IAB) bei Twitter erklärt, handelt es sich aber nicht: Schließlich ist die Aktion nur eine Reaktion darauf, dass Werbetreibende seit Langem ungefragt über andere Webseiten Nutzerdaten tracken. Außerdem blockt Safari bereits seit zehn Jahren Cookies von Drittanbietern, der durchschlagenden Effekt ist aber bisher ausgeblieben, da es genügend Lücken zum Ausnützen gibt.

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8 Antworten
  1. von Bastey am 25.02.2013 (08:01 Uhr)

    Oh ja, ich kann mir vorstellen wie die ganzen CEOs of Advertisement die Wand in ihren auf hochglanz polierten Glaskastenbüros hochlaufen. Freue mich über etwas mehr Verbraucherschutz im Internet.

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  2. von kpliester am 25.02.2013 (08:25 Uhr)

    @Bastey: +1

    Ich find's gut, freu mich auf mehr solche Neuigkeiten. Weiter so, Mozilla.

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  3. von Olaf Barheine am 25.02.2013 (08:33 Uhr)

    Ich frage mich, warum Online-Werbung überhaupt funktioniert. Neun von zehn Website-Besuchern sind nach meinem Eindruck mit ausgeknipstem Javascript im Netz unterwegs und haben die bunten, flackernden, animierten Werbebotschaften von den einschlägigen Servern unterdrückt. Da kommt es auf die Cookies nun auch nicht mehr an.

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  4. von begs am 25.02.2013 (10:22 Uhr)

    @ Olaf

    "Neun von zehn Website-Besuchern sind nach meinem Eindruck mit ausgeknipstem Javascript im Netz unterwegs"

    Woher kommt diese Statistik?

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  5. von Rene Dasbeck am 25.02.2013 (10:58 Uhr)

    Das würde ich jetzt auch mal bezweifeln. Ich würde eher in die Richtung 2/10 schätzen...

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  6. von macster am 25.02.2013 (13:36 Uhr)

    @Bastey
    @kpliester

    Eine etwas eingeschränkte Sichtweise wie ich finde. Es ist ja nicht so, dass sich an Onlinewerbung nur irgendwelche CEOs in "auf Hochglanz polierten Glaskastenbüros" unrechtmäßig bereichern.
    Ganz im Gegenteil wäre manch einer vermutlich mehr als genervt, wenn er für kostenlose Angebote im Netz, die sich durch Werbung finanzieren, plötzlich Unsummen an Geld zahlen müsste um auf sie zuzugreifen.

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  7. von Weber am 28.02.2013 (00:13 Uhr)

    Safari hat es schon - hat sich da jemand aufgeregt - und das ist der meist genutzte Browser beim Ipad - und man sagt hier wäre das größte Wachstum im E-Commerce

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  8. von hotsnails am 26.03.2013 (10:15 Uhr)

    Ich hab lieber Zalando-Werbung von Schuhen die mir evtl. gefallen auf einer Seite statt Felgen-Werbung oder den Hinweis, daß ich mein nicht vorhandenes Haus besser versichern soll, Hunde oder Katzenfutter kaufen soll obwohl ich keine Tiere besitze usw. Und wenn die dazu ihre Cookies brauchen - dann ist das eben so! Solange meine Daten im Hintergrund genutzt werden mir Werbung anzuzeigen okay. Wenn die Daten genutzt werden mir zu schaden - Kopf ab!
    Außerdem bin ich mir sicher, daß es dann auch alternative Lösungen gibt sollten Cookies nicht mehr genutzt werden können.

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