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Neue Geheimwaffe gegen Online-Werbung: Dieser Adblocker soll unschlagbar sein

    Neue Geheimwaffe gegen Online-Werbung: Dieser Adblocker soll unschlagbar sein
(Bild: Shutterstock)

US-Forscher haben eine Adblocking-Technologie entwickelt, die mit aktuellen Methoden nicht auszuschalten sein soll. Der Trick: Der Adblocker nimmt die gekennzeichnete Online-Werbung visuell wahr.

Kampf um Online-Werbung: Unblockbarer Adblocker?

Die Lösung soll den Kampf um Online-Werbung zwischen Websitebetreibern und Werbeanbietern auf der einen und Adblocker-Entwicklern auf der anderen ein für allemal beenden. Der von Forschern der US-Universitäten Princeton und Stanford entwickelte Adblocker soll von herkömmlichen Anti-Adblocker-Methoden nicht auszuschalten sein – in einem Test konnte der Adblocker entsprechende Maßnahmen auf 50 von 50 Websites aushebeln. Selbst die bisher als nahezu unblockbar geltenden Werbeanzeigen auf Facebook wurden geblockt, wie die US-Website Motherboard berichtet.

Adblocker soll Online-Werbung zuverlässig erkennen. (Screenshot: Chrome Web Store)

Bei ihrem Adblocker („Perceptual Ad Blocker“) setzen die Forscher auf verschiedenen Technologien des maschinellen Sehens. Die Technologie erkennt – wie ein menschlicher Internetnutzer – Werbeanzeigen anhand ihrer Kennzeichnung oder dem Design. Die entsprechenden Kennzeichnungen sind in den USA Pflicht. Auch in Deutschland muss Online-Werbung gekennzeichnet und von den eigentlichen Inhalten der Plattform zu unterscheiden sein.

Daher bezeichnen die Forscher die Adblocking-Technologie auch als mögliche Endphase im Wettrüsten zwischen Adblockern und Anti-Adblockern. Die Forscher sind sich der unterschiedlichen Sichtweisen der Rivalen bewusst. Online-Anzeigen, so die Forscher, gefährdeten die Sicherheit der Internetnutzer und verlangsamten die Surfgeschwindigkeit. Allerdings sorge die Werbung auch dafür, dass Internetplattformen und Verlagsangebote finanziell existieren könnten.

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Adblocker: Forscher wollen Umgang mit Online-Werbung verändern

Die Forscher wollen aber keine Position für oder gegen den Einsatz von Adblockern einnehmen, sondern das Verhältnis zwischen Publishern, Werbeanbietern und Lesern verändern. Auch die Inhalteanbieter hätten am Ende wenig Kontrolle über die von ihnen ausgespielte Werbung. Ein Konzept des Adblockers kann man sich hier für den Chrome-Browser herunterladen.

Mehr zum Thema:

via futurezone.at

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7 Reaktionen
Kätchen von Heilbronn
Kätchen von Heilbronn

Statische Banner, dafür keine Popups/Layer mehr, keine ungefragten Videos, keine potenziell gefährlichen Javascripte, kein seitenübergreifendes Tracking - und es gäbe (zumindest für mich) kaum noch ein Argument für einen Adblocker. Ist unrealistisch, weiß ich.

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Markus
Markus

Nicht schlecht. Ein werbefinanzierter Blog bietet eine Bauleitung zum Abdrehen des Wasserhahns an. Okay, das Plugin zeigt zwar lediglich wann Werbung erkannt wird, doch ist das vmtl. eher die Vorspeise von dem, was bald veröffentlicht werden wird.

https://media.giphy.com/media/3o6gDV8NHhvFwjfgyc/giphy.gif

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peter
peter

Ihr Deppen. Fragt euch mal lieber, ob es eure Websites dann noch gibt. Die, die es noch geben wird, werden sich dann querfinanzieren oder Werbung geschickt als Inhalt tarnen bzw. immer mehr Produktplatzierungen und Co unterbringen.

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grim
grim

Richtig, aber das lernen die Penner immer erst, wenn es zu spät ist.

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Stefan Schreiber
Stefan Schreiber

Penner oder Deppen...gute Argumentationsgrundlage.

Dass so viele Leute Adblocker nutzen, liegt zum Großteil einfach an der Werbeindustrie und den Inhalteanbietern selbst. Wenn der Lesefluss ständig von auftauchenden Werbungen (am besten noch selbstabspielenden Videos) unterbrochen wird, Content mühsam findbar, oder die Seite schlecht benutzbar durch Werbung wird, muss man sich nicht wundern. Aus meiner Erfahrung als Webentwickler ist es auch eher so, dass Kunden/Werbefirmen versuchen das maximale letzte Prozent an Umsatz rauszukitzeln und dabei mit neuen Werbepositionen/Layern und Fireplace-Ads um sich schmeißen und die User vergraulen oder in AdBlocker regelrecht treiben. Ich kann User verstehen, die Adblocker erst deaktivieren wollen, wenn bei einer Seite wieder Content in der Wichtigkeit vor Werbung geht.

Marcel Epp
Marcel Epp

Verstehe ich das richtig und man kann dann die t3n Webseite besuchen ohne den lästigen Hinweis zu bekommen, das man doch seinen Adblocker ausstellen soll?!
Das wäre mal ein digitales high five

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Thomas
Thomas

Sehr gut. Damit lässt sich Transfermarkt.de endlich wieder benutzen. Eine Seite die gefühlt zu 80% aus Werbung besteht.

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