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Werbung kann auch ehrlich sein: So direkt ist die neue Freeletics-Kampagne

Werbung kann auch ehrlich sein: So direkt ist die neue Freeletics-Kampagne

Dass die neue Kampagne der Fitness-App Freeletics gerade zu Jahresbeginn startet, dürfte kein Zufall sein - an die guten Vorsätze der Menschen appellieren viele Player aus der Sport- und Gesundheitsbranche. Anders als die Konkurrenz zeigt der Freeletics-Auftritt aber, wie hart der Weg zum Traumkörper sein wird. Das Konzept „The Truth about Greatness“ stammt von Überground alias Ex-Heimat-Geschäftsführerin Jo Marie Farwick und Nikolaus Ronacher.

Werbung kann auch ehrlich sein: So direkt ist die neue Freeletics-Kampagne
(Screenshot: YouTube)

Freeletics – The Truth About Greatness

Ob das intensiv beworbene Startup Gymondo, „Mach dich krass“ von Pro-Sieben-Moderator Daniel Aminati oder „Imakeyousexy.com“ von Ex-„Popstars“-Choreograf Detlef Soost – viele Online-Fitness-Programme bewerben ihre Angebote vor allem mit zeitsparendem Training und schnellen Erfolgen. Ganz anders Freeletics: Das Münchner Unternehmen differenziert sich in seiner Kampagne bewusst von der Konkurrenz und sendet eine klare Botschaft: Das individuelle Trainingsprogramm wird manchmal hart werden, aber dafür lohnt sich das Ergebnis.

Der schroffe 30-Sekünder in puristischer Schwarz-Weiß-Optik, gedreht in Südafrika, ist das erste Ergebnis des Teams Überground – und grenzt sich stark von der Freeletics-Vorjahreskampagne ab, bei der noch die Erfolge der App-User im Mittelpunkt standen (siehe Spot unten). Realisiert wurde der aktuelle Film in Zusammenarbeit mit der Filmproduktion 27 Kilometer Entertainment, die in der vergangenen Awardsaison mit „Rechts gegen Rechts“ Erfolge feierte.

Freeletics: Die Werbung aus dem Vorjahr

„The Truth about Greatness“ ist gleichzeitig auch das Regie-Debüt des Kreativ-Duos Jo Marie Farwick/Nikolaus Ronacher. Der Spot ist in Deutschland auf Pro Sieben, RTL 2 und Comedy Central sowie auf reichweitenstarken Sendern in Italien und Frankreich zu sehen. In Ergänzung zum 30-Sekünder setzt Freeletics auf eine Facebook-, YouTube- und Instagram-Kampagne mit Cutdowns, In-App-Videos und Fotos.

„Nikolaus und ich sind stolz, mit 27km und Freeletics einen Best-Practice-Case zu präsentieren, bei dem sowohl Gesamtkonzept als auch Arbeitsweise stimmen: kollaborativ, auf Augenhöhe, präzise, schnell und gut sowie vor allem – mit Vergnügen. Daher lag es für uns auch nahe, bei diesem Projekt selbst Regie zu führen“, so Überground-Geschäftsführerin Farwick.

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4 Antworten
  1. von Philooo am 14.01.2016 (10:06 Uhr)

    Sie schauen alle so finster drein. Sport soll auch Spaß machen. Ein Anfänger wäre davon ein wenig abgeschreckt angesichts der Muskelberge.

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    • von DiesDas am 14.01.2016 (10:56 Uhr)

      Ich habe mich nicht näher mit Freelatics befasst, vorstellen kann ich mir trotzdem, dass es für Anfänger eher ungeeignet ist.
      Unter "Anfänger" versteht jetzt sicher jeder etwas anderes. In dem Kontext sind es wohl Sportanfänger, die bei einer Liegestütze schon Probleme haben.
      Meiner Meinung nach richtet sich Freelatics eher an "erfahrerene" Sportler, die genug vom Gymwahnsinn haben und trainieren wollen, wo und wann sie wollen.

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    • von The_Lux am 19.01.2016 (08:17 Uhr)

      Wenn man den Coach von denen nutzt, dann bekommt man jede Woche ein neues Programm. Nach jedem Training musst du der App sagen, wie anstrengend das war und ob es gut, zu viel oder du noch mehr machen kannst.
      Daraus baut der Coach dir dann für die nächste Woche einen neuen Plan.
      Du kannst auch jede Woche definieren, wie viele Tage du trainieren möchtest.

      Ich nutze den Coach seit Anfang Dezember und bis jetzt hat er mich mehr überzeugt als die diversen Fitness PDFs. Einfach weil er sich dir anpasst.

      Was ich damit sagen möchte: Freeletics ist meiner Meinung nach härter als manch andere Workouts. Aber es passt sich dir an. Wenn du ihm sagst, dass es zu viel war, dann wird er dir nächste Woche einfachere Übungen vorgeben.

      Und ganz ehrlich. Ich habe noch nie gegrinst, wenn ich Sport gemacht habe. Ich sehe eher so aus wie die Jungs da auf dem Bild. Zumindest vom Gesichtsausdruck ^^

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  2. von john am 14.01.2016 (14:44 Uhr)

    hat zwar mit dem eigentlichen thema nix zu tun, aber ich kann aus eigener erfahrung die anfängereignung bestätigen. das video spricht die eigentliche zielgruppe: menschen, die bereit sind, an sich zu arbeiten. denn das muss man, wenn man die entsprechende erfolge sehen und spüren will. das sind dann auch die dranbleiber und wechsler zum kostenpflichtigen "coach". alle anderen sollen lifestyle machen

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