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WhatsApp-Alternative aus Berlin: Wie Wire die Messaging-Welt umkrempeln soll

WhatsApp-Alternative aus Berlin: Wie Wire die Messaging-Welt umkrempeln soll

Ein Berliner Entwicklerteam will mit Wire den Markt für Messaging-Apps umkrempeln. Unterstützt werden sie dabei von Skype-Mitbegründer Janus Friis.

WhatsApp-Alternative aus Berlin: Wie Wire die Messaging-Welt umkrempeln soll

Messaging-App. (Grafik: Wire)

Wire: Die Messsaging-App überzeugt vor allem durch ihr modernes Design. (Grafik: Wire)
Wire: Die Messsaging-App überzeugt vor allem durch ihr modernes Design. (Grafik: Wire)

Wire: Skype-Mitbegründer will es noch mal wissen

Dass der Markt für Messaging-Lösungen hart umkämpft ist, hat nicht zuletzt die Übernahme von WhatsApp für mehr als 16 Milliarden US-Dollar durch Facebook gezeigt. Neue Anbieter dürften es zum Start schwer haben. Trotzdem will es ein in Berlin ansässiges Entwicklerteam versuchen und bringt mit Wire eine extrem schicke neue Messaging-App für verschiedene Plattformen an den Start. Unterstützt wird die Unternehmung dabei von keinem geringeren als Janus Friis – einem der Mitbegründer von .

Genau wie bei Skype, das mittlerweile zu Microsoft gehört, unterstützt Wire Chats und VoIP-Telefonie. Video-Chats fehlen derzeit noch, sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Über die modern gestaltete Oberfläche lassen sich außerdem Fotos teilen. Darüber hinaus können Lieder von SoundCloud und Videos von YouTube ebenfalls direkt in die eigenen Nachrichten eingebunden werden.

Wire: Die Messaging-App des Skype-Mitbegründers gibt es vorerst nur für iOS, OS X und Android. (Grafik: Wire)
Wire: Die Messaging-App des Skype-Mitbegründers gibt es vorerst nur für iOS, OS X und Android. (Grafik: Wire)

Wire: Messaging-Alternative aus Berlin setzt auf modernes Design

Wire existiert derzeit als für iOS, Android und OS X. Zwar fehlt eine Windows-Version, nach Angaben von Wire soll es aber bald auch eine Web-App geben. Alle Nachrichten sollen ohne Zeitverzögerung auf allen Endgeräten eines Nutzers synchron bleiben. Außerdem versprechen die Macher sichere Kommunikation und die Einhaltung europäischer Datenschutzbestimmungen – alle Wire-Server sollen sich in Europa befinden. Während das Entwicklerteam in Berlin sitzt, liegt der Firmensitz des Unternehmens in der Schweiz.

Auch wenn Wire im Grunde keine revolutionären Features bietet, weiß die App zu gefallen. Das Interface wirkt modern und äußerst schick. Ob das ausreicht, um sich als ernstzunehmende Alternative zu WhatsApp, Skype und Co. zu positionieren, wird sich zeigen. Immerhin soll der Messenger kostenfrei bleiben – Wire will auch keine Nutzerdaten an die Werbeindustrie verkaufen. Finanziert werden soll der Dienst später über Premium-Dienste, zu denen allerdings noch keine Details vorliegen.

Wire
Entwickler: Wire Swiss GmbH
Preis: Kostenlos
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Entwickler: Wire Swiss GmbH
Preis: Kostenlos

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Entwickler: Wire Swiss GmbH
Preis: Kostenlos

via www.golem.de

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4 Antworten
  1. von kujulian am 03.12.2014 (14:14 Uhr)

    Mich stört dieser Fokus auf Design in Kommunikations-Apps massiv. Es sollte nicht mehr Mittelpunkt der Entwicklung von Applications sein, dass es toll aussieht. Seit NSA und Co. hat so gut wie jeder User ein gewisses Gespür für Privatsphäre und Datenschutz entwickelt. Dementsprechend reagierte der Messenger-Riese WhatsApp ja vor kurzem in einer Pressemitteilung bzgl. des neues "Features" - der End2End Encryption.
    Meiner Meinung nach sollte der Fokus auf Transparenz und Usability liegen, vorallem aber Transparenz. Das Problem des Smartphonezeitalters ist schließlich meist, dass man zig Apps installiert und die Richtlinien blind akzeptiert weil einem sonst bei genauerem Durchlesen die Haare zu Berge stehn würden...

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    • von Siimo Warta am 03.12.2014 (23:24 Uhr)

      Bei Kullo ziehen wir das Thema anders herum auf: Eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Infrastruktur, über die im ersten Schritt Textnachrichten und Anhänge möglich sind. Design und weitere Features wie Video kommen dann mit der Zeit.

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  2. von Nexolutions am 03.12.2014 (14:33 Uhr)

    Ist denn schon bekannt ob auch ein Windows-Client in Arbeit ist?
    Finde dazu leider nichts, eine Alternative zu Skype käme mir sehr gelegen und wird auch endlich mal Zeit :).

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  3. von FreeByDesign am 04.12.2014 (09:28 Uhr)

    Cool, die setzen ein vorhandenes Google-Play voraus. Ohne dem lässt sich das gar nicht installieren. Schön wenn das Smartphone das gar nicht hat (Firephone, BlackBerry 10, ....). Datensicherheit und dann mit Google verbinden??

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