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WhatsApp-Alternative oder App für Zusammenarbeit? Google Spaces will beides sein

    WhatsApp-Alternative oder App für Zusammenarbeit? Google Spaces will beides sein

(Screenshot: Google / Alphabet)

Google hat mit Spaces einen neuen Messenger für Android, iOS und den Rechner veröffentlicht. Wir sind nicht ganz sicher, ob die App eine WhatsApp-Alternative, ein Ersatz für Facebook-Gruppen oder Konkurrenz für Pinterest sein soll. In jedem Fall ist Spaces ein spannendes Projekt.

Wer sich gleich ein eigenes Bild von Spaces machen will, kann die App kostenlos für Android, iOS und den Desktop runterladen. Alternativ steht auch eine Web-Version zur Verfügung. Für alle anderen geben wir im Folgenden einen kurzen Überblick darüber, was Spaces kann.

Google Spaces

Mittels der Suchfunktion lassen sich in Spaces gesuchte Inhalte schnell wieder finden. (Screenshot: Google / Alphabet)

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Spaces im Überblick

„Wenn man Inhalte mit jemandem teilt, muss man meist zwischen unterschiedlichen Apps hin und her wechseln, um Links per Copy&Paste zu verbreiten. Gruppen-Chats bleiben in der Regel nicht ‚on topic‘ und so manche Information geht in endlosen Threads verloren“, erklärt Luke Wroblewski, Product-Director von Spaces, zum Release der App. Damit fasst er zusammen, welche Probleme Alphabet mit Spaces lösen will.

Spaces integriert unter anderem die Google-Suche, Youtube und Chrome. (Screenshot: Google / Alphabet)
Spaces integriert unter anderem die Google-Suche, Youtube und Chrome. (Screenshot: Google / Alphabet)

Das ständige Wechseln zwischen unterschiedlichen Apps – beispielsweise zwischen Browser und Messenger – soll Spaces durch die Integration der Google-Suche, YouTube und Chrome als Browser minimieren. Will man einen Space zu einem bestimmten Thema anlegen, vergibt man einfach einen geeigneten Namen und lädt dann Kontakte via Messenger, Mail, soziale Netzwerke oder auf anderem Wege dazu ein.

Das Ganze eignet sich sowohl für die kollaborative Arbeit an einem Projekt, als auch beispielsweise für die Organisation einer Lerngruppe, eines Kurz-Trips mit Freunden, des nächsten Brettspiel-Abends oder den Austausch zu einem Thema wie Fotografie.

Spaces: Whatsapp-Alternative, Pinterest-Klon oder ein Angriff auf Facebook Gruppen?

Chats gehören zu den Schlüsselfunktionen von Spaces und dennoch ist die App kein reiner Messenger im Stil von Telegram, Threema oder WhatsApp. Das liegt unter anderem daran, dass jeder Chat in einem so genannten Space lebt und jeder Space in der Regel einem bestimmten Thema zugeordnet ist. Der Kontext jedes Chats ergibt sich also nicht aus einer bestimmten Gruppe von Kontakten, sondern aus einem Thema.

Mittels der Suchfunktion lassen sich in Spaces gesuchte Inhalte schnell wieder finden. (Screenshot: Google / Alphabet)
Mittels der Suchfunktion lassen sich in Spaces gesuchte Inhalte schnell wieder finden. (Screenshot: Google / Alphabet)

Die Gliederung in unterschiedliche Spaces, die jeweils einem Thema zugeordnet sind, legt die Vermutung nah, dass Alphabets neue App sich an Pinterest orientiert. Immerhin lassen sich die Spaces mit Links, Bildern und Videos befüllen. In der Tat lässt sich Spaces bei Bedarf auch wie ein privates Pinterest-Board nutzen, auf dem man YouTube-Videos, Gifs, Bilder, Links und Texte zu einem bestimmten Thema sammelt und mit ausgewählten Kontakten teilt. Dieser Anwendungsfall erscheint sinnvoller, als Spaces als einen weiteren Messenger zu sehen, denn das Einrichten eines Spaces, nur um dann mit einzelnen Kontakten zu chatten, ist zu aufwändig.

Wo soll die Reise hingehen?

Spaces brilliert eher bei Diskussionen, die sich um Inhalte drehen – ähnlich wie das beispielsweise bei Facebook-Gruppen der Fall ist. Genau in die Richtung scheint Alphabet selbst mit der App vorstoßen zu wollen. Laut dem Konzern richtet sich Spaces an kleine Gruppen, die sich entweder koordinieren, etwas planen oder schlicht zu einem Thema austauschen wollen. Dabei sei egal, ob es sich bei diesen Gruppen um Familien, Freunde oder Kollegen handelt.

Spaces lässt sich also auf ganz unterschiedliche Weise nutzen. Die Frage ist allerdings, was Alphabet mit der App vor hat. Klar, die Chat-Funktionalität könnte mittelfristig Google-Hangouts ersetzen, wenn die Entwickler noch ein bisschen daran schrauben. Besonders das Teilen von Inhalten wie Fotos, Videos und Links legt aber auch die Vermutung nah, dass Alphabet mit Spaces das eigene Social Network Google+ noch weiter schwächt. Vielleicht sind wir diesbezüglich nach der Google I/O klüger.

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4 Reaktionen
Muddin

Die App kann man doch eher mit Slack vergleichen. Sozusagen Slack für private Nutzer.

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Oink
Oink

Das wird wohl ein Fehlschlag. Um das Wechseln zwischen Messenger, Suche und co zu verhindern, hat doch Google schon eine nette Idee mit Gboard gebracht. Ist für mich viel logischer.

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uv web
uv web

Was meinst Du bitte mit GBoard?
Ne' Tastatur, was für Andro...?

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Oink
Oink

https://googleblog.blogspot.de/2016/05/gboard-search-gifs-emojis-keyboard.html

Zurzeit iOS only und nur US. Warum Google da immer so ein Mist macht verstehe wer will. Aufjedenfall für mich das bessere Konzept um das Argument "zwischen Apps wechseln zu müssen" zu entkräften.

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