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WhatsApp: Google soll in Übernahmeverhandlungen stehen

scheint mit den eigenen Messaging-Lösungen nicht sonderlich zufrieden zu sein, denn einem Gerücht des Magazins Digital zufolge, ist der Onlineriese in Verhandlungen mit dem Platzhirsch des Multimessenger-Marktes . Nach Insider-Informationen könnte beim Kauf ein Betrag in Milliardenhöhe fließen.

WhatsApp: Google soll in Übernahmeverhandlungen stehen

Facebook und Google zeigten schon vor Monaten Interesse an WhatsApp

Wie Francis Bea in einem Artikel auf Digital Trends berichtet, sollen die Verhandlungen bereits seit einigen Wochen laufen. WhatsApp habe der Quelle des Portals zufolge den Kaufbetrag seitdem mächtig in die Höhe treiben können, da sie sich des Werts ihres Produktes offenbar sehr bewusst sind. So könnte Google einen Betrag von über einer Milliarde US-Dollar auf den Tisch legen, um WhatsApp zu übernehmen. Dies ist angesichts der Relevanz dieses Produkts durchaus angemessen, vor allem wenn man bedenkt, dass Facebook vor etwa einem Jahr für das Foto-Netzwerk Instagram einen identischen Betrag hinlegen musste. Im Unterschied zu Instagram verfügt WhatsApp sogar über ein funktionierendes Geschäftsmodell in Form von jährlich anfallenden Gebühren für die Nutzung des Dienstes.

WhatsApp würde Google gut zu Gesicht stehen (Bild: WhatsApp)

Ob der Deal zwischen Google und WhatsApp zustande kommt, und ob es sich bei dem Bericht von Digital Trends, einem nicht unbekannten Magazin mit einer breiten Leserschaft und Fan-Base (160.000 Facebook-Fans), nicht vielleicht um eine Ente handelt, lässt sich derzeit noch nicht bestätigen. Allerdings kursierten schon vor Monaten Gerüchte über den WhatsApp-Verkauf. Sowohl Facebook als auch Google sollen damals an dem Dienst Interesse gezeigt haben – ein Deal kam zu dem Zeitpunkt aber wohl nicht zustande.

WhatsApp: Der Erfolgsschlüssel für Googles kommenden Dienst „Babble“?

Dass Google an dem Dienst interessiert ist, verwundert indes nicht, denn genau dieser Bereich ist die Schwachstelle in der Produktlandschaft des Onlineriesen. Google verfügt über ein breit gefächertes, aber  fragmentiertes Angebot an Nachrichtensystemen (GMail, Google+, Google Voice, Google Talk, Google+ Messenger, Google+ Hangouts), das Gerüchten zufolge in diesem Jahr durch den Dienst „Babble“ oder „Babel“ vereinheitlicht werden soll. Ein Produkt wie WhatsApp könnte Google gut zu Gesicht stehen und dabei helfen, dem ganzen Messenger-Chaos Struktur zu verleihen, sofern Google es richtig anfasst.

Mit der Übernahme von WhatsApp würde Google mit einem Schlag nicht nur zig Millionen Nutzer mitnehmen, sondern auch zugleich den Platzhirsch auf dem Messenger-Markt einsammeln, der im Unterschied zum recht beliebten iMessage plattformübergreifend ist. Außerdem könnte Google endlich auch dem Facebook-Messenger gehörig Konkurrenz machen. Facebook ist in letzter Zeit eifrig dabei, seinen Messenger-Service mit neuen Funktionen aufzubohren – erst jüngst hat Facebook dem Dienst ein Feature für kostenlose Sprachanrufe verpasst. Zudem lässt sich der Dienst mittlerweile sogar ohne Facebok-Account nutzen.

WhatsApp gilt trotz diverser Sicherheitsprobleme und der Existenz von allerhand Messenger-Alternativen als DIE Multimessenger-Anwendung und SMS-Killer. Der Dienst hat sich binnen weniger Jahre zum absoluten Anführer auf dem Messenger-Sektor gemausert – vermutlich, aber nicht ausschließlich aus dem Grund, weil es für nahezu jede mobile Plattform eine App gibt und die Übermittlung von Nachrichten kostenlos ist. Zudem lassen sich auch Fotos und Dateien austauschen.

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5 Antworten
  1. von Syntafin am 07.04.2013 (14:42Uhr)

    Na da bin ich doch echt mal gespannt!
    Bin ja ein Freund von WhatsApp, aber die Ausfälle und Sicherheitslücken machen einem schon zu denken.

    Ich persönlich lasse mich da jetzt mal Überraschen :)!

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  2. von Dominik am 07.04.2013 (16:19Uhr)

    Bitte nicht, ich mag meine Daten nicht bei EINEM Anbieter haben, gerade solche sensiblen daten nicht!

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  3. von Pooly am 07.04.2013 (18:52Uhr)

    Also bei den Nutzerzahlen kann man ja noch so einiges an Daten sammeln. Ob es jetzt besser oder schlechter ist sei dahingestellt. Dem 0815 User interessiert das ohnehin nicht...

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  4. von huettenzauber am 08.04.2013 (06:15Uhr)

    die zahlen diesmal bestimmt 10 billionen, wenn man WhatsApp in relevanz zum instagram kickikacka-kram setzt

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  5. von pete am 08.04.2013 (11:37Uhr)

    Seid wann kann man bei WA Dateien austauschen?

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