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WhatsApp verabschiedet sich von BlackBerry und Nokia

    WhatsApp verabschiedet sich von BlackBerry und Nokia
WhatsApp-Schadsoftware greift Daten vom Smartphone ab. (Foto: Alexander Supertramp / Shutterstock.com)

Sieben Jahre nach dem Launch beschließt WhatsApp, sich nur mehr auf die gängigsten Betriebssysteme zu konzentrieren. Ende 2016 endet der Support für BlackBerry und ältere Nokia-Geräte.

WhatsApp fokussiert auf wenige Plattformen

WhatsApp feierte vergangene Woche sein siebenjähriges Bestehen. „Der Apple App Store war damals wenige Monate alt. Etwa 70 Prozent der Smartphones, die zu der Zeit verkauft wurden, liefen auf BlackBerry oder Nokia“, erinnern sich die Betreiber des Messengers, der mittlerweile Facebook gehört, in einem Blogpost. Die Betriebssysteme von Google, Apple und Microsoft hätten zu dem Zeitpunkt nur einen Marktanteil von 25 Prozent gehabt. Da diese jetzt den Markt mit 99,5 Prozent beherrschen, stellt WhatsApp den Support für die weniger relevanten Systeme ein.

Das betrifft BlackBerry inklusive BlackBerry 10, Nokia S40 sowie Nokia Symbian S60. Auch für Android 2.1 und 2.2 und Windows 7.1 endet der Support.

Alexander Supertramp / Shutterstock.com
Zum siebenjährigen Bestehen verkündet WhatsApp das Ende für alte Betriebssyteme. (Bild: Alexander Supertramp / Shutterstock.com)

Umstieg auf iPhone oder Android

Die Entscheidung begründen die Entwickler damit, dass die alten Plattformen keine neuen Features mehr zulassen. Für die betroffenen User hat WhatsApp nur einen Tipp, um die App weiterhin nutzen zu können: bis Ende 2016 auf ein iPhone, Android-Smartphone oder Windows Phone umsteigen.

via blog.whatsapp.com

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4 Reaktionen
Hendrik

Kein BlackBerry mehr? Wäre eine Variable für einen ernstzunehmenden Shitstorm gegen Facebook.

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Prof

Was bedeutet das denn konkret? Stellt Whatsapp nur den Support ein und die Apps laufen weiterhin oder wird das irgendwann gar nicht mehr gehen. Unter Android ist man ja gezwungen, hin und wieder zu updaten. Bei der nächsten Aktualisierung werden dann die alten Plattformen rausgekippt? Naja, so ist das halt. Die Karawane zieht weiter.

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Ino
Ino

Schade, BlackBerry 10 ist in meinen Augen ein weit unterschätztes System, welches sich meiner Meinung nach deutlich "reifer" anfühlt als Android. Und das Argument "für BlackBerry gibt es zu wenig Apps" zählt bei mir nicht. Was ich bei Android mit n Apps nachrüsten muss, hab ich bei BlackBerry bereits out of the Box integriert extra Feature: Da funkt nichts unnötig ins Internet für Werbeeinblendungen oder möchte unnötige Zugriffe aufs System, die ich kaum unterbinden kann....(bei BlackBerry 10 ist eine sehr gute Kontrolle möglich, was ich bei Android bis heute vermisse!)

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Fusions-Kontrolle...
Fusions-Kontrolle...

Die Fusionskontrolle sollte Vorgaben machen wie:
- Kostenlose öffentliche OpenAPIs für unsupportete Plattformen
- Keine Kostensteigerung niemals (1)
- Neue Features für alle. Open Vote (auch anonym und nicht nur mit Facebook-Account wie wohl Freitag bei Zuckerberg) und ein Feature der Top10 muss pro Quartal auf allen Plattformen verfügbar sein. Sonst gibts nur Mindestlohn statt Boni.
....

Aber wie man aktuell an dem Jubel wegen E-Auto-Subventionen erkennt, wissen die Parteien anscheinend nicht einmal was sie damals unter rot-grün alles hätten besser machen müssen... Die E-Fahrräder, Tabletts oder davor die NetBooks! bekamen keine Subventionen und haben sich trotzdem in 1-3 Jahren durchgesetzt.

(1) Für die Spezial-Gas-Sorten für Notfallversorgung in Krankenhäusern habe ich das Beispiel nicht mehr gefunden aber
http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/industry/mining/8178976/From-Mr-Copper-to-Choc-Finger-Past-attempts-to-corner-commodity-markets.html
ist ja wohl offensichtlich. Auch bei BitCoin ist das ja der Fall:
http://www.golem.de/news/ghash-51-prozent-der-rechenleistung-fuer-bitcoin-in-einer-hand-1406-107217.html
news-google: corner market shkreli Herr 'Shkreli' ist aktuell ein Beispiel für schnelle Preiserhöhung bei aufgekauften Firmen.
Die Sunk-Costs für die Entwicklung sind im Preis enthalten. Weil natürlich Dumping verboten ist, müssen die vorhandenen Preise es abbezahlen können. Siehe Heuschrecken welche aus jahrzehntelangen Cashburnern Leistungsfirmen machen und ihre Aufkauf-Schulden in 5 Jahren abbezahlen können. Preissteigerungen sollten daher verboten sein. Fertig. Aldi und Lidl schauen ja auch wo und wie sie die Preise senken können. Aktuell z.b. sehr erfolgreich in England aber auch immer mehr in USA.

Davon abgesehen ist Voice2Speech doch wohl auch und explizit für alte Plattformen aber auch für Whatsapp auf der Smartwatch klar damit man die Anrufe schriftlich sieht und nicht seine Zeit mit Zuhören verschwenden muss. Auch für Leute die in Afrika nur GSM-Netze haben und die Voice/Video-Messages erst im Hotel-WiFi abholen können und dazwischen nur die Transcripte kriegen. Wenn ich Whatsapp wäre würde ich dafür sorgen das jeder alles kriegt was geht...
Als Skype damals aufgekauft wurde, wurden die Linux-Versionen m.W. auch nicht mehr weiter-entwickelt glaube ich.
Whatsapp ist nur deshalb groß geworden weil Skype diese Features (simple Text-Messages) nicht eingebaut hat. Skype ist nur deshalb groß geworden weil ICQ kein Voice eingebaut hat.
Aufkauf=Stagnation. Die Ölscheichs könnten Tesla (unauffällig über Dritt-Firmen) kaufen und nur noch Teuer-Teslas verkaufen und das Volk müsste weiter scharenweise Benzin tanken weil der Tesla-3 für $35.000 nicht angeboten würde... Siehe NEST. Die Ölscheichs und Energiekosten und CO2-Spekulanten freuen sich das NEST seine Mission (Optimalere halb so teure Klimatisierung/Kühlung/Heizung) nicht erfüllt seit sie von Google gekauft wurden. NetFlix hingegen hat auf einen Schlag weltweit (ausser China) ausgebaut. So ist es richtig.

Ständig werden Firmen aufgekauft oder fusionieren. Die Preise für SMS oder Telefon-Minuten oder MegaByte-Daten oder 100Mbit/Monat im Kabelnetz oder Fernbusreisen oder wer sonst fusioniert dürften also per Fusions-Vorgabe danach nicht mehr steigen und öffentlich bekannt sein.

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