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Virtueller WhatsApp-Assistent: WhatsBot macht Siri und Cortana Konkurrenz

Virtueller WhatsApp-Assistent: WhatsBot macht Siri und Cortana Konkurrenz

Mit dem WhatsBot können sich WhatsApp-Nutzer über das Hinterlegen einer Mobilfunknummer einen persönlichen Assistenten ins Chatfenster holen. WhatsApp hat dem Dienst jedoch kurzerhand den Stecker gezogen.

Virtueller WhatsApp-Assistent: WhatsBot macht Siri und Cortana Konkurrenz

(Foto: Twin Design / Shutterstock.com)

WhatsBot will WhatsApp schlauer machen

Dass Künstliche Intelligenz maßgeblich die Zukunft der Smartphone-Messenger bestimmen wird, wissen wir spätestens, seit Facebook im August seinen virtuellen Assistenten „M“ für den hauseigenen Messenger enthüllt hat. „M“ soll den schon länger bestehenden Diensten um Apples Siri und Microsofts Cortana Konkurrenz machen. Konkurrenz hat jetzt aber auch Facebook selbst beziehungsweise die zum sozialen Netzwerk gehörende WhatsApp-Tochter bekommen.

WhatsBot ist ein virtueller Assistent für WhatsApp. (Grafik: WhatsBot/Devpost)
WhatsBot ist ein virtueller Assistent für WhatsApp. (Grafik: WhatsBot/Devpost)

Ein unabhängiges und multinationales Entwicklerteam hat einen virtuellen Assistenten für WhatsApp entwickelt. Der auf den Namen WhatsBot hörende Dienst nutzt Künstliche Intelligenz, Standortdaten von Foursquare sowie Kartenmaterial von Esri, um einen idealen Treffpunkt für mindestens zwei miteinander chattende Nutzer zu finden.

Dazu müssen die Nutzer einmalig ihren aktuellen Standort teilen, WhatsBot sucht und ermittelt dann auf Basis der Koordinaten zum Beispiel einen für beide Gesprächspartner bequem zu erreichenden Coffee-Shop. Um den Dienst nutzen zu können, muss man lediglich die auf dem Portal Devpost veröffentlichte Telefonnummer im Adressbuch hinterlegen und den Kontakt einer WhatsApp-Gruppe hinzufügen.

WhatsApp schmeißt den WhatsBot raus

Entwickelt wurde der WhatsBot im Rahmen der aktuell in London stattfindenden TechCrunch Disrupt-Konferenz. „Wir verbringen so viel Zeit mit WhatsApp, da dachten wir, dass es doch cool wäre, mehr Services in der App zu haben“, sagte einer der Entwickler gegenüber TechCrunch. Gerade der jungen und hochmobilen Gesellschaft könne ein solcher Assistent dabei helfen, leichter mit Menschen in Kontakt zu bleiben, so der Entwickler weiter.

Ganz neu ist die Idee aber nicht. Mit WhatsApp Robot oder WhatsHash gibt es schon einige vergleichbare Dienste. Trotzdem wollen die Entwickler in Zukunft in Vollzeit an WhatsBot weiterarbeiten. Ob es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Am Morgen hat WhatsApp den WhatsBot aus seinem System ausgesperrt.

via techcrunch.com

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4 Antworten
  1. von Antonia am 07.12.2015 (12:34 Uhr)

    Wenn ihr auch per WhatsApp shoppen wollt testet doch mal unser Startup chatShopper :). Ich bin gespannt, was WhatsApp in den kommenden Monaten machen wird, die Zahl der Dienste die für WhatsApp entwickelt werden steigt jeden Monat an und ist glaube ich nicht mehr aufzuhalten.

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  2. von ctrick am 07.12.2015 (13:11 Uhr)

    Telegram ist da pfiffiger.. Unterstützen Bots und geben Tipps zur Programmierung anstatt sie auszusperren.. Naja.

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  3. von ewatch am 08.12.2015 (08:49 Uhr)

    Ich finde es gut, dass der Bot ausgesperrt wird und WhatsApp bisher frei von Werbediensten ist, wenn man nicht selbst irgendwelche Marketing Initivativen anschreibt innerhalb von WhatsApp. Überall soll man mit Werbung beschossen werden. Das ist doch nicht mehr normal.
    Und Dienste um Standortabhängig Cafés, Restaurants oder andere Dinge zu finden gibt es genug. WhatsAPP ist eine APP und kein Betriebssystem. APPs sind dazu da einen bestimmten Service zu leisten und darauf sollten sie sich auch konzentrieren und nicht immer zum Fullservice werden wollen.

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  4. von Eleftherios Hatziioannou am 13.12.2015 (20:39 Uhr)

    Bis jetzt bleibt ja WhatsApp seiner Linie treu und hält externe Dienste davon ab, sich anzudocken. Es galt ja von Anfang an "No Ads, No Gimmicks, No Ads" als Credo... Viele wünschen sich, dass WhatsApp sich öffnet, aber das würde auch bedeuten, dass es zu einer Überschwemmung kommt. Wie heisst es so schön: "Give marketers a tool and they will fuck it up". Ich denke, dass WhatsApp ein privates Tool bleiben sollte, für andere Use Cases, wie z.B. Kundendialoge oder Kundenservice gibt es bessere, spezialisierte Lösungen. Wenn es um den Einsatz rundum Unternehmen geht, haben wir eine Lösung entwickelt, die schon von über 200 Unternehmen genutzt wird, darunter auch Behörden und Banken. Check it out: http://www.smoope.com ;)

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