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Digitales Leben

WhatSim: Chatten via WhatsApp auch im Ausland ohne hohe Roaming-Gebühren

    WhatSim: Chatten via WhatsApp auch im Ausland ohne hohe Roaming-Gebühren
WhatSim-Card: WhatsApp-Chatten im Ausland. (Foto: Zeromobile)

Zeromobile hat mit WhatSim eine SIM-Card entwickelt, die Reisenden die Nutzung von WhatsApp im Ausland auch ohne WLAN-Verbindung günstig ermöglichen will. Statt hoher Roaming-Gebühren werden für WhatSim einmal jährlich zehn Euro fällig.

WhatsApp-Fans, die im Ausland unterwegs sind, kennen die Herausforderung. Entweder brauchen sie zum Chatten eine WLAN-Verbindung – etwa im Café oder im Hotel – oder sie müssen mit hohen Roaming-Gebühren rechnen. Dieser potenziellen Kostenfalle will der italienische Mobilfunkbetreiber Zeromobile einen Riegel vorschieben. Die Lösung: WhatSim.

WhatSim: SIM-Card für WhatsApp-Nutzung im Ausland

Die eigens für die Nutzung von WhatsApp im Ausland entwickelte SIM-Karte kostet einmalig zehn Euro und gilt für ein Jahr. Sie soll in 150 Ländern bei mehr als 400 Providern weltweit nutzbar sein und kann online über die Website des Betreibers bestellt werden. Mit der aktivierten SIM-Karte soll sich das Mobilgerät automatisch mit dem ausländischen Provider verbinden, der den besten Empfang bietet.

WhatSim-Card ermöglicht Chatten mit WhatsApp im Ausland. (Foto: Zeromobile)
WhatSim-Card ermöglicht Chatten mit WhatsApp im Ausland. (Foto: Zeromobile)

Mit WhatSim könnte also das Chatten via WhatsApp im Ausland deutlich günstiger und einfacher werden – allerdings nur das Chatten. Denn das Verschicken von Videos oder Fotos, ein WhatsApp-Dienst, den gerade Urlauber gern in Anspruch nehmen, ist in der WhatSim-Nutzung nicht enthalten. Dafür kann bei der Bestellung ein Betrag zwischen fünf und 50 Euro dazugebucht werden. Ansonsten muss man dann doch wieder auf ein WLAN-Netz zurückgreifen.

Die Auslieferung der WhatSim-Karte startet laut Angaben auf der Bestellseite am 26. Februar 2015. Für die Lieferung werden allerdings je nach Lieferart noch einmal zwischen fünf und 15 Euro fällig.

via www.prnewswire.com

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4 Reaktionen
Zumo
Zumo
23.01.2015, 12:35 Uhr

Mir fehlt hier einiges an Information:

- WhatsApp funktioniert ja nur auf Mobiltelefonen, welche Tarife zahlt man, wenn man telefoniert, oder im Ausland angerufen wird?
- man erhält ja auch eine neue Rufnummer, müsste sich also mit dieser erneut bei WhatsApp anmelden, was ist dann mit den Kontakten und bestehenden Chats?
- wie kann dieser Dienst auf WA beschränkt werden? Woher weiß die Sim-Karte, dass ich nicht Telegram nutze?
- kann man ins Minus geraten, sprich: können Nachforderungen auftreten, wenn ich nicht nur chatte?

Also wenn ihr schon Werbung macht, dann macht sie bitte für den Leser transparent. Oder ist das ein "sponsored Post" und der Text wurde euch vorgegeben?

Antworten

Unklarheiten
Unklarheiten
24.01.2015, 14:04 Uhr

Und was ist mit dem Empfangen von Fotos und Videos ?

Da die Simkarte eine eigene Nummer haben dürfte, muss man diesen neuen Account mit seinem normalen Whatsapp-Account mergen müssen oder erscheint bei seinen Bekannten mit zwei Namen.

Wie Posting #1 andeutet ist sowas eher für Dual-SIM-Handies gut.
Oder man hat 1 Handy mit Whatsapp-Sim zum herumlaufen und abends guckt man am anderen Handy mit der normalen Telefon-Nummer was die bekannten einem getextet oder auf die Mailbox gesprochen haben.
Seine Email will man ja auch einmal am tag abchecken. Aber das geht am Internet-Cafe. Wieso gibts also keine TCP-IP-basierte App von O2/D1/D2 für sowas ?

Antworten

Dan Koes
Dan Koes
24.01.2015, 14:27 Uhr

Wer ein Android-Handy sein eigene nennt und rootet kann sich Apps wie "Firewall Plus" herunterladen. Diese blocken mittels IP-Tables jeden aus/eingehenden Traffic und lassen beispielsweise nur WhatsApp kommunizieren. Selbst bei Preisen von 2€/MB kostet mich WhatsApp im Ausland nur wenige Cents da das Datenvolumen mit einigen kb sehr gering ist.

Antworten

Marco
Marco
25.01.2015, 09:26 Uhr

Hallo,

man bekommt keinen neuen Whatsapp-Account und ist unter der alten Rufnummer per Whatsapp erreichbar. Hab's in Brasilien mit einer prepaid-Karte ausprobiert

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