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WikiLeaks-Alternative – WAZ-Gruppe plant Enthüllungsplattform

Die WAZ-Gruppe plant eine eigene WikiLeaks-Alternative. Nach dem Vorbild des schlagzeilenträchtigen Vorbilds WikiLeaks sollen User anonymisiert Daten hochladen können, die die WAZ dann ausgiebig prüfen und gegebenenfalls auch veröfffentlichen oder als Ausgangsmaterial für eigene Recherchen nutzen will. Die WAZ springt damit auf einen Zug auf, der schon reichlich Fahrt aufgenommen hat und durch OpenLeaks noch heute einen weiteren Waggon hinzubekommen soll.

WikiLeaks-Alternative – WAZ-Gruppe plant Enthüllungsplattform

WikiLeaks-Alternative der WAZ-Gruppe soll Missstände aufdecken

Die WikiLeaks-Alternative der WAZ-Gruppe soll das 2009 gegründete Recherche-Team in ihrer Arbeit unterstützen und eine anonyme Plattform für elektronische Informationen werden. „Wir wissen, dass es viele Menschen gibt, die Zeugen zweifelhafter Vorgänge sind. Wir wissen genauso, dass es viele Menschen gibt, die über Dokumente, Filme oder Verträge verfügen, die sie veröffentlicht sehen wollen, um Missstände zu offenbaren und Diskussionen anzuregen“, erklärt der Ressortleiter Recherche, David Schraven.

WikiLeaks-Alternative: DerWesten springt auf den Zug der Enthüllungsplattformen auf und bietet ab sofort einen anonymen Dateiupload an.

Genauso wisse man aber auch, dass Menschen häufig Angst haben solche Informationen weiterzugeben, weil sie befürchten, ihr Name könnte bekannt werden. Das respektiere man bei der WAZ-Mediengruppe und biete diesen Personen nun folgerichtig einen anonymen Dateiupload und einen anonymen E-Mail-Kontakt an.

Mit OpenLeaks soll heute noch eine weitere WikiLeaks-Alternative starten

Bereits am Freitag berichteten wir über den bevorstehenden Start der WikiLeaks-Alternative OpenLeaks. Geplant ist der Start der neuen Enthüllungsplattform der WikiLeaks-Aussteiger um Daniel Domscheidt Berg eigentlich für den heutigen Montag, zum aktuellen Zeitpunkt (16:30 Uhr) gibt es auf der Website aber noch nichts zu sehen.

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5 Antworten
  1. von Olli Wah via facebook am 13.12.2010 (18:07Uhr)

    weiss nicht, obs mir gefallen will, dass von kommerziellen erwägungen geprägte unternehmungen bewerten, was veröffentlicht wird.

  2. von Mario Schroeder via facebook am 13.12.2010 (19:09Uhr)

    Mit einen Server in Deutschland jane is klar!

  3. von Ralf Zmölnig via facebook am 13.12.2010 (19:34Uhr)

    Jaja, am Ende wird doch nur wieder von Anzeigenkunden diktiert, ob und was veröffentlicht wird. Eine vom Anzeigenumsatz abhängige Publikation/ Plattform kann per se keine Wikileaks-ähnliche Geltung erlangen. Zu Watergate-Zeiten mochte das noch möglich sein; zu Zeiten wo Anzeigenredakteure Pressemeldungen umschreiben definitiv nicht!

  4. von Uwe Perl via facebook am 13.12.2010 (19:46Uhr)

    Vernünftig selber recherchieren können die (von der WAZ) ja schon länger nicht mehr, vielleicht kommen sie so ja mal an Informationen (für unser Abo-Geld)...

  5. von Hans Ebert via facebook am 14.12.2010 (08:23Uhr)

    Wenn dann WikiLeaks oder OpenLeaks

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