Wikipedias Herausforderung: Aus Konsumenten Produzenten machen
Die Zahlen sind imposant: Eine halbe Milliarde Menschen nutzen Wikipedia, die Online-Enzyklopädie ist auf Platz fünf der am meisten besuchten Webseiten weltweit. Das Team der Wikimedia Foundation in San Francisco arbeitet daran, dass das auch so bleibt. Die größte Herausforderung ist, auch in Zukunft beständig Menschen dazu zu bewegen, selbst zu Schreibern zu werden. Jeder kennt Wikipedia – doch längst nicht jeder schreibt und korrigiert Artikel. Aber genau darin liegt die Zukunft von Wikipedia. Ausgerechnet Smartphones stellen den Dienst vor ein großes Problem, denn mobile Endgeräte eignen sich nicht, um längere Texte zu schreiben und zu editieren.
Das Problem ist schnell zusammen gefasst: „Die Balance zwischen Konsumenten und Produzenten verschiebt sich auf mobilen Geräten“, erklären Tilman Bayer, Senior Operations Analyst, und Jay Walsh, Senior Direktor für Kommunikation. Menschen lieben es, Wikipedia-Artikel online zu lesen. Aber das Schreiben und Redigieren macht Probleme. Deshalb ist das Team beständig damit beschäftigt, das Bearbeiten von Artikeln auf mobilen Geräten einfacher und komfortabler zu machen. Vielleicht werden zukünftige Technologien der mobilen Nutzung von Wikipedia in die Hände spielen: Eine gut funktionierende Spracherkennung zum Beispiel oder die Projektion von Tastaturen auf Tische und Wände.
Smartphones lassen Wikipedia-Nutzung explodieren
Auf der anderen Seite sind es ebenfalls Smartphones, die die Nutzung von Wikipedia explodieren lassen - vor allem in Ländern, in denen viele Menschen ausschließlich über Smartphones ins Internet gehen. Mit dem Projekt „Wikipedia Zero“ geht die Foundation aktuell verschiedene Kooperationen mit Telefonanbietern ein, um Menschen in Entwicklungsländern die kostenlose Nutzung von Wikipedia zu ermöglichen. Auch Menschen, die keinen Internet-Zugang haben, sollen in den Genuss von Wikipedia kommen. Ein Projekt sieht vor, sich Wikipedia-Artikel per SMS zuschicken zu lassen.
Wikipedias wichtigstes Projekt für 2013: der visuelle Editor
Aber auch abgesehen von der mobilen Nutzung steht und fällt Wikipedia damit, ob sich genügend freiwillige Schreiber finden. Deshalb ist man beständig dabei, Hürden ausfindig zu machen und zu beseitigen. Was hindert Nutzer daran, einen ersten Artikel zu verfassen? Wie werden aus gelegentlichen Verfassern beständige Viel-Schreiber? Ein großer Schritt ist die Einführung des visuellen Editors, der sich momentan in einer Testphase befindet. Bisher müssen Wikipedianer noch mit Quellcode hantieren, wenn sie Artikel bearbeiten wollen – das schreckt viele ab. Mitte des Jahres soll der neue Editor dann international ausgebreitet werden.
Hier nun einige Bilder aus dem Büro der Wikimedia Foundation in San Francisco:
Bildergalerie
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- Die 25 beliebtesten Wikipedia-Artikel 2012 - t3n.de
- Skandal um korrupte Wikipedia-Autoren erschüttert Community - t3n.de
![wikipedia Wikipedia: „Smartphones sind unsere größte Herausforderung“ [Fotogalerie]](http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2013/02/2013-02-12-21.11.09-e1360718374270.jpg)















































von nutrio 13.02.2013 (12:15Uhr) 1.
Hat mich eh jedesmal gewundert, wenn ich Kleinigkeiten bei Wikipedia geändert hab, dass man noch den "Quellcode" ändern muss,
Bei anderen Seiten, selbst bei kleinen Blogs, geht des mittlerweile um einiges leichter..
"wie bei Word", wie meine Mutter sagen würde :)
von WikiHowto und viele andere needed 13.02.2013 (16:00Uhr) 2.
Wikipedia erklärt nur, was etwas ist. Drumherumliegende Projekte gibts leider nicht. Also z.B. wie man etwas benutzt oder z.B. richtig anmischt. Da es mehr als eine Methode geben kann, gibts dann dort keine Einheits-Meinung mehr... . WikiHowto interessiert aber leider wohl zu wenige Amerikaner wo man sowas noch schikanefrei aufbauen könnte.
von B 13.02.2013 (16:29Uhr) 3.
Die feminine Arbeitsecke hat mich nachhaltig beeindruckt.
von 5 Lesetipps für den 14. Februar | N… 14.02.2013 (09:31Uhr) 4.
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von Worüber man noch bloggen hätte können… 07.03.2013 (20:15Uhr) 5.
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