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Windows (Phone) 8: Microsofts letzte Chance

Microsoft hat vermutlich die wichtigsten zwei Wochen in der neueren Firmengeschichte hinter sich. Mit Windows 8, Windows Phone 8 und dem Surface stehen ab sofort drei neue und radikale Produkte in den Läden, die über die Zukunft des gesamten Konzerns entscheiden werden. Die Chancen für einen Erfolg stehen gut. Ein Kommentar nach einer Woche im Microsoft-Hauptquartier.

Windows (Phone) 8: Microsofts letzte Chance

Der Druck, der momentan auf lastet, ist enorm. Die mobile Revolution der letzten Dekade in Form der neuen Geräteklassen Smartphone und Tablet hat Microsoft lange verschlafen. Mit 7 lenkte der amerikanische Konzern dann schließlich zaghaft ein und versuchte verlorenen Boden gut zu machen. Mit der aktuellen „Generation 8“ an Betriebssystemen und dem eigenen Tablet „Surface“ geht Microsoft nun auf's Ganze und ist „All In“, wie es Steve Ballmer auf der Keynote formulierte.

Microsoft ist „All In“ - was anderes bleibt auch nicht übrig.

Umerziehung des Kunden braucht Offenheit und Zeit

Seit letzter Woche steht also in den Läden und will dem Ottonormalverbraucher nochmal ganz neu beibringen, wie ein Desktop-PC zu bedienen ist. Idealerweise als Touch-Gerät in Form eines Surface-Tablets. Mutiges Vorhaben, das Microsoft da startet, denn die User müssen teilweise 15 Jahre altes Wissen und Gewohnheiten über den Haufen werfen und sich auf ein komplett neues Bedienkonzept einlassen.

Wer mit der nötigen Offenheit an diesen Prozess herangeht, wird am Ende mit Sicherheit Gefallen an 8 finden. Allerdings muss man sowohl Windows 8 als auch dem in bisschen Zeit geben, um überzeugen zu können. Sicherlich hat das neue Betriebssystem auch seine Schwächen. Aber die generelle Richtung die Microsoft mit Windows 8, Windows Phone 8 und Windows RT einschlägt, nämlich die Verschmelzung von mobilen und stationären Betriebssystemen, ist richtig und sinnvoll um die Übersichtlichkeit beim Kunden zu erhöhen und den Aufwand in der Entwicklung zu reduzieren.

Microsoft hat es in Deutschland besonders schwer

Allerdings ist der Mensch ein Gewohnheitstier, und gerade wir Deutsche sind nicht für unsere Experimentierfreude bekannt. Das wurde mir einmal mehr bewusst, als ich letzte Woche einen Microsoft-Store in den USA besuchte. Am Start-Wochenende von Surface und Windows 8 war der Store brechend voll - soweit auch in Deutschland gerade noch denkbar. Betrachtete man das Publikum allerdings genauer, dann wurde der kulturelle Unterschied schnell deutlich: In der Schlange vor den neuen Surface-PCs standen vornehmlich Hausfrauen, Rentner und Familien. Diese Käufergruppen wird man in Deutschland tendenziell eher nicht an vorderster Front entdecken, wenn es darum geht, ein neues Tablet auszuprobieren.

Großer Andrang im Microsoft Store zum Surface-Launch: Das Publikum ist untypisch für deutsche Verhältnisse!

Alle Amerikaner mit denen ich während der letzten Woche gesprochen habe - egal ob Software-Entwickler, Bus- und Taxifahrer oder Service-Personal - hatten alle Windows 8 schon freiwillig irgendwo ausprobiert. Die meisten äußerten sich positiv zum neuen Windows. Natürlich kann man von einer handvoll Menschen nicht auf ein ganzes Volk mit hunderten Millionen von Menschen schließen, dennoch wird Windows 8 und der damit einhergehende Paradigmen-Wechsel in Deutschland im internationalen Vergleich nur sehr schleichend angenommen werden. Viele Consumer fürchten den Umstieg und möchten ihr gewohntes Desktop-Windows um jeden Preis beibehalten. Windows 7 wird sich als Betriebssystem vermutlich noch jahrelang wacker halten, ähnlich wie auch Windows XP auch heutzutage noch erstaunlich hohe Userzahlen aufweisen kann.

Mehr Apps bedeuten mehr Umsteiger

Auch an dieser Stelle komme ich nicht umher, noch einmal hervorzuheben, dass der Erfolg von Windows 8 und Windows Phone 8 besonders stark vom gesamten Microsoft-Ökosystem abhängen wird, und dazu gehört vor allem die Quantität und Qualität der verfügbaren Dritthersteller-Apps im Windows Store. Denn an dieser Stelle merkt der Kunde deutlich den zeitlichen Vorsprung von Apple und Google, die sich schon jahrelang auf mobile Betriebssysteme konzentrieren. Ein Umstieg auf Windows 8 wird beim Kunden umso wahrscheinlicher, je mehr der gewünschten Anwendungen auch für das neue Windows erhältlich sind.

Der Release der neuen Produkte war nur der erste Schritt

Anstatt sich auszuruhen muss Microsoft nach dem Release der drei neuen Betriebssysteme nun also alles daran setzen, die Windows-Plattform Entwicklern schmackhaft zu machen. Und genau diesen Zweck wollte Microsoft mit seiner diesjährigen //build/-Konferenz erfüllen, die vom 28. Oktober bis zum 2. November andauerte.

Erstmals fand die //build/ dieses Jahr auf dem eigenen Firmengelände in Redmond statt, und nicht mehr in Los Angeles, wie in den Jahren zuvor. Ob Zufall oder nicht, die Geste beschreibt, wie wichtig die Entwickler in der aktuellen Zeit für Microsoft sind. Mit ihrer Bereitschaft für die neuen Windows-Plattformen zu entwickeln, entscheiden sie über den Erfolg oder Misserfolg von Microsoft in den kommenden Jahren.

Die //build/-Konferenz fand mitten auf dem Microsoft Campus statt.

Betrachtet man die Tatsache, dass alle rund 2.000 Plätze für die //build/-Konferenz binnen weniger als einer Stunde ausverkauft waren, scheint das Interesse der Entwickler auf jeden Fall vorhanden zu sein. Schließlich setzt Microsoft auch technisch alles daran, es ihnen so einfach wie möglich zu machen. Der gemeinsame Kernel von Windows 8 und Windows Phone 8 sowie die einheitliche Entwicklungsumgebung in Form von Visual Studio (Express) oder die Integration von Web-Apps auf HTML5-Basis sind nur die prominentesten Beispiele für diese Maßnahmen.

Entwickler wurden hofiert

Entsprechend wurden die Entwickler auch ordentlich hofiert. Gleich zu Anfang, während der Eröffnungs-Keynote, verkündete Steve Ballmer dass jeder Teilnehmer ein Surface-Tablet und ein Lumia-920-Smartphone erhalten wird. Auch wenn solche Gadget-Geschenke auf diesen Konferenzen üblich sind, ist das diesjährige Paket trotzdem auffällig in Bezug auf den Wert und die Relevanz der Produkte. Die Reduzierung der einmaligen Gebühr zum Anmelden eines Developer-Accounts bei Microsoft während der //build/ sollte dann auch die Programmierer, die nicht angereist waren, anlocken.

Jeder //build/-Teilnehmer erhielt ein Surface-Tablet und ein Lumia-Smartphone.

Aber auch abseits von materiellen Geschenken wurden die Entwickler ernstgenommen. Durch die physikalische Nähe zu den Microsoft-Entwicklungsstätten waren besonders viele Mitarbeiter von Microsoft griffbereit und standen Frage und Antwort bei allen Anliegen der //build/-Teilnehmer, auch abseits der eigentlichen Vorträge bzw. Sessions. Sogar hochrangige Microsoft-Mitarbeiter wie Steven Sinofsky, Joe Belfiore oder Tim O'Brien mischten sich unter das normale Konferenz-Publikum und gaben bereitwillig Auskunft.

Fazit: Beeindruckt von Microsoft

Nach einer Woche auf dem Microsoft Campus muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin. Nicht von materiellen Geschenken oder Superlativen bei der Durchführung der Veranstaltung, sondern von der Ehrlichkeit und Überzeugung, mit der Microsoft seine neue Produkt-Generation vertritt. Die Firma steht geschlossen hinter ihrem Produkt. Und meine persönliche Meinung, dass Windows 8, Windows Phone 8 und das Surface-Tablet allesamt mit der heißen Nadel gestrickt wurden, weil Microsoft unter großem wirtschaftlichem Druck stand, hat sich nun komplett geändert. Microsoft bietet im Jahr 2012 ein mutiges, frisches und innovatives Produkt-Lineup an - natürlich nicht ohne Makel. Microsoft in einer solchen Rolle zu sehen, ist eher ungewöhnlich, und deswegen kämpft die Firma noch mit viel Ballast und Vorurteilen aus der eher durchwachsenen Vergangenheit.

Windows 8, Windows Phone 8 und Surface haben allesamt das Potenzial, in ihrem jeweiligen Segment ordentlich mitzumischen und sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. Ob das klappen wird, liegt zu einem großen Teil an der Unterstützung durch die Entwickler. Die Chancen dafür, dass die auf den Windows-Zug aufspringen stehen gut, nicht zuletzt durch Veranstaltungen wie die //build/. Bleibt als Knackpunkt nur noch der Kunde selber. Allein durch die hohe Verbreitung von Windows im Desktop-Segment dürfte Microsoft auch im Mobile-Markt bald einen guten Ruf genießen und stark vertreten sein. Allerdings wird der Umstieg in Deutschland traditionell länger dauern und schwieriger ausfallen als in anderen Ländern. Microsoft hat also noch eine Menge Arbeit vor sich.

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18 Antworten
  1. von Ulli P am 06.11.2012 (10:08Uhr)

    Ist doch klar, dass MS die Medien beeindruckte. Das können sie gut - und das Spiel haben sie in den letzten 20 Jahren blendend beherrscht. OS/2 war das bessere Betriebssystem, aber Microsoft´s Marketing-Strategen waren besser als die von IBM. An andere PC Betriebssysteme wie Next oder GEM können sich eh nur noch Wenige erinnern. Es gibt Untersuchungen, nach denen ein psychologischer Aspekt bei der Umstellung auf gänzlich neue Benutzeroberflächen bemerkbar macht: Die Menschen sind, wie man weiss, "Gewohnheitstiere". Vor vielen Jahren gab es einmal einige Studien, die besagten, dass die Einführung neuer Software die Produktivität in den Unternehmen sinken lässt, weil die Menschen, die diese Lösungen bedienen sollen, das einfach nicht wollen. Sie wollen sich nicht schon wieder an etwas ganz Neues gewöhnen. Die unternehmensweite Einführung von derlei Lösungen zwingt sie aber dazu, zu lernen und diese Lösungen zu benutzen. Gut oder schlecht, das mag jeder selbst beurteilen. Der "Ribbon-Bar", den es seit Einführung von Office 97 gibt, war auch so eine Geschichte. Alle mussten plötzlich umlernen. Ich auch. Heute hab ich mich dran gewöhnt und finde diese Art der Benutzung besser als die Oberfläche früherer Versionen (und ich tue mich verdammt schwer, noch eine alte Version zu benutzen, wenn ich mal eine sehe). Mit dem Handy und jetzt dem Smartphone ist´s ja ähnlich. Wenn mein Smartphone mal defekt ist und ich muss auf ein altes "normales" Handy zurückgreifen, krieg ich bald die Krise, weil dessen Benutzung so verdammt kryptisch schwierig ist.
    Microsoft wird wohl auch dieses Mal punkten - weil die installierte Basis so enorm ist und irgendwann alle umstellen werden. Aber das dauert noch etwas...

  2. von marcel_w78 am 06.11.2012 (10:22Uhr)

    Das gejammere wegen des Metro Styles erinnert mich an die Einführung von Unity bei Ubuntu, am Ende haben sich doch die meisten dran gewöhnt und nutzen es. Ich denke auch mit WP8 wird es MS schaffen Land zu gewinnen im mobilen Bereich. Worauf aber sie achten sollten sind die Consumer Märkte, denn mit der jetzigen Preisstrategie erreichen sie nicht jeden Endkunden und das könnte fatal sein.

  3. von Raffael am 06.11.2012 (10:26Uhr)

    Tschüß iPad 2 - Hallo Surface! Ich habe mein Gerät diese Woche bekommen und muss sagen, es ist wirklich stark - sowohl Hardware als auch Software. Endlich mal eine erfrischene, lebendige (Live-Tiles!) UI und nicht der tote Einheitsbrei. Demnächst werde ich mir mal das Lumia 920 genauer anschauen, da es ja auch schon echt starke Resonanz bekommen hat. Ob ich es gegen mein iPhone 4 eintausche weiß ich noch nicht, aber wenn es genau überzeugen kann wie das Surface... why not? Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch die Anzahl der Apps auch noch zunehmen wird und aktuell 120k ist ja schon mal ein Anfang.

  4. von Sebastian am 06.11.2012 (10:34Uhr)

    @Ulli P OS/2 war großartig, wurde aber auch von MS entwickelt. Nur nicht weiter entwickelt.
    Und Next gibt es immer noch heißt jetzt nur Mac OS X

    Der Artikel erstaunt mich im Übrigen, bis auf die Überschrift. Bin aber froh dass t3n am ende doch einräumen muss, dass Windows 8 sehr durchdacht ist. Im Ökosystem wurde jedoch die xbox ausgelassen, die nicht unentscheident ist, denn durch die Spielekonsole hat MS ein tor zur nächsten Generation, die so ihre gewohnte Umgebung auf PC und Telefon wiederfinden und Später auch noch auf dem Server.

    Davon abgesehen vergisst die Überschrift komplett, dass MS Hauptgeschäft nicht das Consumer Segment ist, dass wollen sie jetzt nur dazu erobern. Denn auf Server- und Business Seite gibt es nicht viel mehr bis auf ein paar Unix und Linux Systemen OS-X Server ist glaube ich nicht mal erwähnenswert. Dazu kommt noch, dass Apple und Goole im Moment einen entscheidenden Fehler machen, in dem Sie den gesamten Tablettmarkt in Business Bereich vollkommen MS überlassen. denn sowohl Apple als auch Android fehlen Benutzerkonten (Multiuser) und eine vernünftige Möglichkeit zum anbinden an Serverstrukturen, so wie eine Vernünftige Administrierbarkeit der mobilen Betriebssysteme von Google und Apple. Da stellt sich für einen Admin nicht die Frage welches Tablett der Außendienstler bekommt, wenn nur eins vernünftig ins bestehende System passt und Administrierbar ist. Ein entscheidender Punkt der immer wieder vergessen wird, weil wir es alle aus der Privaten Sicht sehen.

  5. von Ulli Pesch via facebook am 06.11.2012 (11:14Uhr)

    ...nicht "Chacne", dondärn "Chance"... ;-)

  6. von Cornelia Greiner am 06.11.2012 (11:29Uhr)

    Toller Artikel, der mich darin bestärkt hat, meiner Meinung zu Microsoft mal ein Update zu gönnen und mir das Surface evtl. als Privatrechner (darf man überhaupt noch Rechner sagen?) zuzulegen. Leider erscheint mir der Artikeltitel irreführend gewählt...klingt nach genau den Vorurteilen, die weiter unten erwähnt werden.

  7. von Chris Beaker via facebook am 06.11.2012 (11:37Uhr)

    Die Windows 8 Oberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig aber insgesamt doch ein gelungenes Produkt, im Gegensatz zu seinen letzten Vorgängern.

  8. von Rolf am 06.11.2012 (12:09Uhr)

    Starker Artikel - nur die Headline passt irgendwie nicht so richtig dazu ;-)

    Weiß jemand wann das Surface Pro kommt? Ich denke, damit wird der Tablet-Markt dann nochmal richtig in Wallung kommen, wenn die Nutzer nicht nur Apps sondern auch alle anderen Windows-Anwendungen auf dem Surface nutzen können.

  9. von Hellnet Networks » 8 Tage mit Wind… am 06.11.2012 (14:36Uhr)

    [...] für die Gamer und Windows Phone 8 für den mobilen Markt. Hierzu auch ein schöner Artikel von t3n. Für mich kommt also ein Downgrade auf Windows 7 nicht in Frage aber das muss ja jeder für sich [...]

  10. von Helmut am 06.11.2012 (16:59Uhr)

    Ich verstehe die ganze Aufregung um die Kacheln (Live Tiles) nicht. Die Live Tiles bieten ja "nur" ein ordentliches, großes, übersichtliches Startmenü mit Live Informationen. Was bitte soll daran schlecht sein? Startet man eine herkömmliche Applikation, gelangt man ohnehin wieder in die alte Ansicht! Nur die neuen MEtro Apps starten im Vollbildmodus und wirken dadurch unheimlich gut - meine Meinung.

    Ich verwende Win 8 seit der Release Preview und bin begeistert!

  11. von Klaus Kinski am 06.11.2012 (19:00Uhr)

    Das Windows 8 Konzept ist schlicht und ergreifend genial: Ein Kernel für alle Geräteklassen! Wer darüber meckert und seine Ablehnung lediglich am Desktop-Metro fest macht, hat keinen Schimmer von Technik und Workflows. Kritik hört man eh eher aus dem Hardcore-Applelager und die dürften sich bald umgucken. Noch nicht morgen oder übermorgen, aber in 2-3 Jahren dürfte die Durchdringung von W8 bei 30-40% liegen und dann werden auch die letzten XP'ler und W7'ler auf W8 umsteigen. Warum? Weil das Konzept einfach genial ist und jeder es haben möchte.

  12. von DomingosMaria am 06.11.2012 (21:20Uhr)

    Mein Eindruck ist eher, dass MS nicht mutig genug war, sondern mit Android und iOS auf einem Level steht. Warum hat man z.B. nicht die Mausgesten eingeführt oder ein Steuerungskonzept mit Kinect integriert? Solange sich die Touchscreens an PCs nicht durchsetzen - und das wird noch ewig dauern - sehe ich für Win8 geringe Chancen. Ich empfinde Win8 jetzt auch nicht als so großen Bruch, habe allerdings nur upgegradet, so dass fast alles wie Win7 aussieht.

  13. von Michaels Tagebuch (Windows (Phone) 8: Mi… am 07.11.2012 (16:02Uhr)

    Windows (Phone) 8: Microsofts letzte Chance...Windows (Phone) 8: Microsofts letzte Chance......

  14. von Tim am 07.11.2012 (16:30Uhr)

    "Touchscreens am PC" sind nicht nötig, die Gestensteuerung ist zwingend (einmal gemacht und die Maus kommt einem vor wie ein Vorkriegseingabegerät), aber dazu bedarf es nur eines externen Trackpads statt der Maus (wie es beim Notebook schon integriert ist).

  15. von Sebastian.Z am 07.11.2012 (18:18Uhr)

    Ich denke da hat MS wirklich alles auf eine, aber die richtige Karte gesetzt. Ein sehr schönes Konzept. Selbst Apple wird irgendwann diesen Schritt gehen und Desktop mit mobilem System komplett vereinen. Der Weg geht ja schon seit längerem dahin, nur hat MS es nun viel drastischer durchgezogen und könnte sich damit den Arsch gerettet haben. Google versucht ähnliches nur mit einem anderen Ansatz, wobei ich hier die Chancen am schlechtesten sehe im Moment.

    Die Xbox wird wohl außen vor gelassen worden sein damit die Integration der nächsten Generation als Verkaufsargument genommen werden kann.

    Die Windows 8 Pro Tablets werden einen Meilenstein darstellen, nur der Preisfaktor könnte eine langsame Ausbreitung der Akzeptanz bewirken. Wenn bei den Leuten allerdings angekommen ist das diese Geräte durchaus der primäre PC sein können wird das sehr schnell gehen. Selbst das iPad kommt unter seinen Besitzern auf mehr als 40% bei denen es den primären Computer darstellt und Windows 8 Pro bietet hier noch mal ganz andere Möglichkeiten als iOS. Kurz- bis Mittelfristig muss sich die Konkurrenz hier ganz warm anziehen und nachlegen.

    Sämtliche Meckerei über die neue Oberfläche kann man ohnehin nicht ernst nehmen. Schon bei den kleinsten Veränderungen auf Facebook beschweren sich die Nutzer ohne Ende. Nach 2 Wochen Nutzung kräht kein Hahn mehr danach.

    Für die Weiterentwicklung der Computerindustrie ist Windows 8 eine sehr erfreuliche Sache. Apple hat über Jahre den mobilen Markt dominiert und wurde von Google von einem System eingeholt was so viel mehr Schwächen hat als Windows, Bereits als das erste Transformer von Asus rauskam, welches ich auch besitze, habe ich mir gewünscht das es so ein System geben wird da Android einfach überhaupt nicht die Möglichkeiten ausschöpft die so ein Gerät mitbringt. Es ist schlicht erfrischend das es nun endlich eine gescheite Alternative gibt bzw. bald geben wird.

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