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Aus für Windows Vista – Support-Ende erreicht

    Aus für Windows Vista – Support-Ende erreicht
(Bild: Shutterstock)

Viele Tränen wird es wohl eher nicht geben. Am heutigen 11. April endet der Support für Windows Vista. Der XP-Nachfolger brachte zwar einige Neuerungen, war aufgrund vieler Fehler aber unbeliebt.

Windows Vista: Kaum Tränen zum Abschied

Was viele gar nicht mehr wissen: Das Ende Januar 2007 als Nachfolger von Windows XP veröffentlichte Windows Vista hatte eine ganze Reihe Neuerungen an Bord. Wenn am heutigen 11. April der Support für Windows Vista endet, werden die meisten Microsoft-Nutzer dennoch kaum eine Träne vergießen. Die Betriebssystemversion, die vor etwas mehr als zehn Jahren nach vielen Verzögerungen das Licht der Welt erblickte, war einfach zu fehlerbehaftet, um sich bei den Nutzern beliebt zu machen.

Desktop von Windows Vista: Viele Neuerungen, viele Fehler. (Screenshot: Wikipedia/Das Schäfchen)

Pleiten, Pech und Pannen pflasterten den Weg, den Windows Vista seit dem Beginn der Entwicklung ging. Nicht zuletzt die massiven Sicherheitsprobleme von Windows XP sorgten dafür, dass Microsoft, statt mit Hochdruck an Windows Vista zu arbeiten, erst einmal das kostenlose Service Pack 2 zwischenschieben musste. Hohe Hardware-Anforderungen, viele Bugs, fehlende Treiber und ein allgemein unfertiger Eindruck machten Windows Vista unbeliebt bei den Nutzern.

Der bei Microsoft für die Vista-Entwicklung verantwortliche Windows-Chef Jim Allchin nahm nach der Veröffentlichung deshalb sogar seinen Hut. Aktuell hat Windows Vista laut Netmarketshare einen Marktanteil von weniger als einem Prozent. Zum Vergleich: Windows XP nutzen noch 7,5 Prozent der Internetnutzer, Windows 7 fast 50 Prozent.

Windows Vista: Neuerungen kaum gewürdigt

Dabei gab es in dem von Microsoft im Nachhinein zu vollmundig mit „The ,Wow‘ starts now“ beworbenen Betriebssystem durchaus einige wichtige Neuerungen. Windows Vista etwa war als erste Microsoft-OS-Version von Beginn an für 64-Bit-Systeme geeignet. Die Benutzerkontensteuerung vereinfachte das Arbeiten ohne Adminrechte, es gab einen neuen Setup-Prozess und ein komplett neues Startmenü mit Suchfeld. Dennoch waren viele Nutzer froh, als Windows Vista 2009 von Windows 7 abgelöst wurde, das Anfang 2020 nicht mehr unterstützt wird.

Was bedeutet das Support-Ende für Windows-Vista-Nutzer? Microsoft wird jetzt keine automatischen Patches mehr ausliefern, es wird weder (Sicherheits-)Updates noch technische Hilfe über das Internet geben. Microsoft betont, dass nur die aktuelle Windows-Version auf dem aktuellen Stand der Dinge ist und zahlreiche neue Sicherheitsfeatures bietet.

via www.heise.de

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2 Reaktionen
Werner
Werner

Ich bin Vista sehr dankbar..die Erfahrung dieses sog. Betriebsysyems hat mich endlich zum Mac gebracht. Danke Vista.

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Ghoffmann1969
Ghoffmann1969

Tschüssss Vista! Das wars.... dieses Betriebssystem war ein einziger Haufen unfertiger Technik-Müll. Wie gesagt, es wird wohl niemand deshalb traurig sein.

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