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Genial einfach ins Internet der Dinge: Die Open-Source-Hardware Wio Link soll es möglich machen

Internet der Dinge. (Grafik: Seeed)

Wio Link ist ein neues Open-Source-Produkt, mit dem ihr auf einfache Art und Weise Geräte für das Internet der Dinge bauen könnt. Wie das funktioniert, verraten wir euch in diesem Artikel.

Wio Link: Mit der Hardware sollt ihr extrem schnell eigene IoT-Lösungen erstellen können. (Grafik: Seeed)
Wio Link: Mit der Hardware sollt ihr extrem schnell eigene IoT-Lösungen erstellen können. (Grafik: Seeed)

Wio Link: Open-Source-Hardware für das Internet der Dinge

Ohne Lötkolben und etwas Erfahrung mit der Programmierung von Hardware ist es heute noch recht schwierig, eigene Geräte für das Internet der Dinge zu entwickeln. Genau dieses Problem will der chinesische Hersteller Seeed jetzt mit seinem Wio Link lösen. Dabei handelt es sich um ein WLAN-fähiges Entwicklerboard, das sich mittels Plug-&-Play-Module um alle möglichen Komponenten erweitern lässt.

Anschließend könnt ihr über eine zugehörige iOS- oder Android-App sogar per Touch-Interface sämtliche Hardware-Einstellungen vornehmen. Für die eigentliche Programmierung steht euch eine RESTful API zur Verfügung. Wer es noch einfacher haben möchte, kann auch den IFTTT-Kanal von Seeed nutzen. So könntet ihr beispielsweise ohne Programmierung eine Lampe zum Leuchten bringen, wenn ihr einen Anruf auf eurem Smartphone verpasst habt.

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Wio Link: Dutzende Module stehen zur Erweiterung bereit

Wio Link unterstützt die sogenannten Grove-Module von Seeed. An unterschiedlichen Sensoren und Möglichkeiten zur Ein- oder Ausgabe dürfte es Käufern des Wio Link daher nicht mangeln. Finanziert werden soll der Wio Link über die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Die läuft noch bis zum 6. Januar 2016. Das ursprüngliche Ziel von 20.000 US-Dollar wurde aber schon um das Viereinhalbfache übertroffen.

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Ein Wio Link kostet über die Kampagne zwölf US-Dollar. Wer mehr bezahlt, kann sich Pakete sichern, die neben dem Wio Link auch schon ein paar Grove-Sensoren enthalten. Ausgeliefert werden soll der Wio Link ab März 2016. Eine Garantie dafür gibt es wie bei Crowdfunding-Kampagnen üblich allerdings nicht. Immerhin hat der Hersteller mit dem Smartphone-Baukasten RePhone aber schon eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne hinter sich gebracht.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Internet der Dinge: 15 praktische Produkte für die Automatisierung deines Alltags“.

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Eine Reaktion
Mr.Illusion
Mr.Illusion

Ich denke, Open Source Hardware ist die Zukunft!

Wie viele gute Ideen werden nicht umgesetzt, weil clevere Tüftler den Aufwand und die Kosten einer Patentanmeldung scheuen? Oder noch viel schlimmer - Gefahr zu laufen, von einem Patenttroll verklagt zu werden?

Mit gutem Beispiel voran geht da Elon Musk von TESLA, der seine ganzen Patente zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt hat. Die Zeit der Patenttrolle ist vorbei. Und wer eine gute Idee hat, vielleicht auch in einer Nische, kann sein Projekt einfach unter Open Source veröffentlichen. Bestes Beispiel: die Film-Retter mit ihrem Schmalfilmreiniger (https://www.super-8.com/film-reiniger.html). Weil es ein Nischenmarkt ist, war ein Vertrieb uninteressant, und so kann jeder Interessent das Gerät nachbauen und weiterentwickeln.

Super, dass T3N auch über so etwas berichtet!

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