Das große Problem des Wireless Charging ist die stark eingeschränkte Reichweite. Hersteller setzen auf Induktionsladestationen, die nur sehr kurze Distanzen überbrücken können oder den direkten Kontakt beider Geräte benötigen. Von der ursprünglichen Idee des Wireless Charging ist die aktuelle Generation der kabellosen Ladegeräte deshalb noch immer weit entfernt.
Wireless Charging auf bis zu 1 Meter Entfernung
In einem neuen Patentantrag erläutert Apple jetzt eine vorläufige Lösung des Problems, berichtet Wired. Unter dem Titel „Wireless Power Utilization in a Local Computing Environment“ beschreibt das US-Unternehmen einen Ansatz, der durch die Integration entsprechender Hardware in stationären Geräten wie dem iMac realisiert werden soll. Sie würden in diesem Kontext ein magnetisches Resonanzfeld erzeugen, das kabelloses Laden in bis zu einem Meter Entfernung möglich macht.
Die neue Technologie entledigt Nutzer nicht nur der (per Kabel betriebenen) Ladestationen, sondern erweitert zusätzlich die mögliche Reichweite der Technologie. Eine Ausweitung dieser Technik auf andere Geräte, die wie der iMac ohnehin per Kabel betrieben werden, käme der Urprungsidee des Wireless Charging schon ein gutes Stück näher. Das Apple im Rahmen des Patentantrags nicht auf die technischen Hürden der Technologie eingeht, stimmt mich allerdings ein bisschen skeptisch. Denkbar ist, dass Apple lediglich die Konzeptidee patentieren möchte, ohne eine voll funktionsfähige Lösung in petto zu haben.
Auch Intel forciert Weiterentwicklung des Wireless Charging
Intel präsentierte im August dieses Jahres eine Technologie mit ähnlicher Funktionalität. Über einen im Notebook integrierten Chip soll demnach das kabellose Laden verschiedener Gadgets ermöglicht werden. Konkrete Angaben zur potenziellen Reichweite machte das US-Unternehmen allerdings nicht. Es lässt sich also nicht abschätzen, ob Intels Technologie dem Konzept Apples gerecht wird.
Habt ihr schon Induktionsladestationen im Einsatz? Was hat euch bisher davon abgehalten?
(Vorschaubild: C. G. P. Grey / flickr.com, Lizenz: CC-BY)









von Marcel Maaß via facebook 03.12.2012 (16:11Uhr) 1.
... und als nächstes kommt dann der Beamer, ja?
von Werner 03.12.2012 (16:13Uhr) 2.
Denkbar ist.. auch ...das Apple Mitbewerbern wie Samsung keine Infos zum Kopieren geben möchte..
von Daniel Web via facebook 03.12.2012 (16:18Uhr) 3.
Oh, mal wieder schnell ein Patent für irgendwas anmelden, das man vermutlich noch nicht hat, damit man Konkurrenten wieder vor Gericht zerren kann? Wer soll es nach Google, Motorola und Samsung jetzt sein? Nokia wegen der Aufladung des Lumia per Induktion?
von Michael Hausdorf via facebook 03.12.2012 (16:59Uhr) 4.
wenn der erste Zweijährige, der durch den Ladekreis gelaufen ist, mit nem verbrutzelten Hirn ins Krankenhaus kommt ist sowieso Schluss damit.
von Pascal Metzner via facebook 03.12.2012 (17:58Uhr) 5.
Hoffe, dass das klappt!
von fette.kette 04.12.2012 (06:51Uhr) 6.
Na super, ne Apple-Hirn-Friteuse, natürlich kontaktfrei und auf Distanz. iFritte.
Darauf hat die Welt gewartet. Endlich noch mehr Elektrosmog. Und zwar leistungsstarker.
Danke auch. Aber wer sich sowas in die Bude stellt, ist nicht ganz sauber.
von 05.12.2012 (02:09Uhr) 7.
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