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Streich einfach diese 2 Wörter aus deinem Vokabular und du bist erfolgreicher – sagt ein Stanford-Professor

Streich einfach diese 2 Wörter aus deinem Vokabular und du bist erfolgreicher – sagt ein Stanford-Professor

Die Wahl deiner Worte ist mitverantwortlich dafür, wie dich andere Menschen wahrnehmen. Doch das richtige Vokabular kann auch dein eigenes Verhalten beeinflussen. Wie du mit der richtigen Wortwahl erfolgreicher wirst, erklärt ein Stanford-Professor.

Streich einfach diese 2 Wörter aus deinem Vokabular und du bist erfolgreicher – sagt ein Stanford-Professor

(Foto: Klean Denmark / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Stanford-Professor erklärt: Erfolgreicher mit dem richtigen Vokabular

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Stanford-Professor Bernard Roth. (Foto: Klean Denmark / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Die richtige Wortwahl kann Menschen erfolgreicher machen. Schon der Austausch einzelner Wörter macht dabei den Unterschied. Davon ist zumindest Bernard Roth, Professor des Ingenieurswesens an der Stanford-University und Gründer des Hasso-Plattner-Instituts für Design in Stanford, überzeugt. In seinem Buch „The Achievement Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life“ erklärt Roth, wie das Gehirn oft die besten Vorsätze sabotiert – und was man dagegen unternehmen kann.

Das Gehirn lässt sich demnach mit der richtigen Wortwahl quasi überlisten. Roth ist überzeugt davon, dass Menschen, die die folgenden linguistischen Tricks anwenden, auf Dauer erfolgreicher sind und eher ihre selbst gestellten Ziele erreichen.

Erfolgreicher durch Worte: Tausche „aber“ durch „und“

Wie man erfolgreicher mit der richtigen Wortwahl wird, erklärt Bernard Roth in „The Achievement Habit“. (Cover: HarperBusiness)
(Bild: HarperBusiness)

Einen Satz wie „Ich würde gern ins Kino gehen, aber ich muss noch arbeiten“ sollte man Roth zufolge durch diesen ersetzen: „Ich würde gern ins Kino gehen, und ich muss noch arbeiten“. Die Verwendung des Wortes „aber“ erzeuge bei einem selbst einen Konflikt, den es eigentlich gar nicht gebe, meint Roth. Schließlich ließe sich sicher eine Lösung finden, wie man beides verbinden könne.

Das Gehirn werde durch die Verwendung des Wortes „und“ dazu angeregt, beide Satzinhalte zu verbinden, etwa durch das Anschauen eines kürzeren Films oder das Delegieren eines Teils der Arbeit.

Statt „müssen“ lieber „wollen“ sagen und denken

Ebenfalls einleuchtend ist der zweite Tipp des Stanford-Professors – in Form einer einfachen Übung: Jedes Mal, wenn man in Gedanken sagt „Ich muss ...“ wird das „müssen“ durch „wollen“ ersetzt und damit zu „Ich will ...“. Das soll dazu führen, dass man realisiert, dass das, was man in seinem Leben tut, auch das auf den ersten Blick Unerwünschte, etwas ist, das man zuvor für sich gewählt hat.

Beide Ratschläge gehören übrigens zu den Schlüsselkomponenten der „Design-Thinking“ genannten Strategie, die Roth vertritt. Demnach kann man sein automatisches Denken herausfordern und die Dinge so sehen, wie sie sind. In der Konsequenz werden Probleme nicht mehr als so unlösbar angesehen, wie sie einem ursprünglich erschienen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der t3n-Artikel: „Streich diese 5 Wörter aus deinem Wortschatz – sie schaden deiner Karriere“.

via www.businessinsider.de

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9 Antworten
  1. von Benjamin Wagener am 09.02.2016 (16:47 Uhr)

    "Aber" durch "und" zu ersetzen und das grundsätzlich erachte ich als unsinnig. "Aber" ist doch explizit zur Darstellung von Gegensätzen gedacht. Nicht alles lässt sich miteinander vereinbaren. Um mal sein Beispiel aufzugreifen: Wenn ich eine baldige Deadline habe, kann schon eine Stunde im Kino zu viel sein, denn da kommt ja noch die Hin- und Rückfahrt usw. hinzu und dann finde auch erstmal einen Film der überhaupt so kurz und sehenswert ist. Es gibt nicht immer einen Kompromiss, sehr häufig ist ein "aber" absolut angemessen und hat einfach etwas Priorität und das andere einfach mal komplett zurück zu stehen.

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  2. von Jay am 09.02.2016 (22:44 Uhr)

    ok... Irgendwann muss ich sterben... Irgendwann will ich sterben.... neee, ich bleibe bei "muss"

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    • von E. am 09.02.2016 (23:08 Uhr)

      »Aber« nur wer stirbt hat auch gelebt. :)

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    • von DiesDas am 11.02.2016 (08:32 Uhr)

      Du hast das einzige Beispiel gewählt, wo das Wort "muss" stehen muss.

      "Sterben MUSS ich, sonst nichts."

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      • von St. Jaeckel am 14.02.2016 (23:54 Uhr)

        Steuern zahlen wollen oder müssen...... auf das stille Örtchen wollen oder müssen....... da gibt es noch viel mehr Gelegenheiten in der Deutschen Sprache die Dinge anders zu sehen.

        Das macht dann auch den Rat des Professors auch mehr für das englische als das Deutsche Sprachgebiet hilfreich: Sprache sind nämlich nciht nur Worte sondern es ist ihre Benutzung, sind Grammatik, Anordnung und Harmonie im Satzbau.

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  3. von E. am 09.02.2016 (23:18 Uhr)

    "Ich würde gern ins Kino gehen, und ich muss noch arbeiten“.
    macht es nicht besser. Er bleibt demotivierend

    Besser: »Ich freue mich weil ich morgen mit meinen Freunden ins Kino gehe und heute werde ich noch prächtig X Y erledigen.« :)

    Jeder Satz wird mit einem «aber« abgeschwächt. Beispiel: »Ich liebe dich, aber...«

    Daher kann man das Wort »aber« gut mit dem Wort »müssen« kombinieren.
    Beispiel: »Ich muss Sport machen, aber als Dank gibt mir mein Körper mehr Energie.«

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  4. von lupus am 10.02.2016 (13:23 Uhr)

    ok... Irgendwann darf ich sterben... aber jetzt musss ich ins Kino gehen ...

    ---
    ... Das Gehirn lässt sich demnach mit der richtigen Wortwahl quasi überlisten. ...
    wow - ich finde es schön, wenn alter Wein in neue Flaschen abgefüllt wird, und darüber berichtet wird. ... aufgewärmter Eintopf schmeckt doch viel besser als frisch gekochter.

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  5. von flomalchio am 11.02.2016 (12:22 Uhr)

    Sogar "Ich will sterben" ist besser als "Ich muss sterben".

    Was wäre das Leben wert ohne die Sterblichkeit?

    Der Moment in dem das Leben eines Menschen ohne Ende ist, ist es vorbei. Dann "leben" wir nicht mehr, sondern "sind" lediglich.

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  6. von Erol am 15.02.2016 (00:56 Uhr)

    Eventuell hat das was mit der englischen Sprache zu tun, um bei dem Besispiel mit dem Sterben zurückzukommen. Aus "have to die" ein "going to die" zu machen, würde man das ganze Thema Sterben schon etwas anders wahrnehmen, wie wohl viele andere Dinge auch.

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