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WordPress 3.2 soll schneller und schlanker werden

Kaum ist das Update auf 3.1 erschienen, schon wird über die Features der kommenden Version gesprochen. Auf der Entwickler-Plattform „WordPress Development Updates“ wurden jetzt die Möglichkeiten von WordPress 3.2 diskutiert. Die Zielvorgabe folgt dabei dem üblicherweise ausgegebenen Schlachtruf: Schneller, Schlanker, Besser.

WordPress 3.2 soll schneller und schlanker werden

WordPress: Auf 3.1 folgt 3.2

WordPress soll noch in diesem Jahr ein Versions-Update bekommen. Der Realisierungsrahmen müsse noch bekannt gegeben werden, aber der Korpus von WordPress 3.2 würde bereits stehen, so Mark Jaquith, einer der Chefentwickler des Open-Source-Projekts.

Hat einen Zehn-Punkte-Plan für WordPress 3.2 aufgestellt: Mark Jaquith. (Foto: Randy Stewart / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

In einem Zehn-Punkte-Plan führte Jaquith die Neuerungen der nächsten Version des beliebten Blog-CMS an:

  • Schneller Release-Zyklus: Ein strenger Fokus und eine genaue Zielsetzung sollen zukünftig für schnellere Releases und Updates sorgen.
  • Das Motto ist „schneller, leichter“: Sowohl WordPress selbst, als auch der Support und die Entwicklung sollen sich diesem Motto unterordnen.
  • WordPress-API: Die Schnittstelle für „third parties“ soll endlich fertigestellt werden.
  • XMLHttpRequest (XHR): Die Integration der Schnittstelle muss noch priorisiert und soll erst in den Entwicklungsprozess aufgenommen werden, wenn die WP-API fertigestellt ist.
  • PHP5.2.4: Mit gut gewählten Fokus soll in der Version 3.2 nicht nur wahllos auf das aktuelle PHP gesetzt, sondern punktuell modernisiert werden.
  • MySQL 5: Analog zu PHP5 ist hier ein Update nötig, das aber stets zielführend. „Do not change queries.“
  • Internet Explorer 6: Der jetzt auch offiziell abgeschriebene Browser priorisiert für 3.2. bestimmte Entwicklungsabschnitte niedriger – ob Bugfixes, CSS-Einsatz und Webstandards im Allgemeinen. Der IE6 wird damit für die WP-Entwicklung obsolet.
  • Distraction Free Writing: Die Methode soll für ein fokussiertes Arbeiten an vorzugsweise schriftlichen Content sorgen. Bisher gibt es dafür Plugins wie Zen oder Software wie WriteRoom oder OmmWriter. Zukünftig soll die Methode ein integrierter Bestandteil sein und sich als übersichtliches Backend präsentieren.
  • Verbesserte Upgrades: Hier soll es für die Entwickler zukünftig agiler und weitaus transparenter zugehen.
  • Verbesserte Schnelligkeit: Hier seien viele Dinge möglich, um WordPress schneller zu machen, oder zumindest ein Gefühl von Schnelligkeit zu geben. Im Fokus stehen das PHP, etwa im Admin Menü oder im Dashboard, oder der Datentransfer via FTP.

Derweil gehen weitere Vorschläge und mögliche Unterpunkte der Entwickler-Gemeinde ein, die von Mark Jaquith mit einer Wahrscheinlichkeitsbewertung versehen oder gegebenfalls konkretisiert werden. WordPress 3.2 ist damit in Phase Eins eingetreten.

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Eine Antwort
  1. von tron am 21.03.2011 (15:27 Uhr)

    ich bin mal gespannt, was das für ein API werden soll?!

    sauber lässt sich das auf REST basis nur noch mithilfe eines wrappers umsetzen, der die chaotische wp codebase komplett wegkapselt. hätte man wordpress konsequent nach und nach auf eine saubere basis gestellt, wäre das API schon vorhanden und müsste nun nicht dazugebaut werden.

    aber wahrscheinlich wird es sowieso kein REST, sondern noch eine weitere spaghetti-schicht oben drauf.

    ich sag' nur wp-login.php: logik, präsentation und flußsteuerung schön gemischt im 90er jahre stil.

    das ding müsste eigentlich komplett neu geschrieben werden.

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