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WordPress 3.3: Das bringt die neue Version

WordPress 3.3: Das bringt die neue Version

Nachdem Jane Wells den Feature Freeze für 3.3 bekanntgegeben hat, scheint einer Veröffentlichung des nächsten Updates noch in diesem Jahr nicht mehr allzu viel entgegegen zu stehen. Ab sofort kommen keine neuen Funktionen mehr hinzu, so dass sich jetzt ein detaillierterer Blick auf die Neuerungen von WordPress 3.3 lohnt. Im Mittelpunkt stehen dabei der Feature Pointer und der neue Medienuploader Plupload. Wir möchten euch gerne einen ersten Überblick geben.

WordPress 3.3: Das bringt die neue Version

WordPress 3.3 noch für 2011 geplant

In der offiziellen Roadmap zu WordPress 3.3 heißt es zum Veröffentlichungstermin lapidar „Sometime in 2011“. Man ist also etwas vorsichtig geworden mit genauen Terminen, denn diese mussten in der Vergangenheit doch allzu oft wieder verschoben werden. Doch der jetzt verkündete „Feature Freeze“, der nichts anderes bedeutet, als dass ab sofort keine neuen Funktionen mehr in die neue Version aufgenommen werden, lässt auf eine Fertigstellung im November hoffen. Wie immer hängt das aber auch maßgeblich von den Fortschritten bei der Optimierung der Änderungen ab und wie viele Fehler dabei noch entdeckt werden und behoben werden müssen. Aktuell ist in der Roadmap der Core Developer zu WordPress 3.3 der 29. November 2011 als Veröffentlichungstermin vorgemerkt.

Die 10 wichtigsten Neuerungen von WordPress 3.3 in der Übersicht

  1. Feature Pointer: Schon von vielen anderen Tools bekannt sind die kleinen Sprechblasen, die den Nutzer auf neue Funktionen und Änderungen aufmerksam machen. Mit dem Feature Pointer erhält nun auch WordPress 3.3 eine solche Funktion, die vor allem dazu dienen soll, den Umgang mit neuen Funktionen zu erleichtern.
  2. Plupload: Von vielen WordPress-Nutzern sehnlichst gewünscht wurde seit längerer Zeit schon ein überarbeiteter Medienuploader. Statt aber den bestehenden zu überarbeiten, setzen die Entwickler von WordPress auf den bewährten Medienuploader Plupload. Entwickelt wurde Plupload von den Machern von TinyMCE, dem WYSIWYG-Editor, der bereits im WordPress-Backend gute Dienste verrichtet. Die wesentliche Verbesserung ist die Unterstützung von Drag and Drop beim Hochladen von Medien. Zudem lassen Bilder mit Plupload automatisch in ihrer Größe anpassen und auch ein HTML5 Support fehlt nicht.

    Der neue Medienuploader Plupload bringt in WordPress 3.3 Drag and Drop Unterstützung beim Hochladen von Medien.
  3. Beginners Guide: Vor allem für WordPress-Neulinge interessant ist der neue Guide, der direkt nach der Installation in die Funktionen von WordPress einführt und die Konfiguration unterstützen soll.
  4. Responsive Admin Interface: Das Dashboard von WordPress 3.3 passt sich automatisch an die Größe des benutzten Geräts an. So wird vor allem die Arbeit mit Tablets und Smartphones deutlich verbessert.
  5. Admin Bar: Die mit WordPress 3.1 eingeführte Admin Bar wird mit WordPress 3.3 standardmäßig eingeblendet (das war bei 3.2 nicht so) und lässt sich auch nicht mehr deaktivieren.

    Der neue Feature Pointer von WordPress 3.3 macht nach der Installation auf die neue Admin Bar aufmerksam (Bild: perun.net).
  6. Eingeklappte Menüs: Per Mouseover öffnet sich bei eingeklappten Menüs nun das Untermenü. Ein Klick auf den Hauptmenüpunkt öffnet wie gehabt die Unterpunkte.
  7. Sprachpakete: Statt wie bisher Lokalisierungen manuell installieren zu müssen, übernimmt dies nun WordPress 3.3 für euch. Unter Language Packs -> Settings werden alle verfügbaren Sprachpakete aufgeführt und lassen sich von hier aus auch direkt installieren. Das betrifft dann nicht nur den Core, sondern auch Plugins und Themes.
  8. Permanente Widgets: Bei einem Themewechsel gingen bislang die vom Nutzer in das Theme integrierten Widgets verloren. Mit WordPress 3.3 soll das nun anders werden - natürlich müssen die Themes dafür identische Widgetbereiche aufweisen.
  9. Javascript Goodies für Entwickler: jQuery 1.6.4 und jQuery UI 1.8.16 sind jetzt an Bord, die Editor API hat ein Update für TinyMCE und Quicktags bekommen und mehr.
  10. Performance: Wie mit jedem Update wird auch bei WordPress 3.3 wieder an der Performance-Schraube gedreht.

Aktuelle Informationen zum Fortschritt der Entwicklung von WordPress 3.3 erhaltet ihr hier. Wer es noch genauer wissen will, schaut einfach direkt ins Ticketsystem.

Weiterführende Links zum Thema WordPress 3.3:

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7 Antworten
  1. von Dominik am 26.09.2011 (12:32 Uhr)

    "So wird vor allem die Arbeit mit Tablets und Smartphones deutlich verbessert."

    WordPress 3.3 wird vorrangig nur für verschiedene Bildschirmgrößen bei PCs und Laptops optimiert.
    Hauptsächlich wurde eine Auge auf große Auflösungen geworfen, Listen werden somit bei einem 27" nicht mehr über die gesamte Breite gehen, Stichwort max-width.

    Die Smartphone-Optimierung kommt erst mit einer der nächsten Versionen.

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  2. von Falk Hedemann am 26.09.2011 (12:39 Uhr)

    @Dominik: Danke für den Hinweis, ich habe die Smartphones gestrichen ;-)

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  3. von Uwe am 26.09.2011 (14:47 Uhr)

    Vor allem das Feature mit den permanenten Widgets dürfte interessant sein. Und wie immer ist die Verbesserung der Performance zu begrüßen. Bin gespannt in wie weit sich das auswirkt...

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  4. von hasumifrabu am 26.09.2011 (15:35 Uhr)

    Liest sich wirklich sehr gut was uns da erwartet. Besonders die permanenten Widgets gefallen mir, ich habe mich schon mehr als einmal darüber geärgert dass die Widgets verschwanden wenn ich mit Themes experimentiert habe. Aber auch das Responsive Admin Interface und das Plupload Feature wirken vielsprechend auf mich. Und ein bisschen bessere Performance schadet ja sowieso nie.

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  5. von René am 26.09.2011 (15:36 Uhr)

    Ich bin gespannt, ob die Zuordnung von Widgets und Sidebars immer noch anhand der Reihenfolge im Admin Backend geschieht oder endlich, wie im Frontend ja schon immer, auf Basis der Namen.

    Das nervt nämlich tierisch, wenn man eine weitere einbindet, die aber zwischen oder vor bestehende Sidebars eingebunden werden soll. Dann werden die bestehenden Widgets durchgereicht und man fängt an, alles manuell hinzuzuppeln.

    Punkt 7 habe ich noch nicht ganz verstanden aber da lasse ich mich mal überraschen. Derzeit klingt es so, als könne man Langpacks dann nur noch von Wordpress-Servern beziehen … was bei eigenen Plugins, die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind, bissel doof wäre.

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  6. von Dominik am 26.09.2011 (16:19 Uhr)

    @René
    Stimmt, Punkt 7 gehört nicht zu WordPress 3.3. Ich glaube, da hat Falk noch das "Language Packs" Plugin installiert, welches ein GSoC Projekt war.

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  7. von Agnes am 27.09.2011 (14:40 Uhr)

    oh das liest sich ja alles in allem richtig gut, bin mal gespannt der dinge die da kommen werden :-)

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