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WordPress 3.4 – Das sind die neuen Features

WordPress 3.4 – Das sind die neuen Features

Die Veröffentlichung von 3.4 steht kurz bevor. In wenigen Tagen soll den Plänen nach eine erste Beta freigegeben werden, im April könnte mit viel Glück die finale Version erscheinen, wobei dieser Zeitrahmen nicht in Stein gemeißelt ist. Was WordPress 3.4 an neuen Funktionen mit sich bringt, fassen wir hier für euch zusammen.

WordPress 3.4 – Das sind die neuen Features

WordPress 3.4 – Theme Customizing, Multisite-Optimierungen und mehr

Bearbeitung des Themes wird mit WordPress 3.4 direkt im Frontend möglich sein (Bild: wpde.org)

Der Fokus von WordPress 3.4 scheint in erster Linie auf der Vereinfachung von Anpassungen des Designs zu liegen. In der neuen Version können Themes zukünftig direkt im Frontend verändert werden. Mittels einer  Seitenleiste, die bei Bedarf eingeblendet wird, werden Funktionen verfügbar sein, die bisher nur im Backend erreichbar waren. Header, Hintergrund, Navigation und mehr können sich so schnell ändern und mithilfe einer Live-Preview Anzeigen lassen. Vladimir Simović von Perun.net hat sich dieses Feature einmal näher angesehen und ein Video dazu erstellt:

Besonders Nutzer, die viel mit Bildern arbeiten, wird ein weiteres neues Feature erfreuen. Denn ab WordPress 3.4 wird es möglich sein, in Bildunterschriften auch mit HTML zu arbeiten: Das Einbetten von Formatierungen und Links wird endlich unterstützt. Überdies wird es Multisite-Verbesserungen geben, sodass sich User und Blogs mit der neuen Version einfacher finden lassen. Zudem soll sich die Usability durch Autovervollständigung erhöhen. Die Nutzung per Subdomain oder Unterordner soll sich nicht verändert haben.

Ein Blick auf die neue Kommentarfunktion (Bild: wpde.org)

Mit diesen Features hört es aber an Neuerungen nicht auf. So bringt Wordpress 3.4 eine bessere Internationalisierung mit sich, damit auch Sprachen mit RTL-Ausgabe (rechts nach links) optimaler unterstützt werden. Darüber hinaus wird die Bearbeitung von Kommentaren direkt in der Artikelansicht im Backend möglich sein, wie sie bislang nur in der Kommentaransicht zu finden ist.

Neben diesen neuen Funktionen, die die Usability zum Teil wesentlich verbessern dürften, ist mit allerhand Bugfixes und einer Erhöhung der Performance zu rechnen – selbst am Verbrauch des Speichers wurde gedreht. Darüber hinaus wird es eine neue Theme-API geben, außerdem haben die WordPress-Entwickler an der XML-RPC-Schnittstelle geschraubt. Wer den Projektverlauf der Entwicklung von WordPress 3.4 verfolgen möchte, kann dies hier tun.

Was haltet ihr von den angekündigten neuen Features?

Weiterführende links: 

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12 Antworten
  1. von Kiwi am 27.03.2012 (11:46 Uhr)

    Super Nachricht, tolle Updates :)
    Aber die angeblich "neue Kommentarfunktion", mit der man direkt unter dem Editor die Kommentare bearbeiten kann, ist nicht neu. Das ist auch schon in früheren Versionen möglich.

    Gruß Kiwi

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  2. von Yanneck am 27.03.2012 (13:02 Uhr)

    Klingt wirklich nach ein paar gelungenen Verbesserungen. Besonders, dass an der Performance gearbeitet wurde, macht doch Hoffnung darauf, dass der Editor endlich auch unter Firefox vernünftig funktioniert. Dieser macht leider unter Firefox immer noch jede Menge Probleme :-/

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  3. von Johannes Volk am 27.03.2012 (13:18 Uhr)

    Für mich ist Wordpress ein mittelgutes Blog-Orientiertes CMS. Die neuen Features klingen nicht schlecht, von einem stabilen und ausbaufähigen CMS ist Wordpress meiner Meinung nach weit entfernt. Vielmehr scheint mir das einbauen von Extras wichtiger wie eine grundsätzliche Revision.

    Auch die unnötige Anhäufung und Verschachtelung von Backend Seiten und Menüs ist nicht mehr zeitgemäß. Wer auf Klick&Bunty steht sollte daher eher zu Concrete5 greifen, das hat zwar ähnliche viele Menüs aber wenigsten einen guten und soliden Unterbau (Zend-Framework).

    Sicher wird jetzt der ein oder andere WP-Fan mir entgegenhalten wie viele tausend User Wordpress einsetzen, das allerdings ist genau so aussagefähig wie Einschaltquoten im Fernsehen in Bezug auf die Qualität einer Sendung.

    Mein Favorit ist derzeit Pimcore CMS natürlich nur für mittelgroße und große Projekte. Für Mircrosites hat Pimcore auch schon ein komplette Multi-Site-Funktionalität.
    Das schönste daran ist aber ein vollständiges Inline-Edit im Front-End sowie das Rapid Application Development mit dem man schnell auch mal ein Plugin schreiben kann.

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  4. von Daniel B. am 27.03.2012 (18:47 Uhr)

    Grundsätzlich bin ich gespannt, denke aber, genauso wie ihr, das wir wohl jede Menge Bugs erwarten dürfen. Das macht das ganze "Spiel" nicht einfach.
    HTML in Bildunterschriften finde ich interessant. Wir werden uns überraschen lassen.

    Grüße aus Dresden

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  5. von Tadios am 27.03.2012 (19:22 Uhr)

    Wordpress war mir immer zu unsicher.

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  6. von kunzilla am 27.03.2012 (21:33 Uhr)

    Wordpress ist ein tolles System. Wenn es dazu noch sicher wäre, würde es alle anderen Systeme hinter sich lassen. Erst neulich wieder böse Überraschungen erlebt in Sachen Sicherheit, trotz richtigen Setup und Security-Plugins.

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  7. von sec0nd am 28.03.2012 (09:19 Uhr)

    Ich schliesse mich Johannes Volk an bzw. kann diese Popularität dieses Systems keineswegs nachvollziehen. Was die Technik, also die Codebase, angeht, ist Wordpress der Internet Explorer 6 unter den Blog-/Content Management Systemen. Diese ist nicht nur heftig gruselig, sondern impliziert z. T. auch sicherheitsrelevante Mängel. Dazu kommen heftiger Speicherverbrauch (60 MB pro PHP Instanz hier bei einem Projekt), mittelmäßige Performance und eine bestenfalls mittelmäßige GUI für die Administration...

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  8. von marius am 28.03.2012 (10:07 Uhr)

    Hallo,
    @Tadios
    Hm. Deine ausführlich begründete Aussage demonstiert deine Fachkenntnisse hervoragen... ;-)

    @kunzilla
    Böse Überraschungen? Klingt spannend, kannst du da mehr erzählen?

    @Johannes Volk
    Was für ein CMS kannst du denn für kleinere Projekte empfehlen?

    @Andreas F.
    Ein ganz passabler Artikel ... und den eingebaute Schmunzler finde ich noch optimaler

    Mein Senf:
    Wordpress ist zu einem Zwittterwesen von Pseudo-Blog und Pseudo-CMS geworden - mit ausreichend Müll von beiden.
    IMO braucht WP einen Neustart und eine Entrümpelung mehr als jedes weitere oft unnötige Feature. Die Struktur ist in meinen Augen nur noch Brei. Automatic sollte sich ein Vorbild an Typo3 nehmen - und nochmal ordentlich und frisch durchstarten.

    Mit besten Grüßen
    Marius

    PS: Bei aller Kritik muss ich zugegeben ... ja WP MS als Blogplattform kann schon was, und ich setze es auch noch ein (bei Lv99.de) - und das Standard Theme lässt sich auch mal schnell auf dem Smartphone komplett umgestalten: Diablo 3 . Die Frage solche Features positiv sind will ih nicht beantworten.

    PSS: Das Kommentarsystem spinnt ... nicht mehr?

    PSSS: Ok, jetzt habe ich es verstanden, Kommentare mit mehr als einem Link müssen freigeschaltet werden. ^^

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  9. von Webdesigner Coesfeld am 29.03.2012 (00:35 Uhr)

    So wird es jedem möglich einfach eine Website zu gestalten.

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  10. von Karsten am 23.06.2012 (20:16 Uhr)

    Seit dem Update auf WP 3.4 funktioniert die Emailfunktion nicht mehr. Weder bei den Kommentaren noch werden Backups per Email versendet. Verschiedene Themen, immer das gleiche Problem.

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  11. von Raoul am 28.06.2012 (17:03 Uhr)

    Ich schließe mich einigen von euch an und wir überlegen ernsthaft WP mit einem anderen CMS abzulösen. Mich interessieren die neuen Fetaures nur am Rande, denn mit jedem Upgrade stellt sich die Frage welches Plug-In denn nun nicht aufwärtskompatibel ist. Alle anderen Nachteile sind schon erwähnt worden.

    Ich breche nicht den Stab über WP, nur ab einem bestimmtem Umfang des Blocks und zusätzlicher Funktionen wird es immer wieder eine aufwendige Angelegenheit und wir sind über neue Upgrades nicht immer erfreut. Und doch spielen wir weiter mit, den Bugfixes zuliebe.

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  12. von Karsten am 28.06.2012 (19:02 Uhr)

    Mit dem neuen Update 3.4.1 geht die Email Funktion wieder, zumindest bei mir.

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