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WordPress 4.0 erschienen: Diese Funktionen bringt die neue Version

    WordPress 4.0 erschienen: Diese Funktionen bringt die neue Version

Das kann WordPress in der Version 4. (Grafik: WordPress)

WordPress 4.0 „Benny“ ist erschienen. Die neue Major-Version bringt etliche neue Features mit, und verspricht vor allem beim Editor und Media-Modul viele neue Features.

WordPress liefert in Version 4.0 einige Verbesserungen, die das Leben der Nutzer erheblich vereinfachen können – darunter Änderungen der Medienansicht, bei der Einbindung von Videos, Tweets et cetera und vor allem eine deutliche Verbesserungen Nutzbarkeit des Editors.

WordPress 4.0: Viele hilfreiche neue Features

Doch der Reihe nach: In WordPress ist es seit Version 2.9 möglich, bestimmte Dienste einfach per Angabe der URL einzubinden – häufig genutzt wird beispielsweise die Einbindung von Tweets, die seit Version 3.4 unterstützt wird. In der kommenden Version 4.0 wird in den visuellen Editor eine Vorschau dieser Einbettungen integriert. Wenn ihr also in eine eigene Zeile die URL eines Tweets einfügt, dann bekommt ihr gleich die Vorschau angezeigt. Dasselbe funktioniert auch bei dem Punkt „Von URL einfügen“ unter „Dateien einfügen“.

Für mehr Übersicht und einen schnelleren Überblick in medienlastigen Backends sorgt die Grid-Ansicht, die – jedenfalls in der Beta – standardmäßig aktiv ist. Die „alte“ Listenansicht könnt ihr euch natürlich aber auch zurückholen, wenn ihr wollt.

Für den schnellen Überblick: Die neue Darstellung der Medien in WordPress 4.0. (Screenshot: eigene Installation)
Für den schnellen Überblick: Die neue Darstellung der Medien in WordPress 4.0. (Screenshot: eigene Installation)

Ebenfalls visuell verbessert wurde die Suche nach Plugins. Wenn ihr nach einem Plugin sucht, dann wird euch statt einer Liste jetzt eine übersichtlichere Kachelansicht der Ergebnisse angezeigt – zusätzlich zur Listenansicht wird euch hier auch gleich gezeigt, wann das Plugin zuletzt aktualisiert wurde und ob es bereits erfolgreich mit der WordPress-Version getestet wurde, die ihr nutzt. Wenn ihr euch dann die Details eines Plugins anschauen möchtet, öffnet sich in einem Overlay die Plugin-Seite aus dem WordPress-Plugin-Verzeichnis, wodurch ihr jetzt neben der ansprechenderen Gestaltung auch gleich Zugriff auf die Reviews habt, was in der vorherigen Ansicht nicht möglich war.

So sieht die Ergebnisseite nach einer Plugin-Suche aus. (Screenshot: eigene Installation)
So sieht die Ergebnisseite nach einer Plugin-Suche aus. (Screenshot: eigene Installation)

Die besten Änderungen erfolgen im Editor

„Die besten Änderungen“ ist natürlich rein subjektiv, doch wir denken, dass die Verbesserungen am Editor nicht nur uns sehr gut gefallen. Wie Mark Jaquith, einer der Lead-Developer von WordPress, es in seinem Ticket ganz richtig beschreibt:

„Die Höhe des Bildschirms wird nicht voll genutzt und das Bearbeiten ist eine frustrierende Situation aus einem scrollbaren Container innerhalb eines weiteren scrollbaren Containers mit vielen Ablenkungen.“

Dem kann man nur zustimmen. Hat man aus Versehen mal wieder zu weit „im äußeren Bereich“ gescrollt und die Werkzeugleiste oben nicht mehr sichtbar ist, muss man erst wieder nach oben scrollen, um beispielsweise ein Bild einfügen zu können. Befindet man sich mit dem Cursor im Artikel, muss man eventuell auch hier noch scrollen oder die Maus an den Rand bewegen. Das ändert sich jetzt endlich: Der Editor passt sich in WordPress 4.0 automatisch der Höhe des Inhalts an. Einen Scrollbalken gibt es im Editor damit nicht mehr. Wenn dann gescrollt wird und die obere Werkzeugeiste eigentlich aus dem sichtbaren Bereich verschwinden würde, wird sie einfach am oberen Rand fixiert. Gleiches gilt für die untere Leiste, in der Informationen wie die Wortanzahl und der zuletzt Bearbeitende angezeigt werden.

Meiner Meinung nach die beste Änderung: Die Überarbeitung des Editors. (Screenshot: eigene Installation)
Meiner Meinung nach die beste Änderung: Die Überarbeitung des Editors. (Screenshot: eigene Installation)

Fazit: WordPress 4.0 wird toll – vor allem der Editor!

Es sind zwar keine revolutionären Änderungen dabei, aber die mitgebrachten Verbesserungen sind gut überlegt und sinnvoll. Weitere Infos über den neuen Release findet ihr im offiziellen WordPress-Blog. Bestehende WordPress-Installationen weisen euch automatisch auf die Verfügbarkeit des neuen Updates hin. Wer sich WordPress 4.0 neu downloaden möchte, muss sich zukünftig nicht mehr für eine Sprachversion entscheiden. Diese Einstellung kann nun während der Installation ausgewählt werden.

via wordpress.org

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30 Reaktionen
agusalimh
agusalimh

Sehr guter Artikel und nützliche..Danke
http://www.bioskop78.com/

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kreativfilm
kreativfilm

Vielen Dank für die Infos zur neuesten Version von Wordpress. Ich nutze das CMS nun seit über 2 Jahren und habe gerade meine 3 Webseiten auf die Vers. 4.0 geupdatet. Ich bin gespannt was da in Zukunft noch alles kommt.

Beste Grüße

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Marcus
Marcus

Keine Scrollbalken sind eine gute Idee - das war schon lange überfällig. Was ich jedoch noch immer bemängeln muss, ist, Programmiercode darzustellen (Programmiertutorials). Denn das wird nach dem speichern meist teilweise verändert.
Sonst toller Beitrag!

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Jason Bladt
Jason Bladt

Aber auch dafür gibt es diverse Plugins. Auf meinem Blog zum Beispiel wird Crayon verwendet (sieht sogar nett aus).

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Oink
Oink

Kann man jetzt eigentlich Themes, die via ZIP eingespielt worden, endlich auch über den Uploader aktualisieren? Derzeitig muss man umständlich das Theme entfernen, bevor man eine neue Verison hochladen kann. Damit gehen natürlich auch alle Custom-Theme-Options bei flöten... Sprich da wurde ein System nicht zu Ende gedacht.

Antworten
purzlbaum
purzlbaum

Wenn du ein Child Theme machen würdest und nicht einfach das Original Theme anpassen würdest, dann ist das System sehr wohl zu Ende gedacht...

Antworten
Oink
Oink

Du hast mich wohl falsch verstanden. Es geht um vollständig eigenständige Themes die nicht auf anderen basieren. Man hat die neue ZIP, einige Wordpress Seiten und kein Bock jetzt überall via FTP das Theme zu aktualisieren. Da nützen mir Childthemes garnix, mach doch nicht wegen jeder kleinen Änderung ein extra Childtheme... zumal dass das Hauptproblem, der zu verlierenden Customeinstellungen des Themes überhaupt nicht löst. Also bleibt der Standpunkt, dass das nicht zu Ende gedacht ist. Nicht zu vergessen das Wordpress das Aktualisieren von Themes eigentlich beherrscht, aber nur über den "Theme Datenbank" ...

Oink
Oink

Danke, schade das sowas nicht nativ eingebaut wird.

Sebastian
Sebastian

Brauchbare und sinnvolle neue Funktionen. Ich hatte auch keinerlei Probleme mit dem Update. Alles Prima :D

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Toni haupt
Toni haupt

Mal zur Info für den obigen Kommentar. Wp 4.0 ist kein Major release oder sonstiges, die update Politik sieht bei wp ein wenig anders aus, kann man aber auch auf WordPress.org und den Blogs der leadentwickler nachlesen. Die Änderungen sind sinnvoll und angebracht, darauf kommt es an.

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Jason X
Jason X

Wie siehts denn mit der Performance aus im Vergleich zu 3.9.2 ?
Ich habe eine gewerbliche Seite wo alle 4 Wochen mal ein Beitrag hinzugefügt wird. Alles läuft und alles ist optimal eingestellt.

Frage an euch cracks: Sollte ich updaten?

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Silvi
Silvi

Schön, dass mal wieder was verbessert wurde. Gibts denn für völlige DAUS auch ne automatische tags-schließen Funktion für übles copy&paste aus Word? Meine Kunden benötigen das dringend. Sozusagen eine Quelltextreparatur. Außerdem wäre eine Kategorisierung der Mediafiles absolut sinnvoll fürs nächste Update!!!

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purzlbaum
purzlbaum

Für das Kopieren von Word gibts ne bessere Funktion. Aktiviere mittels dem letzten Icon im WYSIWYG Editor (Werkzeugleiste umschalten) die zweite Reihe und fügst danach den bereits kopierten Text via dem T-Icon (Als Text einfügen) ein. So wirst du nie wieder Formatierungsprobleme haben.

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Ralf
Ralf

Dass weiterhin absolute Pfade gespeichert werden, wie oben angemerkt, kann ich auch nicht verstehen. Und das Problem mit der serialisierten Form der URLs ist nervig, lässt sich allerdings manuell und automatisiert leicht beheben, hier verständlich erklärt: http://journalismus-plus.de/generieren/wordpress-von-localhost-auf-webserver-umziehen/
Ich nutze die ganz unten beschriebene Möglichkeit mit dem Plugin Migrate DB. Arbeitet blitzschnell und zuverlässig.

Die oben beschriebenen Neuerungen sind ja alle ganz nett. Meiner Meinung nach könnten sie aber in Plugins ausgelagert werden. Von einem Major Release erhoffe ich mir eher Verbesserungen im Kern.

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Regina
Regina

Auf den neuen Editor freue ich mich auch am meisten! Keine Scrollkämpfe mehr :-) . Alles andere ist ganz nett, nehm ich auch gerne ;-)

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Marc
Marc

Die sollen mal lieber ihre Codebasis in den Griff bekommen, die ist nur peinlich.

Antworten
Florian Brinkmann

In der t3n Nr 35 haben wir ein Interview mit Matt Mullenweg – ich zitiere hier mal leicht gekürzt seine Antwort auf die Frage nach der Codebasis:

„Wir haben zehn Jahre gebraucht, um das Kernprodukt von WordPress zu entwickeln. Wenn wir jetzt wieder bei Null anfangen, dauert es Jahre, bis wir dieselbe Funktionalität erreichen. Ganz abgesehen davon, dass wir im Verlauf einen Haufen neuer Bugs kreieren würden – eben nur andere. Stattdessen schreiben wir mit jedem Release circa fünf bis zehn Prozent des Quellcodes neu. Das hört sich vielleicht nicht nach viel an, aber nach ungefähr zehn Releases hast du den gesamten Code einmal runderneuert. Die Code-Basis ist im Vergleich zu der von vor zehn Jahren heute kaum wieder zu erkennen. Es ist so wie beim Anmalen der Golden Gate Bridge: Wenn du auf der einen Seite fertig bist, fängst du auf der anderen Seite wieder an. Ein unendlicher Prozess.“

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Jasa seo
Jasa seo

Ehemals von Wordpress CMS für Suchmaschinen-Optimierung bekannt ist, ist sehr gut. Mit der Anwesenheit von einem sozialen Netzwerk in Wordpress 4.0 scheint das besser natürlich.

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Boris
Boris

Auf den neuen Editor freue ich mich tatsächlich auch am Meisten, das mit der Toolbar stört mich seit meinen ersten Gehversuchen in Wordpress :)

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Michael Eibinger
Michael Eibinger

Kein Scrollen mehr...das allein bringt es schon voll.

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Malibu
Malibu

Werden die Pfade zu den eingebetteten Grafiken immer noch absolut in der Datenbank gespeichert?

Ich habe mein kleines Projekt auf einer "Test-Domain" installiert, alles angepasst und bin dann auf die eigentliche Domain umgezogen.
Danach waren aber alle Pfade in der Datenbank noch auf die Test-Domain ausgerichtet. Fand ich als Umsteiger zu WP etwas merkwürdig und nervend.

Antworten
Florian Brinkmann

Hi Malibu,

ja, das ist immer noch so. Kam mir zuerst auch komisch vor – ich habe gerade diesen ausführliche Thread bei WordPress.org gefunden, vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

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irgendeinem Spinner
irgendeinem Spinner

Hm, ich habs nur angelesen, aber das ist für meine Begriffe ein typischer Fall von Unzulänglichkeiten bzw. krasse Fehler im Softwaredesign schönzureden, was Samuel Wood da betreibt.

Man schreibt keine absoluten Pfade in die DB, Punkt. Und erst recht keine mitsamt Domain und Protokoll, Punkt. Wer das tut hat schlicht KEINE Ahnung von Softwaredesign.

purzlbaum
purzlbaum

Ich stelle meine Links beim Hochladen auf den produktiven Server immer mit diesen 13 SQL Statements um (die ersten 5/6 Statements).

Antworten
begs
begs

Da musst Du aufpassen. Manche Plugins oder Themes speichern serialisierte Daten in der DB. Manchmal sogar auch die Domain.
Deswegen greife ich zur Sicherheit meist (noch) auf das hier zurück:
https://interconnectit.com/products/search-and-replace-for-wordpress-databases/

purzlbaum
purzlbaum

Wie der Nutzer markjaquith [...]

Der "Nutzer" Mark Jaquith ist der Lead Developer von WordPress. ;)

Antworten
Florian Brinkmann

*hust* – vielen Dank für den Hinweis, ist korrigiert :)

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Marianna
Marianna

Sehr schön! Die Änderungen für den Editor klingen wunderbar.

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