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WordPress 4.2 „Powell“ ist da: Das bringt die neue Version

WordPress 4.2 „Powell“ ist da: Das bringt die neue Version

Gestern ist WordPress 4.2 „Powell“ veröffentlicht worden, benannt nach dem Jazz-Pianisten Budd Powell. Es bringt unter anderem einen verbesserten Plugin-Update-Workflow sowie Emoji-Support mit. Diese und weitere Neuerungen haben wir uns für euch angeschaut.

WordPress 4.2 „Powell“ ist da: Das bringt die neue Version

WordPress 4.2 „Powell“ ist da – das ist neu. (Grafik: WordPress.org)

WordPress 4.2: Verbesserter Plugin-Workflow und Emojis

Mit WordPress 4.2 ist ein Verlassen der Plugin-Seite bei einer Aktualisierung vorbei. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)
Mit WordPress 4.2 ist ein Verlassen der Plugin-Seite bei einer Aktualisierung vorbei. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)

Bei einem anstehenden Plugin-Update war es bisher so, dass nach einem Klick auf „Jetzt aktualisieren“ eine komplett neue Seite geladen wurde, auf der der Status der Aktualisierung zu sehen war. Mit der neuen Version 4.2 wird dieser Umstand entfernt. Wenn nun auf der Plugin-Seite auf „Aktualisieren“ geklickt wird, dann erscheint eine Lade-Animation unter dem Eintrag, die durch eine Erfolgsmeldung ersetzt wird, sobald das Update abgeschlossen ist – kein Verlassen der Seite mehr notwendig.

Auch bei der Installation eines neuen Plugins wird die Ergebnisseite der Plugin-Suche nicht mehr verlassen, sondern das Plugin im Hintergrund installiert. Eine gute Nachricht für alle Emoji-Liebhaber: Die kleinen Symbole werden in der neuen Version unterstützt. Ob im Titel eines Beitrags, im normalen Text oder sogar im Link des Artikels: Ihr könnt sie beinahe überall einsetzen.

Weitere Verbesserungen in WordPress 4.2 im Customizer und bei „Press This“

Mit WordPress 4.2 wird es möglich, Themes im Customizer zu wechseln. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)
Mit WordPress 4.2 wird es möglich, Themes im Customizer zu wechseln. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)

Mit der neuen WordPress-Version wird es möglich, direkt im Customizer ein Theme zu wechseln. Bisher konnte dort nur das gerade aktive Theme angepasst werden. Außerdem hat das Werkzeug „Press This“ eine Überarbeitung erfahren: Mit „Press This“ können Inhalte aus dem Web schnell in einen neuen Beitrag eingefügt werden.

Des Weiteren gibt es nun noch mehr Dienste, die per Embed unterstützt werden. Ihr könnt nun auch Links von Tumblr und Kickstarter einfach in den Editor kopieren und diese werden automatisch umgewandelt.

Detailliertere Informationen und die weiteren Neuerungen von WordPress 4.2 findet ihr im Ankündigungs-Post. Außerdem gibt es wie immer eine eigene Codex-Seite (die scheinbar noch nicht ganz fertig ist), in der noch genauer erläutert wird, was es an Neuerungen gibt. Das Update könnt ihr wie gewohnt einfach über das Backend installieren (vorheriges Backup nicht vergessen). Falls ihr noch keine bestehende WordPress-Installation besitzt und es gerne mal ausprobieren möchtet, könnt ihr euch die neue Version beispielsweise von de.WordPress.org herunterladen.

Welche Neuerung gefallen euch bei WordPress 4.2 am besten?

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr eine Liste der beliebtesten Plugins für WordPress

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26 Antworten
  1. von WordPress Fan am 13.03.2015 (16:05 Uhr)

    Yes - WordPress wird immer besser - ich brauch zwar diese Emojis nicht wirklich, aber nun gut - die werden schon ihre eigene Fangemeinde haben...
    Aber gerade das die Updates im Hintergrund geladen werden etc. wird einen weiteren Mehrwert beim Look&Feel bringen!

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  2. von exidon am 14.03.2015 (04:32 Uhr)

    Vielleicht kriegen die es ja irgendwann hin, das man nicht Stundenlang nach dem Update-Knopf scollen (... und suchen) muss, der muss immer an gleicher Stelle sein und automatisch rot werden, wenn irgendwo was geaendert wurde. Auch sollte der Menues und Widgets Punkt einfacher zugaenglich sein, soviel zum Thema Nutzerfreundlichkeit.

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  3. von Maximilian am 15.03.2015 (12:08 Uhr)

    Wer will schon Akismet aktualisieren ;=) Antispambee rein, fertig ist der Salat.

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  4. von Nutzername auf Wunsch anonymisiert am 22.03.2015 (20:04 Uhr)

    Ich freue mich auf die neue Version! Alle andere CMS - Systeme sind Schrott in Gegensatz zu WordPress.

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    • von Stefan am 24.04.2015 (10:15 Uhr)

      Na da hat aber jemand keine Vorurteile. WordPress ist nett, aber schonmal unter die Haube geschaut? Ich glaube es gibt keine schlechtere Code-Basis als dieses Ding. Es ist ein Massenprodukt, was durch Einfachheit glänzt, was dazu führt, dass man schnell Ergebnisse sieht. Architektur? Unbrauchbar. Skalierbarkeit? Katastrophal. Ich glaube, dass mir viele Entwickler zustimmen, dass es deutlich professionellere Systeme gibt als ein WordPress als "CMS" zu missbrauchen. Sowohl in Flexibilität, Skalierbarkeit und sauberer Software-Architektur. Nicht dass hier ein falsches Bild entsteht. Ich mag WordPress, aber Sätze wie "alles andere ist Schrott" kommen stets von Leuten die weder fachlich noch intellektuell in der Lage sind eine entsprechend qualifizierte und auch nachvollziehbare Differenzierung und Bewertung abzugeben. In der Regel sind das Leute (und so geh ich auch von dir aus), die sich als "Programmierer" oder "Entwickler" bezeichnen, weil sie in der Lage sind 6 verschiedene Knöpfe in WordPress zu drücken und sich damit als "Selbständig" betrachten, den Kunden das für'n Appel und n Ei anbieten für eine Leistung die vermutlich nicht mehr als 10,- EUR wert wäre. Leider kann das heutzutage jeder, aber es gibt eben "echte" Entwickler und solche, die es meinen zu sein, aber nie sein werden.

      PS.: Ich kommentiere nie, aber solche Sätze sind so dermaßen unqualifiziert, dass ich mich jetzt durchgerungen habe, so einen grandiosen Schwachsinn zu kommentieren.

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      • von Nutzername auf Wunsch anonymisiert am 24.04.2015 (12:38 Uhr)

        Dies ist meine Meinung! Es herrscht Meinungsfreiheit!! Ich habe fast alle bekannte CMS Systeme probiert, keine war besser als WordPress. Natürlich gibt es vieles noch zu tun, jedoch muss man auch bedenken, dass diese Seite auch mit WordPress (ein Teil) gemacht worden ist (so meine Nachforschung). Jeder kann sagen, was er will, und es steht jedem zu.

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      • von Fanmade am 24.04.2015 (19:04 Uhr)

        Volle Zustimmung. Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Wordpress ist gut und in 90% der Fälle bei kleineren Websites meine erste Wahl, aber sobald es an größere Projekte oder gar Programmierung geht, wird ganz schnell nach anderen Systemen geschaut.

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      • von E. am 25.04.2015 (01:50 Uhr)

        Hey Stefan. Er hat doch nur etwas überschwänglich kommentiert. Du hast ihn aber extrem angegriffen und verurteilt. Das hat er nicht. Auf Usability-Ebene ist Wordpress im Gegensatz zu anderen top. Natürlich gibt es auch andere feine CMS. Aber du hast keine genannt sondern sogar gemeint:

        »In der Regel sind das Leute (und so geh ich auch von dir aus), die sich als "Programmierer" oder "Entwickler" bezeichnen, weil sie in der Lage sind 6 verschiedene Knöpfe in WordPress zu drücken und sich damit als "Selbständig" betrachten, den Kunden das für'n Appel und n Ei anbieten für eine Leistung die vermutlich nicht mehr als 10,- EUR wert wäre. «

        Das geht schon in Richtung Verleumdung und ist extrem verletzend.

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      • von Sascha am 26.04.2015 (01:23 Uhr)

        Ich kann etwa 10 Knöpfe in WP drücken, verdiene aber 50 EUR - 70 Stunde bei selbständigen Projekten . Was jetzt?

        Leider gibt es heutzutage zu viele Entwickler, die mega-super-einwandfrei komplexe Projekte gern haben möchten, einfache Sachen in WP aber nicht schaffen, weil die zu cool sind. Ich denke so wie du ... Haufen Zertifikaten, Ahnung von Alles, Effizienz = 0, Können = Effizienz. Stimmt oder?

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    • von Alex am 24.04.2015 (10:18 Uhr)

      Was für ein sinnvoller Kommentar

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    • von Lukas am 24.04.2015 (14:14 Uhr)

      Dann klär uns doch mal auf, warum deiner Meinung nach allen anderen Systeme "schrott" sind?

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  5. von Henning Uhle am 24.04.2015 (10:40 Uhr)

    Sorry, ich muss mal Eigenwerbung machen: http://www.henning-uhle.eu/informatik/wordpress-4-2-ist-eingetroffen-update-lohnenswert

    Bei mir lief das Update zwar durch und hat die für mich nutzlosen Emojis reingeprügelt und dergleichen. ABER: Bei mir kann ich ohne HTML-Kenntnisse keine Links mehr setzen. Und so wie ich mitbekommen, bin ich wohl nicht der Einzige.

    Ich kann mich täuschen, aber so ganz reibungslos war dann ja WP 4.2 nicht.

    Grüße

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  6. von Nikki am 24.04.2015 (10:57 Uhr)

    Angefangen hat bei mir damals alles mit Joomla. Doch mit den ständigen Update Wahnsinn habe ich mich an Wordpress gewagt und bin seitdem dabei geblieben.
    Ich finde für die meisten Zwecke ist WP vollkommen ausreichend.

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  7. von Marc am 24.04.2015 (13:19 Uhr)

    Mich nervt an Version 4.2, dass anscheinend einige Shortcuts für Formatierungen verlorengegangen sind.

    Beispielsweise kann ich mit STRG + 2 nicht mehr normalen Text in eine Überschrift wandeln :-(

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  8. von Alexander am 27.04.2015 (15:39 Uhr)

    Mir gefallen die neuen Funktionen in WordPress 4.2 ziemlich gut. Vor allem die schnellere Update-Möglichkeit und Plugin-Installation gefallen mir. Was mir zudem noch (negativ) aufgefallen ist, dass es im im WYSIWYG-Editor bei Tel-Links nicht mehr möglich ist Alt-Texte einzufügen. Dies geht nur per Code. Schade! Sonst bin ich zufrieden.

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