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Es geht auch schlanker: 10 WordPress-Alternativen im Überblick

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Koken

kokenKoken stellt eine kleine Nischengruppe in den Fokus: Designer, Künstler und vor allem Fotografen. Mit dieser WordPress-Alternative für Kreative lassen sich in erster Linie optisch ansprechende Portfolio-Seiten auf einfache Weise realisieren. Die Bildergalerie wird dabei zu einem zentralen Bestandteil der Software und überzeugt durch ein ansprechendes, modernes Interfacedesign, das sofort ins Auge sticht. Praktisch: Koken verfügt über einen Adobe Lightroom-Plugin, mit dem sich Fotos in Lightroom leicht in das CMS-System importieren lassen. Wer sein Blog anpassen beziehungsweise erweitern möchte, findet im Koken Store hochwertige Themes und Plugins. Diese sind allerdings – anders als Koken selbst – nicht immer kostenlos.

Craft CMS

In die Kategorie der schlanken CMS-Systeme fällt auch Craft CMS. Anders als Anchor, Ghost und Co. eignet es sich aber auch für größere, komplexere Internetauftritte. So wird die Lösung laut Hersteller von namhaften Internetunternehmen wie Netflix und Salesforce produktiv eingesetzt. In Sachen Funktionalität kann die Software mit einigen tollen Features glänzen, allen voran die besonders gut gelungene Live-Vorschau. Damit können User Änderungen an den Seiteninhalten in Echtzeit nachverfolgen, ohne die Seite immer wieder neu laden zu müssen. Ein weiterer Pluspunkt: Das System bietet ein anspruchsvolles Backend, das dank Responsive-Fähigkeit auf jedem Gerät, egal ob Desktop-PC, Smartphone oder Tablet, eine gute Figur macht. Was die Kosten angeht: Privatanwender dürfen eine eingeschränkte Version der Software kostenlos nutzen. Business-Anwender zahlen einen einmaligen Lizenzpreis von knapp 200 Dollar pro Seite.

Squarespace

squarespaceStreng genommen ist Squarespace kein CMS-System, sondern eine Web-Baukastenlösung. Doch in der Praxis konkurriert sie dank eines umfangreichen Featuresets direkt mit WordPress. Denn Web-Builder wurden in den letzten Jahren immer leistungsfähiger. Mittlerweile lassen sich damit professionelle Web-Auftritte realisieren, die alle Anforderungen einer zeitgemäßen Homepage erfüllen. Funktionen wie Mobile-Optimierung oder die leichte Integration von Webshop-Systemen machen aus Squarespace eine interessante Alternative nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Profis. Um den Einstieg zu erleichtern, stehen Kunden viele professionell gestaltete Design-Vorlagen zur Auswahl. Auf Basis der ausgewählten Vorlage können Anwender ihre Website dann mithilfe des integrierten Content-Managers, einfach per Drag & Drop, erstellen.

Weebly

weeblyMit Weebly bietet sich ein weiteres, weitverbreitetes Web-Baukastensystem, das die einfache Erstellung moderner Websites ermöglicht. Der in San Francisco entwickelte SaaS-Dienst konnte sich seit der Entstehung im Jahr 2006 als einer der wichtigsten Player in diesem Marktsegment positionieren. Wie in diesem Marktsegment üblich, bietet Weebly Website-Vorlagen für verschiedene Nutzergruppen und Branchen, die man nach eigenen Vorstellungen anpassen kann. Dabei überzeugt Weebly durch ein anspruchsvolles Dashboard, das das Content-Management zum Kinderspiel macht. Die Lösung wird im Freemium-Modell angeboten. Die Preise für die kostenpflichtige Version bewegen sich zwischen rund acht Dollar und 50 Dollar (bei jährlicher Zahlung). Weitere nennenswerte Webbaukastensysteme sind unter anderem Jimdo und Wix.

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9 Reaktionen
Freizeitcafe

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Freizeitcafe

Ich denke nicht, dass man Wordpress jemals überrunden wird. Dafür ist es vom Image her freundlich, offen und besonders editier/anpassfreudig. Interessante Übersicht jedoch hier mit neuen StartUps allemal. Wordpress werden die aber nicht rocken. Bin gespannt wie lange sich viele hier halten werden. Versuch wert ist es trotzdem natürlich. Anforderungen fehlen mir auch hier LG

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NOWIS

Sehr umfangreiche Auflistung, vielen dank. Die c't hatte vor kurzem ja einen ähnlichen Titel, allerdings weitaus weniger Alternativen vorgestellt. Was mir allerdings (öfters) bei t3n-Vergleichen fehlt, ist etwas Tiefe. Wo genau empfiehlt sich das Produkt? Welche Nachteile habe ich, beispielsweise auf eine Datenbank zu verzichten? Wie limitiert bin ich mit einem bestimmten CMS. Wie stabil/zukunftssicher ist das jeweilige System? Findet ihr Ghost oder Anchor besser? Und da sich hier alles an WP aufhängt: Was kann das jeweilige CMS gegenüber WordPress vorweisen? Wo muss es Federn lassen? Und ja, Kurze Übersichtsbox, wie Marcel bemerkt hat, wär auch ganz nice. Vielleicht sogar nochmal eine tabellarische Zusammenfassung: [Systemvoraussetzung, Lizenz, Kosten, Größe, Flexibilität, Komfort, Selbst coden (nötig, möglich, unmöglich), Schwerpunkt]?
Ich weiß, der Artikel ist für lau. Deshalb bitte als Anregung und nicht als gemecker abspeichern. Ach ja: Processwire hat mMn. genug Relevanz (Ihr habts ja auch oft genug vorgestellt) um in dieser Übersicht zu erscheinen.

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Holger

HTMLy solltet ihr euch auch mal anschauen. Ein schlankes Bog-System was ohne DB auskommt.

Hier mal ein Geschwindigkeit-Test von einem Blog von mir

https://facebook.com/marketingnews/photos/a.583795094987260.1073741828.577418905624879/1366176273415801/?type=3

Für alle Speed-Junkys :-)

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Hendrik

Coole Systeme. Obwohl ich ein WordPress Fanboy bin, sehe ich in Webseitenbaukasten eine bessere Alternative in Hinsicht auf Suchmaschinen-Optimierung.

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Marcel

Wirklich "nur" Bloggen geht über das Projekt hier: https://github.com/marcshake/tff3 - Es läuft bereits stabil auf u.a. meiner Homepage aber auch bei ein paar anderen Leuten.

Vielleicht habt ihr ja Bock, euch das anzugucken.

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maurice

Ich finde, Grav gehört unbedingt noch in diese Liste: https://getgrav.org/ Es ist, ähnlich wie Kirby, dateibasiert und bietet eine etwas ausgefeiltere Admin-Oberfläche.

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Marcel Epp
Marcel Epp

Danke für den Beitrag! Medium sieht interessant aus. Cool würde ich es finden wenn ihr unter jedem CMS auch eine Anforderungen Box eingefügt hättet. Ghost hat doch ein paar andere Anforderungen als WordPress und läuft ggf. gar nicht unter einem Shared Hoster. Bei Kirby kostet auch die nicht kommerzielle Version so um die 18€ glaub ich. Ich hätte da schon mal 2 Lizenzen erworben. Lasst doch das nächste mal den Praktikanten noch eine schöne Infografik erstellen und vergleicht die CMS Syteme anschaulich.

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