Eines der untergeschobenen Skripte verhindert auch den Zugriff auf die Safe-Browsing-API von Google, mit der Browser wie Firefox und Google Chrome ihre Nutzer vor bösartigen Seiten warnen können. Einen wirksamen Schutz vor den Angriffen scheint es derzeit noch nicht zu geben, da der genaue Angriffspunkt noch nicht gefunden ist.
Zunächst waren nur WordPress-Blogs bestimmter Hoster in den USA betroffen und es wurde ein Update auf die neueste WordPress-Version empfohlen. Mittlerweile sind aber auch Seiten mit der aktuellen Version und auch andere PHP-basierte Systeme wie die E-Commerce-Lösung Zen Cart betroffen. Es handelt sich also nicht um ein Problem von WordPress allein. Nicht auszuschließen ist auch der Diebstahl von WP-Passwörtern, denn alle betroffenen Websites werden auf Shared Servern gehosted.
Im Blog von Sucuri Security gibt es bereits eine Anleitung und ein Skript zur Bereinigung betroffener Seiten.









von Sergej Müller 10.05.2010 (13:13Uhr) 1.
Bedauerlicherweise oder auch zum Glück wird die angebotene Anleitung bzw. das Skript zum Auffinden und Bereinigen der Malware auf den meisten deutschen Servern nicht funktionieren, da die meisten Hoster eine Ausführung von Shell-Skripten aus Sicherheitsgründen unterbinden. Gut so! Besser ist solche Befehlmöglichkeiten deaktiviert zu lassen, als diese später zur Lokalisierung von Infekten zu nutzen.
von Michael Petrikowski 16.05.2010 (22:22Uhr) 2.
Ich vermute, dass in FireFox gespeicherte Admin-Passworte verwendet werden. Vor einigen Tagen ist FireFox bei mir abgestürzt und war auch nicht mehr zu starten. Kurze Zeit darauf wurde in alle Index-Dateien in meinem Blog ein Script eingefügt, dass die Besucher auf die Seite gothguilt.ru umgeleitet hat. Von der Seite wurde versucht Spyware auf dem Computer der Besucher zu installieren.