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Von WordPress-Beiträgen zur Print-Ausgabe: Dieses Plugin macht’s möglich

Von WordPress-Beiträgen zur Print-Ausgabe: Dieses Plugin macht’s möglich

Mit dem Plugin „Eight Day Week Print Workflow“ können die Inhalte für Print-Produkte in geschrieben und nachher für InDesign exportiert werden. Wir stellen euch das Plugin hier kurz vor.

Von WordPress-Beiträgen zur Print-Ausgabe: Dieses Plugin macht’s möglich

(Foto: Amador Loureiro/Unsplash)

Die Agentur 10up hat für ihren Kunden Observer eine Lösung entwickelt, um den bisherigen Print-Workflow, der in einem Word-Prozessor begonnen hat und erst nach InDesign und InCopy sowie dem Druck für die Online-Stellung in WordPress integriert wurde, umzustellen. Ziel war, diesen Prozess umzudrehen und in WordPress zu starten. Ergebnis ist ein WordPress-Plugin, das unter dem Namen „Eight Day Week Print Workflow“ veröffentlicht wurde und kostenlos nutzbar ist.

„Eight Day Week Print Workflow“: Komplette Print-Ausgaben in WordPress verwalten

Der erste Schritt zur Nutzung des Plugins ist es, für jeden Print-Artikel einen normalen WordPress-Beitrag anzulegen, da das Plugin mit den normalen Beiträgen arbeitet. Dabei kann jedem Autor der Ausgabe ein Account angelegt werden und eine Nutzerrolle gewählt werden, sodass er nur seine eigenen Beiträge bearbeiten kann.

Anlegen einer Publikation im WordPress-Plugin „Eight Day Week Print Workflow“. (Screenshot: eigene Installation)
Anlegen einer Publikation im WordPress-Plugin „Eight Day Week Print Workflow“. (Screenshot: eigene Installation)

Nach der Installationd des Plugins „Eight Day Week Print Workflow“ gibt es einen neuen Menüpunkt „Print“ im WordPress-Backend. Darunter finden sich die Punkte „Print Issues“, „Issue Statuses“, „Publications“ sowie „Article Statuses“. Zudem werden zwei neue Benutzerrollen eingeführt: „Print Editor“ hat vollen Zugriff auf die Funktionen des Plugins, „Print Production“ hat nur Leserechte, kann aber den XML-Export nutzen.

Zuerst muss über den Punkt „Publications“ ein Produkt angelegt werden, dem Ausgaben zugewiesen werden können, wie im Screenshot oben am Beispiel des t3n Magazins zu sehen. Anschließend können für die Artikel und Ausgaben verschiedene Status angelegt werden, die in den Print-Workflow passen. Etwa den Status, dass ein Artikel fertig zur Korrekturlesung oder noch in der Entwurfsphase ist. Danach kann im Bereich „Print Issues“ eine Ausgabe angelegt werden, wie im folgenden Screenshot mit der t3n Nr. 40 gezeigt.

Anlegen einer Ausgabe mit den Artikeln. (Screenshot: eigene Installation)
Anlegen einer Ausgabe mit den Artikeln. (Screenshot: eigene Installation)

In dem Bereich gibt es die Möglichkeit, verschiedene Abschnitte der Ausgabe anzulegen und dieser die entsprechenden WordPress-Beiträge zuzuordnen. Eine Umsortierung der Bereiche sowie der Artikel innerhalb eines Bereichs ist per Drag-&-Drop möglich. Der „Print Editor“ kann entsprechend der Rückmeldungen von Autoren die Artikel-Status anpassen und nach Fertigstellung eines Artikels kann dieser als XML exportiert und in InDesign importiert werden. Neben der Möglichkeit, einzelne Artikel oder nur die angehakten zu exportieren, können natürlich auch alle auf einmal exportiert werden.

Das Plugin ist in Modulen aufgebaut, die sich einzeln via Filter deaktivieren lassen. Zudem gibt es Filter, um die dargestellten Informationen in der Artikel-Tabelle und in der Print-Ausgaben-Tabelle sowie den Export von Artikeln anzupassen. Nähere Informationen dazu gibt es im GitHub-Repo des Plugins.

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2 Antworten
  1. von Gerry am 14.01.2016 (20:16 Uhr)

    Sieht interessant aus. Werd ich mit gleich mal ein wenig genauer anschauen. Aber wer will schon Print? Ist doch voll out und aus der Mode :)

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