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Facebook kündigt kostenloses WordPress-Plugin für Instant Articles an

Facebook kündigt kostenloses WordPress-Plugin für Instant Articles an

hat sich mit .com-Mutter Automattic zusammengetan und ein kostenloses WordPress-Plugin für Instant Articles entwickelt. Das Open-Source-Plugin soll Nutzern ab Mitte April bereitstehen.

Facebook kündigt kostenloses WordPress-Plugin für Instant Articles an
Instant Articles. (Foto: Facebook)

Instant Articles: WordPress-Plugin ab Mitte April

Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz F8 will Facebook sein Mobile-Projekt Instant Articles weltweit für alle Verlage und Publisher freigeben. Weil mittlerweile mehr als ein Viertel der Websites im Internet auf WordPress aufbauen, hat Facebook gemeinsam mit WordPress.com-Mutter Automattic ein WordPress-Plugin entwickelt, das Webinhalte in das Instant-Articles-Format bringen soll. Das Open-Source-Plugin soll WordPress-Nutzern ab 12. April 2016 zur Verfügung stehen. Nachtrag vom 13. April 2016: Instant Articles for WordPress steht hier zum Download bereit.

WordPress-Plugin für Instant Articles erkennt und rendert Fotos. (Bild: Facebook)
WordPress-Plugin für Instant Articles erkennt und rendert Fotos. (Bild: Facebook)

Das Plugin soll mit einer kleinen Gruppe von Publishern schon getestet worden sein. Für eine automatische Umwandlung der Webinhalte in das Mobile-freundliche Instant-Articles-Format sollen eigens eingebaute interaktive Tools sorgen. So soll das Plugin etwa Fotos erkennen und so rendern können, dass es nach einem Fingertipp des Nutzers den ganzen Bildschirm, etwa eines Smartphones, ausfüllt. Auch das Einbetten von Videos sowie interaktiven Grafiken soll dadurch erleichtert werden.

WordPress-Plugin: Umwandlung ins Instant-Articles-Format

Ab April soll das Plugin in den Standard-Templates von WordPress zur Aktivierung bereitstehen. Dann soll es ein Einfaches für WordPress-Nutzer sein, einen Instant-Articles-Feed zu generieren. Nach der Installation des WordPress-Plugins wird offenbar das Setzen eines Häkchens in der entsprechenden Box ausreichen, um die Umwandlung zu starten. Geht es nach Automattic soll das Ganze nur einige Sekunden dauern.

Wer das Plugin an seine eigenen Bedürfnisse anpassen möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit. Facebook ruft zudem die Entwickler-Community auf, an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Instant-Articles-Plugins mitzuarbeiten. Feedback kann auf der GitHub-Seite des Plugins hinterlassen werden.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Kommentar zu dem neuen Feature von t3n-Kollege Andreas Weck: „Facebook startet Instant Articles – auf dem Weg zum Medienunternehmen der Zukunft!“.

via media.fb.com

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7 Antworten
  1. von Dominik am 08.03.2016 (06:59 Uhr)

    SEO & duplicate Content? Das sollten sich Publisher gut überlegen.

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  2. von simona am 08.03.2016 (13:40 Uhr)

    Merkt denn hier Keiner was Facebook vor hat? Die wollen das normale Internet kaputt machen. Wenn eure Blogartikel genauso in Facebook erscheinen, welchen Grund gibt es dann noch euer Blog anzusurfen? Genau Keinen mehr. Die Generation von morgen, wird das Internet außerhalb der Facebook-Timeline gar nicht mehr wahrnehmen. Dann habt ihr ein neues Monopol erschaffen an das ihr euch freiwillig ausgeliefert habt.

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    • von Henning Uhle am 08.03.2016 (14:03 Uhr)

      Also ich habe da auch ziemliche Bauchschmerzen, was die Instant Articles betrifft. Wie Simona traue ich da Facebook auch kein Stück über den Weg. Unter Umständen kommt dann wirklich niemand mehr auf den Blog. Nö, das muss ich nicht mitmachen.

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      • von thowe am 08.03.2016 (18:11 Uhr)

        Wann wird FB das Teilen für externe Artikel dorthin unterbinde? Was dann? Ich bin sowieso gegen proprietäre Systeme... wie lange kann ich mich dagegen stemmen,,?

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  3. von Daniel am 08.03.2016 (21:02 Uhr)

    Wurde Automattic schon still und heimlich von Facebook übernommen?

    Die Kooperation ist ein Verrat an den Publishern.

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  4. von Jelena am 08.03.2016 (23:39 Uhr)

    Es ist möglich komplette Artikel dann in Mobile Ansicht für Facebook zu optimieren. Für mich bedeutet es eine mögliche Verlagerung des Affiliate-Geschäfts vom Blog hin zu Facebook

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