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WordPress: Die Mehrheit der Blogs aktualisiert nicht

    WordPress: Die Mehrheit der Blogs aktualisiert nicht

Der erste Release-Kandidat von WordPress 3.3 ist bereits verfügbar und die finale Version steht anscheinend noch vor dem Weihnachtsmann vor der Tür. Doch das wird wahrscheinlich nur wenige Blogger interessieren, denn die wenigsten werden ihr Blog aktualisieren. Dies zeigen zumindest die offiziellen Statistiken. Wie ist es also um WordPress 3.3 bestellt?

Sieht man sich die aktuellen Statistiken zur Verbreitung der unterschiedlichen Versionen von WordPress an, erkennt man schnell, dass lediglich 16,9 Prozent aller installierten WordPress-Instanzen auf die aktuelle Version 3.2 entfallen.

WordPress 3.3 in den kommenden Monaten bei unter 15 Prozent?

WordPress 3.3 soll in den kommenden Tagen in einer finalen Version erscheinen, aber auch hier ist davon auszugehen, dass viele Nutzer ihr Blog nicht aktualisieren werden. Davon wird zumindest in einem Artikel auf Dev4Press zur Verbreitung unterschiedlicher Versionen von WordPress ausgegangen - vor dem Hintergrund der harten Zahlen ist dies allerdings kein Lesen im Kaffeesatz, sondern sehr wahrscheinlich. Hier rechnet der Autor damit, dass weniger als 15 Prozent aller Websites, die auf WordPress setzen, die neue Version installieren werden.

Ein erschreckend großer Anteil aller Installationen von WordPress entfällt auf veraltete Versionen. Screenshot: WordPress.org.

Viele Versionen von WordPress in freier Wildbahn

Betrachtet man die Statistiken zur Verbreitung unterschiedlicher Versionen von WordPress, erkennt man, dass selbst Versionen mit einigen Jahren auf dem Buckel immer noch vergleichsweise weit verbreitet sind. So ist WordPress 3.0 bei der Hälfte aller Websites im Einsatz. Die andere Hälfte ist ungefähr gleich zwischen Versionen vor und nach 3.0 verteilt. WordPress 2.9 ist mittlerweile zwei Jahre alt und wird dennoch auf elf Prozent aller Seiten verwendet.

Darum solltest du WordPress aktualisieren

Es ist durchaus beunruhigend, dass soviele Nutzer auf teils Jahre alte Installationen von WordPress vertrauen. Zum einen basieren ältere Versionen nicht immer auf den aktuellen Sicherheitsstandards, zum anderen ist das Sicherheitsrisiko ungestopfter aber mittlerweile bekannter Sicherheitslöcher nicht zu unterschätzen. Wer seine Website keinen unnötigen Gefahren aussetzen will, sollte demnach stets die aktuellste Version der entsprechenden Software installieren - das gilt auch für WordPress.

Es sprechen natürlich noch weitere Gründe dafür, die aktuellste Version von WordPress zu installieren, wie beispielsweise neue Funktionen, aber das Ausmerzen von Bugs und das Stopfen von Sicherheitslöchern sollten eigentlich Anreiz genug sein.

Welche Version von WordPress nutzt du und wie lange lässt du dir für ein Update Zeit?

Weiterführende Links:

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23 Reaktionen
Marian
Marian

Ich update eigentlich immer nur nach zwei Minor Releases oder wenn die neue Version wirklich gute neue Features bringt.
Aber die Leute die noch 3.0 und abwärts verwenden kann ich echt nicht verstehen...

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Franz
Franz

@jan
vergiss bitte die wordpress-nutzer nicht die nur aus spaß an der freude sich einen blog zugelegt haben und dabei mehr oder weniger zufällig wordpress einsetzen. auch gibt es sicher genügend leute darunter die sich nicht trauen bzw gar kein knowhow in dem bereich haben. du als entwickler tust dir da westentlich leichter ;)

@georg
man wird auch wunderbar mit alten versionen bei google gefunden ;) mir ist zwar bewusst, dass du das weißt.... aber ich wollte das nur anmerken ^^

grundlegend zu themes und neuen wordpress-versionen:

warum sollte ein "altes template" nicht auch unter 3.3 funktionieren? die eigentlichen core-abfragen sind doch gleich, oder täusche ich mich da? somit kann es doch egal sein mit welchen künsten so ein theme gestrickt, meinetwegen auch gehäkelt, wurde ;)

auch kann es nicht im sinne des erfinders sein, dass man mehr damit beschäftigt ist ständig sein template zu warten als sich auf den reibungslosen betrieb seiner webseite konzentrieren zu können!? (sprich: texte verfassen)

btw: eigentlich ist es mir, in saloppem österreichisch gesprochen, wurscht ob das backend toll aussieht. ich will die funktionen erreichen die man erreichen muss um schreiben zu können, weiters will ich anständige plugins die auch funktionieren und meinetwegen kostet es dann auch was!

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Matthias
Matthias

Ich habe Themes, die habe ich noch für WP 2.8 gebaut und die funktionieren fehlerfrei in WP 3.3. Wenn ein Theme in WP 3.3 nicht mehr funktioniert, dann muss es schon ziemlich alt sein und der Wink mit dem Zaunspfahl ist berechtigt.
Und Jan meint, dass man mit einem aktuellen Theme besser gefunden wird, nicht mit der aktuellen WP Version. Und das stimmt. Wenn das Theme nach neuesten Webstandards geschrieben und die Semantik korrekt ist, kann das sicher bei den Suchmaschinen Vorteile bringen.

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georg
georg

@jan:
Es sind nicht alle Leute WebSite Entwickler. Kenne mich mit HTML zwar aus aber nicht mit der Erstellung/Reparatur von Templates. Der Content mit seinen Bildern und Einfügungen ist bei mir genau auf DAS Template zugeschnitten.
Warum man nur mit der neuesten WordPress Version bei google gefunden wird, musst Du uns erklären!

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Jan B. Otte
Jan B. Otte

Als Website-Ersteller kann ich absolut nicht nachvollziehen, warum nicht auf die aktuellste Wordpress-Version geupdated wird. Wenn ein Template so veraltet ist, dass es nicht mehr kompatibel zu neuen Versionen ist, sollte das ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, dass hier etwas passieren muss!
Macht Euch die Mühe, einmal ein aktuelles Template zu bauen, und Ihr habt viele Monate Ruhe und werdet zudem gut bei Google gefunden. UNd wenn die Plugins das Problem sind: Braucht Ihr die wirklich, oder gibt es bessere Lösungen?

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Franz
Franz

Also ich für meinen Teil aktualisiere immer sofort wenn eine neue Version bereit steht. Hauptsächlich wegen der oben genannten Gründe. Viele werden aber zögern, da sie nicht erahnen können ob eingesetzte Plugins mit der neuen Version auch problemlos funktionieren.

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mega
mega

Runterladen, auspacken, hochladen.
So lang dauert das auch nicht...

Antworten
M.W.
M.W.

Wenn das Update mal funktionieren würde... kann bei nur manuell installieren und das is ja ne bescheidene Arbeit, die man nicht zwischen Tür und Angel machen kann

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Matthias
Matthias

Wer einen vernünftigen Webhoster mit aktuellem PHP & MySQL hat und auch nicht am WP Core rumfummelt, sollte keine Probleme mit dem Auto-Update haben. Ich aktualisiere seit Jahren diverse Blogs via Auto-Update und hatte noch nie Probleme. Lokaler Test und Backup gehören natürlich mit zum Update-Prozess.

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mega
mega

Das Auto-update mag bei meinem Haupt-WP nicht mehr.
Aber auch da reicht einfaches drüberbügeln per FTP.
Kaputt ging bisher noch nix, Theme ist reichlich alt aber ein Theme muss nicht zwingend neue Features nutzen (habe aber manche nachgerüstet).
Einmal wollten PHP und Datenbank auf Version 5 geändert werden. Das dauerte dann ein wenig bei 1und1, alte DB löschen, neue anlegen (weil nur 1 möglich), Backup dort reinladen. Aber sooft passiert das ja nicht und wirklich schwer ist das ja auch nicht.

und falls je was kaputt geht hab ich wöchentliche Backups.

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Vincent
Vincent

Ich update immer wenn ein "Auto" Update zur Verfügung steht, ausser natürlich die Betas ;-)... werde 3.3 aber auch gleich am ersten Tag aktualisieren. Versteh nicht warum bei manchen der Blog das nicht mit macht ;-)

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Viktoria
Viktoria

Update meine Blogs immer, kenne allerdings die Theme-Problematik. Muss aber sagen, dass wenn man sich irgendwann für ein Premium-Theme entscheiden kann, es dann auch meistens keine Probleme mehr gibt.

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mega
mega

Meine WordPresse sind immer aktuell. Die neue Version wird spätestens nach einem Tag installiert (deutsche Version).

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Marco
Marco

Stimmt leider, ich sehe das auch immer an den Serverstatistiken, dass die Leute mit veralteten WP-Installationen unterwegs sind.

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kai.koepke
kai.koepke

Richtig. Bei kaum einem anderem System läuft das Updaten so einfach und problemlos, wie bei WordPress. Meine Blogs werden für gewöhnlich sehr zeitnah - meist einige Tage nach dem Release von neuen Versionen aktualisiert.

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Alexander Gräsel
Alexander Gräsel

@Akif Sahin
Da stimme ich dir voll zu!

Andere Gründe sind:
- sehr kleiner PHP Memory (müsste man alle Plugins ausschalten, um Platz zu schaffen)
- inkompatible Themes
- kein Standard-Buckup-System
- extreme Änderungen der Admin-Oberfläche
- partielle Updates erst sein 3.1.xx
- usw.

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georg
georg

Das von mir verwendete Theme Freshly läuft leider nicht auf WP3.x deshalb hänge ich noch bei der 2.9.x fest.

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Ben
Ben

Ich kann nicht verstehen warum die ganze Leute nicht Updaten. Einfach kurz ein Backup machen und dann automatisch akualisieren lassen. Geht extrem schnell und hat viele Vorteile.

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reraiseace
reraiseace

@htmlhater
Na was benutz du denn, verrat und doch mal dein ach so tolles Blogsystem, was alles wegnoobed.

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Zwecks PHP4 auf 5. Stimmt, das kann sein. Aus meiner Erfahrung heraus, setzen die meisten Hoster meist MySQL 5 irgendwas und PHP 5.2.14 ein. Diese Konstellation findet man am häufigsten. PHP 5.3 ist nur sehr selten bei Shared Hosting zu finden.

Technisches Unwissen findet man auch sehr oft vor. Viele Space-Anbieter setzen einem auch das Wordpress mit auf und dann ist es auch nicht immer die neuste Version oder selbst installieren, schaffen viele noch. An Sicherheitsstandards hält man sich dann eher seltener. Viele gehen auch zu leichtfertig mit ihrer Sicherheit um. Es wird mich schon nicht treffen und dann passiert es doch.

Alleine die Geschichte mit TimThumb spricht Bände: http://heise.de/-1370660

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Akif Sahin
Akif Sahin

Ich glaube was hier auch außer Acht gelassen wird ist die Tatsache, dass es immer noch viele Leute gibt, die einfach nicht die technischen Standards haben um ein Upgrade auf aktuelle Versionen durchzuführen... War es nicht so, dass mit Wordpress 2.9 oder 3.0 endgültig auf PHP5 umgestellt werden musste und dass es auch ein Update an der Datenbank-Version für mysql gab? Ich denke, dass einige User durchaus von dieser Thematik betroffen sind, da viele Billig-Hoster da nicht selbst hand anlegen und ihre User zu technischem Wissen und eventuell kostspieligen Wechsel zwingen...

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htmlhater
htmlhater

Wordpress glänzt nur durch seine schicke Oberfläche. Unten drunter ist es ein grauenhaft zusammengerickelter Spaghetticode an dem Diletanten saßen. Kein wunder das es gerne ein Ziel von Hackerattacken ist und der Blog nach dem Update nie funktioniert.

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reraiseace
reraiseace

Nichts Neues, Gründe gibt’s viele dafür. Der Primitivste ist einfach Unwissenheit. Es geht nicht so sehr darum, dass bei jedem Mainrelease nichts mehr funktioniert. Das kann ich so nicht bestätigen. Ich hatte in der Hinsicht selten ein Problem. Man sollte vorher immer prüfen, dass alle Plug-Ins kompatibel sind. Aber als Grund, das Update auszuschlagen, kann man das nicht ansehen. Wordpress legt Wert darauf, mit jeder Version besser und sicherer zu werden. Da muss man updaten. So extrem sind die Updateintervalle nun auch nicht. Es ist nicht zu Unrecht, eines der besten und weitverbreitetsten Blog-Systeme.

Selbst schuld, wenn man gehacked wird!

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Nico
Nico

Ein Grund wird sicherlich sein, dass es meinen Blog bei jedem Core Update auseinander sprengt. Auch wenn ich es manuell hochlade und überschreibe, ist mein Blog danach jedesmal schrott.

Das heißt ich muss alles löschen und wieder hochladen - die Datenbank natürlich behalten. Und insgesammt ist mir das zu viel Arbeit, also lasse ich die alte Version drauf.

Würds mein Blog nicht sprengen, dann update ich natürlich jedes mal.

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