Der aktuelle Entwurf des Leistungsschutzrechts wurde vom Bundeskabinett verabschiedet und geht jetzt in die parlamentarische Beratung. D64, eine SPD-nahe Netzinitiative, lehnt das Gesetzesvorhaben ab und hat ein WordPress-Plugin veröffentlicht, das über mögliche Folgen des Leistungsschutzrechts aufklären soll.
LSR-Stopper: WordPress-Plugin gegen das Leistungsschutzrecht
Der LSR-Stopper leitet Verlinkungen zu Online-Angeboten von Presseverlagen automatisch auf eine Landingpage um, die über das Leistungsschutzrecht informiert. Betroffen sind nur Verlinkungen zu Seiten, die das Gesetzeshaben unterstützen. Zum ursprünglichen Ziel des Links gelangen Nutzer mit einem weiteren Klick auf den entsprechenden Button.
Die URLs werden in der Datenbank nicht verändert. Nach der Deaktivierung des Plugins sollten deshalb alle Links wieder wie gewohnt funktionieren. Als Alternative zum WordPress-Plugin steht auf der Kampagnenseite auch ein URL-Shortener zur Verfügung.
t3n gegen Leistungsschutzrecht
t3n lehnt den Gesetzesentwurf zum Leistungsschutzrecht ab. Eine „Google-Steuer" würde überkommene Geschäftsmodelle subventionieren, überfällige Innovationen und Umstrukturierungen in Presseverlagen würden damit nur aufgeschoben. Vielmehr sollten Suchmaschinen und Aggregatoren als Chancen begriffen werden – wir (wie viele andere Verlage) bekommen einen großen Teil unserer Besucher von Google vermittelt.
Weiterhin plädieren wir für eine differenzierte Betrachtung der derzeit emotional sehr aufgeheizten Debatte gegen die „Verlegerlobby". Wir sind bei weitem nicht der einzige Presseverlag, der sich in der IGEL-Initiative oder anderswo gegen das Leistungsschutzrecht ausspricht. Auch gibt es in Verlagen, deren Geschäftsführung das Gesetzesvorhaben unterstützt, viele kritische Stimmen, gerade in den Redaktionen.
Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: MSVG / flickr.com, Lizenz: CC-BY
t3n Redaktion








von #LSR: Kleiner Kommentar zur Whitelist &l… 04.09.2012 (21:20Uhr) 1.
[...] t3n schreibt: t3n lehnt den Gesetzesentwurf zum Leistungsschutzrecht ab. Eine „Google-Steuer” würde überkommene Geschäftsmodelle subventionieren, überfällige Innovationen und Umstrukturierungen in Presseverlagen würden damit nur aufgeschoben. Vielmehr sollten Suchmaschinen und Aggregatoren als Chancen begriffen werden – wir (wie viele andere Verlage) bekommen einen großen Teil unserer Besucher von Google vermittelt. [...]
von Axel Rutz 06.09.2012 (20:51Uhr) 2.
Ich hab das mal gerade auf Drupal portiert
.
http://drupal.org/project/d64_lsr_stopper
Viel Spaß damit!
von Piraten lancieren Petition gegen Leistun… 14.09.2012 (14:18Uhr) 3.
[...] Co. zu unterbinden. Die Position von t3n in Bezug auf das Leistungsschutzrecht haben wir bereits an anderer Stelle deutlich [...]
von Leistungsschutzrecht beschlossen: Google… 01.03.2013 (13:46Uhr) 4.
[...] t3n etwa hat sich im Vorfeld der aufgeheizten Debatte gegen eine „Google-Steuer“ ausgesprochen, weil diese überkommene Geschäftsmodelle subventionieren würde und überfällige Innovationen und Umstrukturierungen in Presseverlagen damit nur aufgeschoben würden. Suchmaschinen und Aggregatoren müssen als Chance begriffen werden – schließlich bekommen wir (wie viele andere Verlage auch) einen großen Teil unserer Besucher von Google vermittelt. [...]
von webdesign – Meine Lesetipps: Septe… 10.03.2013 (15:33Uhr) 5.
[...] WordPress-Plugin LSR-Stopper leitet vom Leistungsschutzrecht betroffene Lin: Das Leistungschutzrecht ist wieder in aller Munde. Mit dem WordPress-Plugin LSR-Stopper können Blogger Position beziehen. Links zu … – http://t3n.de/news/wordpress-plugin-lsr-stopper-412320/ [...]
von Erste Reaktionen der Onlinedienste zum L… 18.03.2013 (20:44Uhr) 6.
[...] wird es wohl Möglichkeiten geben. Bereits zum Anfng der Diskussion zum Leistungsschutzrecht veröffentlichte die D64 Netzinitiative das WordPress-Plugin "LSR-Stopper". Dieser leitet die Links zu [...]