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WordPress: So siehst Du, welches Plugin Deine Website ausbremst

WordPress: So siehst Du, welches Plugin Deine Website ausbremst

P3 (Plugin Performance Profiler) ist ein WordPress-Plugin, das andere Plugins aufspüren soll, die ein langsam machen. Blogger, die das Gefühl haben, dass ihre WordPress-Installation nicht schnell genug reagiert, sollten sich das Plugin ansehen.

WordPress: So siehst Du, welches Plugin Deine Website ausbremst

Kürzlich hat Vladimir Simović alias Perun das WordPress-Plugin P3 in einem Blogpost auf perun.net kurz vorgestellt. P3 (Plugin Performance Profiler) bietet Blogbetreibern die Möglichkeit, Bremsklötze in ihrer WordPress-Installation ausfindig zu machen und entsprechend zu reagieren.

Lahmende WordPress-Installation, was nun?

Oftmals reagieren Websites, die auf basieren, aufgrund von schlecht konfigurierten oder programmierten Plugins langsam. Auch Blogs, die eine große Anzahl von Plugins verwenden, können Geschwindigkeit einbüßen. Der P3 (Plugin Performance Profiler) will Anwendern die Arbeit beim Aufspüren der Verursacher langsamer Ladezeiten erleichtern.

Nach der Analyse zeigt das WordPress-Plugin P3 (Plugin Performance Profiler) an, welche installierten Plugins die meiste Last verursachen.

WordPress-Plugin für die Site-Analyse

Im Kern zeigt P3 dem Anwender, welchen Anteil alle installierten WordPress-Plugins an der Ladezeit der entsprechenden Website haben. So können Blogbetreiber schnell erkennen, welche Plugins die Website langsam machen. Doch die Erweiterung leistet noch mehr. So beziffert der Plugin Performance Profiler beispielsweise auch die Ausführungszeiten für individuelle Artikel unter Berücksichtigung der Last, die durch einzelne Plugins und das WordPress-Theme werden.

So geht's

Bei der Analyse der eigenen WordPress-Website erstellt der Anwender zuerst ein Profil seiner Site. Hierzu generiert das Plugin Traffic, um die Performance der Website zu testen. Die Ergebnisse spuckt P3 visuell aufbereitet und inklusive der relativen Runtime jeder Erweiterung aus. Seitenbetreiber haben mit dem Plugin die Möglichkeit, herauszufinden was genau auf langsam ladenden Seiten passiert und entsprechende Änderungen vorzunehmen. Das Plugin verwendet das Canvas-Element für das Anzeigen der Charts und setzt Firefox, Chrome, Opera, Safari oder den Internet Explorer ab Version 9 voraus.

Bildnachweis für Newsübersicht: © Maxim_Kazmin - Fotolia.com.

Weiterführende Links:

 

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10 Antworten
  1. von Akif Sahin am 20.02.2012 (13:02 Uhr)

    Danke für den Hinweis auf dieses Plugin. Hab es gleich mal getestet und muss sagen, bin begeistert. Es hat mir zudem geholfen einige Dinge auf meinem eigenen Blog besser einzustellen, sodass die Ladezeiten und Abfragen jetzt kürzer und schneller sind... Danke!

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  2. von Franz am 20.02.2012 (13:13 Uhr)

    Sehr schönes Plugin, doch bei mir werden bei weitem nicht alle Plugins angezeigt bzw deren Laufzeit. Mit 0,14 Sekunden schlägt am stärksten WP-Post-Views zu. Insgesamt hätte ich laut dem Plugin eine Ladezeit von insgesamt 0,9 Sekunden, laut Google WebMaster Tools aber 3,3 Sekunden.

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  3. von Akif Sahin am 20.02.2012 (13:58 Uhr)

    Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Ich habe das Plugin gleich mal getestet und ausgiebig ausprobiert. Tatsächlich hat sich bei mir einiges Ergeben mit dem ich unter anderem die Performance meiner Seite erhöhen und die Schnelligkeit wie Ladezeiten verbessern konnte. Ein Plugin war besonders als Bremse aufgefallen...

    Hat mir echt weitergeholfen. Sowas lese ich immer wieder gerne...

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  4. von Viktor Dite am 20.02.2012 (14:02 Uhr)

    im Vergleich zum WP-Core sind alle Plugins schnell.... Von daher ist es wohl Utopie, dass dieses Tool einen richtigen Speedfresser findet...

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  5. von sec0nd am 20.02.2012 (14:20 Uhr)

    "Oftmals reagieren Websites, die auf WordPress basieren, aufgrund von schlecht konfigurierten oder programmierten Plugins langsam."

    Aha. Und der WP Core soll gut programmiert sein??

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  6. von Jan am 20.02.2012 (14:28 Uhr)

    Vielen Dank für den Hinweis. Ich bin gespannt welche Plugins ich dann löschen soll ;)

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  7. von Sergej Müller am 20.02.2012 (14:33 Uhr)

    Beachtet auch die Kommentare im verlinkten Artikel.

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  8. von Enno Peter am 20.02.2012 (15:03 Uhr)

    Prima, konnte meine Installation durch Deaktivieren von WPTouch (schade!) und WordPress Database Backup deutlich beschleunigen.

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  9. von Pascal am 21.02.2012 (09:56 Uhr)

    Außer dem lahmen Core hab ich auch nix finden können was eine Deaktivierung oder das Löschen eines Plugins gerechtfertigen würde.

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  10. von timo.von.nicbyte am 21.02.2012 (10:29 Uhr)

    Vielen Dank für den Tipp! Mal schauen, welche Plugins meine Blogs langsamer machen...

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