Mit P2 wird WordPress eine Verschmelzung aus Blog und Microblog. Längere und detailliertere Beiträge schreibt man weiterhin als Blogbeitrag und für kurze Gedanken, Hinweise und Tipps nutzt man die neue Funktion. Die Nachrichten werden als Threads dargestellt und ähnlich wie mit Growl angekündigt. Dank AJAX werden neue Nachrichten und Antworten automatisch nachgeladen, ohne dass ein Reload notwendig wäre.
Selbst vor Videos macht P2 nicht halt. Auch sie können nun ganz einfach nach dem bewährten Muster eingebunden und intern oder auch öffentlich gezeigt werden. Selbst an den mobilen Zugang wurde gedacht: iPhone-User können eine entsprechend optimierte Version auf ihren Geräten nutzen.
Doch das sind nur einige der vielen Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten von P2. Welche Möglichkeiten es noch gibt und wie man sie einsetzen kann, beschreibt das folgende Video sehr eindrucksvoll:
Auf seinem persönlichen Blog beschreibt Matt Mullenweg, der Chef der WordPress-Firma Automattic, wie sehr die Entwicklung von P2 die interne Kommunikation in seinem Unternehmen verändert hat. Statt sich jeden Tag via Twitter auszutauschen und die eigenen Blogs zu vernachlässigen, findet der interne Gedankenaustauch jetzt direkt auf den Blogs statt. Auch Mullenweg selbst profitiert von der neuen Kommunikationsmöglichkeit, denn er ist viel unterwegs und nutzt den mobilen Zugang via iPhone.
Als Schlussbemerkung deutet Matt Mullenweg eine mögliche Zukunft des Blogsystems an. WordPress sei eine sehr robuste Infrastruktur, die auch als Plattform zur Entwicklung von innovativen Anwendungen genutzt werden könne. Das beste Beispiel: P2.





