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Wunderlist 2 ist da

Das Berliner 6Wunderkinder hat die neueste Version der To-Do-App veröffentlicht. Wunderlist 2 soll dank nativer schneller laufen als die erste Version, aber auch am Design wurde wieder einmal viel gefeilt.

Wunderlist 2 ist da

Wunderlist 2 – native Apps für iOS, Android und Co.

Die Softwareschmiede 6Wunderkinder hatte bereits im September dieses Jahres einen Nachfolger ihrer beliebten ToDo-App Wunderlist angekündigt, als sie ihr Projektmanagement-Tool „Wunderkit“ zu Grabe getragen haben. Am heutigen Dienstag ist Wunderlist 2 nun freigegeben worden. Das Tool steht ab sofort für iOS, Android, OS X und Windows zum Download bereit – eine Web-App ist auch mit von der Partie. Die neue Version bringt diverse Neuerungen mit sich und soll laut 6Wunderkinder von Grund auf neu programmiert worden sein. Während das erste Wunderkit auf Titanium basierte, sind jetzt alle Apps nativ, was mehr Speed und Stabilität verspricht. Darüber hinaus soll das neue Software-Gerüst es ermöglichen regelmäßiger Updates nachzuschieben und weitere Features zu integrieren, die laut Entwickler nach und nach veröffentlicht werden, um den Funktionsumfang des Dienstes zu erweitern.

 

Wunderlist 2 – die neue, auf lange Bank angekündigte Version der ToDo-App ist freigegeben worden (Bild: 6Wunderkinder)

Die Änderungen und Verbesserungen von Wunderlist 2:

Die Detailansicht wurde bei Wunderlist 2 weiter verbessert. Außerdem können Aufgaben jetzt in Teilaufgaben unterteilt und als wiederkehrende Aufgaben definiert werden. Das Einladungs-Tool hat ebenfalls ein Update erhalten. So integriert Wunderlist 2 zum Beispiel das eigene Adressbuch, was das Verschicken von Einladungen erleichtert.

Im sogenannten Activity Center behalten User den Überblick über ihre geteilten Listen und sehen, welche Veränderungen durch andere Teilnehmer vorgenommen wurden. Auch schickt das Werkzeug auf Wunsch hin Push-Nachrichten, wenn Listen überarbeitet wurden.

Optisch gibt es ebenfalls Veränderungen, wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich. Statt einer ständig sichtbaren Filter Bar setzt Wunderlist 2 auf Smart Lists, die nur bei entsprechenden Aufgaben auftauchen und ansonsten verschwinden. So ist mehr Platz für andere Funktionen. Auch lässt sich Wunderlist 2 so minimieren, dass es bei Bedarf als kleines Fenster neben anderen Anwendungen läuft. Viele Details wie das Icon wurden neu gestaltet und sollen vor allem auf Retina-Displays zur vollen Geltung kommen.

Da man Prioritäten setzen musste, haben es manche der Funktionen von Wunderlist 1 nicht in die Nachfolgeversion geschafft, entschuldigen sich die Macher. Dies soll aber nachgeholt werden, außerdem versprechen die Berliner noch für 2013 eine eigene Version für iPad und Android Tablets.

 

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8 Antworten
  1. von Oliver am 18.12.2012 (21:48 Uhr)

    Leider ist auch 3 1/2 Stunden nach Launch noch kein Login möglich. Ein einigermaßen schwaches Bild für ein Unternehmen, was mit dermaßen finanziellen Resourcen ausgestattet wurde und es dann nicht schafft, den "ach-so-völlig-unerwarteten" Traffic nach Launch zu skalieren...

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  2. von Vincent am 18.12.2012 (22:30 Uhr)

    Für mich stellt sich die Frage nach der Refinanzierung durch die entstandenen Ausgaben.

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  3. von jens_richter am 18.12.2012 (22:32 Uhr)

    Wow, ein ... Kalender.

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  4. von severin am 19.12.2012 (11:22 Uhr)

    Hi, ich bin ja bekennender Wunderlist Fan, aber der aktuelle Launch lief ja eher suboptimal... ich denke aber auch, dass die Wunderkinder das in den Griff kriegen.... Was ich nicht verstehe ist, warum die neuen Clients nicht sukzessive ausgerollt wurden, das hätte sicher weniger Probleme gegeben.

    Ansonsten hier meine Erfahrungen mit dem Launch:
    http://www.severint.net/2012/12/18/kritische-anmerkungen-zum-wunderlist-2-launch/

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  5. von Torsten am 19.12.2012 (11:47 Uhr)

    Ich finde das Preis- Leistungsverhältnis nicht in Ordnung. Für das investierte Geld, das Ergebnis ... hust.

    Die Verbesserungen für den User sind meiner Meinung nach nicht der Rede wert. Hätten sie eine Projektverwaltung o.ä. dazugebaut, ok. Aber das hier ist nichts berauchendes.

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  6. von idrop am 19.12.2012 (16:41 Uhr)

    »Was ich nicht verstehe ist, warum die neuen Clients nicht sukzessive ausgerollt wurden, das hätte sicher weniger Probleme gegeben.«

    Die wollen eben einen auf Apple machen…

    Deren Texte und Videos hören sich wie eine 1 zu 1 Kopie einer Apple Keynote an… Fremdschämen sach ich da nur.



    Brandneues Design
    Liebe auf den ersten, zweiten und dritten Blick

    Auf den ersten Blick fühlt sich Wunderlist 2 bekannt und gleichzeitig völlig neu an. Jeder Pixel wurde neu gestaltet und jede Grafik redesigned, um besonders auf den fantastischen Retina-Displays perfekt auszusehen. Schau dir einmal das neue Icon an. Oder die feine Papierstruktur der Aufgaben. Oder die handgemachten Piktogramme in der Seitenleiste. Um ein solches Design zu erreichen, muss man jedes einzelne Detail immer und immer wieder überarbeiten und optimieren. Besonders die Details, die man nicht direkt sehen, aber ohne Frage fühlen wird.

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  7. von Daniel am 19.12.2012 (22:25 Uhr)

    Ich bin Fan der App und nutze sie intensiv. Die technische Umsetzung des Relaunch ist katastrophal. Seit mehr als einem Tag ist die Web-App überhaupt nicht verfügbar und die Android-App synct gar nichts oder wie bei Kommentator #17 (severin) erscheinen falsche Daten. Ich find es auch etwas merkwürdig parallel zur Liveschaltung eine offenbar leistungsitensive Migration von Daten anzustoßen.

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  8. von DesignOhneFunktion am 20.12.2012 (00:04 Uhr)

    Ich sag dazu nur das ist ein absoluter Blender.
    idrop sein Kommentar passt sehr gut.
    Ihm reicht bunt ich bin eher Freund der Funktionalität.

    Andere Apps bringen updates raus, verfolgt man den verlauf dieser Updates innerhalb von 6-9 Monaten kommten diese Apps auf den gleichen Stand wie Wunderlist zu Wunderlist2.

    Also dann eher was gescheites wo nicht so nen Hype drum gemacht wird, wo man aber weiß was man hat (dafür aber nicht so bunti bunti)...

    Tipp an alle wer noch Weihnachtsgeschenke sucht an Freund/e die Wunderlist nutzen verschenkt Papier, Radiergummi und Farbstifte .

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