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Wunderlist Pro ist erschienen

In zwei Blogposts hat das Berliner 6Wunderkinder kürzlich verraten, was die Nutzer von „Wunderlist Pro“ zu erwarten haben – jetzt ist die Bezahl-Version offiziell erschienen. Die Features richten sich an Teams aller Art, die gemeinsam an Projekten arbeiten.

Wunderlist Pro ist erschienen

Während das bisherige für alle kostenlos bleiben soll, machen sich die Berliner nach zweieinhalb Jahren mit den neuen Pro-Features ans Geld verdienen. Gelingen soll das, in dem man sich an Teams richtet. Stichwort: Kollaboration. Schon jetzt kann man Listen gemeinsam bearbeiten. Aber bislang kann man Punkte daraus keiner Person zuweisen. Das wird nun zum ersten Feature-Baustein für Wunderlist Pro. Zudem können die Nutzer jedem Listenpunkt unbegrenzt Unterpunkte zuweisen.

Einblick in den Designprozess von Wunderlist Pro.
Einblick in den Designprozess von Wunderlist Pro.

Wie ein Blogpost zu Wunderlist Pro schon verraten hatte, gibt es für die Bezahl-Version eigene Apps. Sie kommen im ersten Schritt für iPhone, iPad und Mac heraus, dazu gibt es eine Web-Version. Android und Windows sollen folgen. Die Preise standen schon länger fest: Pro Monat sind es 4,99 US-Dollar, für ein Jahr 44,99 US-Dollar. Diese Preise verstehen sich pro Person und jedes Mitglied eines Teams muss einen solchen Pro-Account haben. Gruppen-Abrechnungen gibt es zunächst nicht, sie sollen aber folgen.

Das folgende Werbevideo gibt Einblicke in den Designprozess:

Die genannten Features seien nur der Beginn, betont 6Wunderkinder-Chef Christian Reber in seinem eigenen Blogpost zu Wunderlist Pro. Man wolle alle vier bis acht Wochen mit neuen Funktionen herauskommen. Er nennt das Hochladen von Dateien zu Aufgaben als ein Beispiel. Vorbilder sieht er in Evernote und Dropbox, die jeweils für bestimmte Aufgaben bei den Nutzern stehen. Wunderlist möchte sich daneben als der beliebteste Taskmanager positionieren.

Bekanntlich sollte eigentlich das Kollaborationstool Wunderkit zur Einnahmequelle für die 6Wunderkinder werden, konnte aber nicht genügend zahlende Nutzer gewinnen. Entsprechend ließ das Startup dieses Projekt fallen und konzentrierte sich auf das bereits erfolgreiche Wunderlist. Die To-Do- und Listen-App hat aktuell 4 Millionen Nutzer.

Letztes Update des Artikels: 26. April 2013

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6 Antworten
  1. von Sarah am 18.04.2013 (11:22Uhr)

    Das wird nichts...

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  2. von Georg S. Kuklick am 18.04.2013 (14:33Uhr)

    Wie heisst die Zeichenapp die man in dem Video sieht?

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  3. von tecorner am 19.04.2013 (08:00Uhr)

    Ich frage mich bis heute was die "Wunderkinder" immer jeden Tag machen. Ich meine, die "Wunderlist" an sich ist technisch ja von jedem einfach umzusetzen. Und das mit dem Bezahlsystem ist einfach nur quatsch.

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  4. von Sarah am 26.04.2013 (17:19Uhr)

    Wieviele Jahre ist ein Startup ein Startup?

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  5. von marius mayerhofer am 28.04.2013 (13:02Uhr)

    >Man wolle alle vier bis acht Wochen mit neuen Funktionen herauskommen. <

    .. das ist auch genau das, was sich Unternehmen wünschen ;-))))

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  6. von codergod am 06.05.2013 (11:39Uhr)

    Bin mal gespannt, wann sie das naechste mal "pivoten". Der "Wunderlist wird Platform"-Unsinn war ja schon ganz grosses Kino. :3

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