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Karriere

Xing kauft Jobbörse.com: 6,3 Millionen Euro für die größte deutschsprachige Jobsuchmaschine

    Xing kauft Jobbörse.com: 6,3 Millionen Euro für die größte deutschsprachige Jobsuchmaschine

(Screenshot: Xing)

Für zunächst 6,3 Millionen Euro hat das soziale Business-Netzwerk Xing das Portal Jobbörse.com übernommen. Damit expandiert Xing weiter im Karriere-Bereich.

Xing kauft Jobbörse.com: Erweiterung des Stellenmarkts

Schon kurz nach der Übernahme ist Jobbörse.com als Service von Xing gelabelt. (Screenshot: Jobbörse.com)
Schon kurz nach der Übernahme ist Jobbörse.com als Service von Xing gelabelt. (Screenshot: Jobbörse.com)

Erst im Juni 2014 hat das Business-Netzwerk Xing sein Karriere-Feature FutureMe und im September seinen Stellenmarkt gelauncht, ein Feature, mit dem Mitglieder leichter neue Jobs finden sollen. Jetzt expandiert das Unternehmen weiter in diese Richtung und übernimmt für zunächst 6,3 Millionen Euro die Intelligence Competence Center AG und ihr Portal Jobbörse.com. Der Kaufpreis kann sich jedoch noch erhöhen, ja nach der wirtschaftlichen Entwicklung – bis Februar 2017 muss Xing so unter Umständen noch mal bis zu 2,4 Millionen Euro an den wesentlichen Aktionär, Gründer und CEO der Intelligence Competence Center AG, Torsten Heissler, zahlen.

Mit über 2,5 Millionen Stellenanzeigen ist das Portal Jobbörse.com aus Aschaffenburg nach eigenen Angaben die größte deutschsprachige Jobsuchmaschine. Doch nicht nur diesen Bestand sichert sich Xing mit der Übernahme, auch die Suchtechnologie von Jobbörse.com, die rund 15 Millionen Domains, darunter mehr als 1,5 Millionen Unternehmensseiten durchsucht, dürften für das Business-Netzwerk ein Kaufgrund gewesen sein.

Xing baut mit Jobbörse.com sein Portfolio aus

„Auch Nicht-Mitglieder werden über unseren Xing-Stellenmarkt profitieren.“

Thomas Vollmoeller, CEO von Xing, begründet den Kauf von Jobbörse.com in einer Stellungnahme auch mit einer weiteren Öffnung der Plattform: „Wir können unseren Nutzern künftig ein deutlich höheres Volumen und eine noch größere Vielfalt an Stellenanzeigen anbieten. Damit erhöhen sich die Chancen und Möglichkeiten für unsere Mitglieder, den Job zu finden, der zu ihrem Leben passt. Aber auch Nicht-Mitglieder werden über unseren Xing-Stellenmarkt künftig profitieren.“

Für Nutzer und Mitarbeiter von Jobbörse.com scheint sich hingegen zunächst nichts zu ändern, wie es in der Mitteilung weiter heißt. „Die Domain Jobbörse.com bleibt erhalten. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 13 Mitarbeiter, die nach der Verschmelzung sämtlich von der Xing AG weiterbeschäftigt werden.“ Mit der Übernahme expandiert Xing weiter in neue Märkte. Schon in der Vergangenheit hatte das Unternehmen sein Portfolio Stück für Stück ausgebaut, unter anderem mit dem Kauf des Event- und Ticketing-Dienstleisters Amiando, der Übernahme von Kununu, einer Plattform für Arbeitgeberbewertungen oder der Integration des Online-Dienstleisters Lebenslauf.com.

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2 Reaktionen
topas
topas

Also wenn eine Jobbörse mit 2,5 Millionen offenen Jobs wirb gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Entwder müssten wir Vollbeschäftigung haben. Wenn man sich das Gejammere aus dem MINT-Sektor anhört, wie dramatisch der Bedarf dort sei müsste es interessant sein, von den 2,7Mio Erwerbslosen viele umzuschulen und auf den offenen Stellen einzusetzen. Bis dahin müssten jedoch die Löhne steigen - bei einem so eklatanten Mangel an Personal müssten sich die kapitalistischen Firmen mit Lohnangeboten überbieten.
Oder aber (die realistischere) Betrachtung: Da ist der Zufallsgenerator beim Bestimmen der freien Jobs Amok gelaufen. Wer über 7000 Jobbörsen und einen ebenso gefakte Zahl von Unternehmens-Webseiten abgrast hat Dubletten (Und Tripletten...) drin. Und das wirft dann ein schlechtes Licht auf die Qualität der Suchmaschine, wenn die nicht ausgefiltert werden. Mal bei einer zufälligen Suche unter 60 Treffern denselben Job (gleiche Referenznummer im Anzeigentext) 6 mal gefunden.

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Kleine Firmen sind meist besser
Kleine Firmen sind meist besser

Da sieht man mal das man keine 1000 Mitarbeiter braucht. Bei Paypal/EBay wurden heute glaube ich 2.400 Stellen abgebaut.

Im Gegensatz zu den Cashburner-Berichten sind viele Märkte immer noch (meist sprachlich, weniger geographisch) separiert. Auch weil z.B. Amazon und Ebay nichts dafür tun Produkte einheitlich zu beschreiben.

Wie man klar in der Realität erkennt, sind auch Arbeitsmärkte sehr lokal. Früher reichte die falsche Glaubensrichtung (evangelisch, katholisch) schon um nicht eingestellt zu werden. Und so lang ist das noch nicht her.

Die Branchenberichterstatter sollten sich z.b. die Springer Digital-Beteiligungen und Inhalte der Kleinanzeigen-Zeitungen ansehen um abzuschätzen was lokal interessant sein dürfte.

Müssen freie Stellen nicht dem Arbeitsamt gemeldet werden ? Wieso sind die dann nicht die größten unter Arbeitsamt.de ?

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