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So erstellst du das perfekte Xing-Profil [#smwhh]

So erstellst du das perfekte Xing-Profil [#smwhh]

Was macht ein gutes Xing-Profil aus? Marc Kadish, Produktmanager bei , hat während seines Vortrags zur Hamburg wichtige und Tricks für Einsteiger genannt.

So erstellst du das perfekte Xing-Profil [#smwhh]

Xing-Tipps. (Foto: Social Media Week Hamburg)

Xing ist in Deutschland das mit deutlichem Abstand größte Karrierenetzwerk. Hier treffen im Idealfall Bewerber auf Unternehmen, manchmal auch auf Headhunter. Auf der Social Media Week in Hamburg gab Marc Kadisch rund 40 Teilnehmern einige Tipps zur Optimierung ihres Xing-Profils.

Xing: So gelingt der erste Eindruck

Entscheidend für den ersten Eindruck ist vor allem das Profilfoto. Kadisch rät, darauf möglichst viel Gesicht zu zeigen. Solche Bilder funktionieren nämlich auch bei kleineren Auflösungen, zum Beispiel in Übersichten.

Der selbsternannte „Xing-Experte Nr. 1“ Joachim Rumohr setzt in seinem Nutzerprofil auf das sogenannte Portfolio. (Screenshot: t3n)
Der selbsternannte Xing-Experte Nr. 1 Joachim Rumohr setzt in seinem Nutzerprofil auf das sogenannte Portfolio. (Screenshot: t3n)

Wichtig ist auch die Entscheidung zwischen Lebenslauf und Portfolio. Hier muss sich jeder Nutzer die Frage stellen: Was will ich auf Xing erreichen? Funktioniert das eher über ein Portfolio mit Bild- und Textelementen oder einen klassischen Lebenslauf? In den Einstellungen können Nutzer festlegen, welche der beiden Formate einem Besucher initial angezeigt werden.

„Ich biete“ und „Ich suche“ sind für Xing sehr wichtige Elemente des Lebenslaufs. Hier lohnt es sich, die eigenen Fähigkeiten in kurzen Schlagworten zu hinterlegen. Nutzer lassen sich für Xing so leicht bestimmten Themen zuordnen und sind im Umkehrschluss auch leichter für Recruiter auffindbar. Bist du Entwickler? Dann hinterlege dort doch Schlagworte wie „JavaScript“ oder „Perl“.

Xing-Tipps: Ebenfalls wichtig sind Autocomplete- und Karrierewunsch-Funktionen

Wer schon einmal seine ehemaligen oder aktuellen Arbeitgeber im Lebenslauf hinterlegt hat, kennt sie: die Autocomplete-Funktion. Xing liefert Nutzern damit schon während der Eingabe weniger Buchstaben in der Datenbank hinterlegte Vorschläge. Wer sie verwendet, kriegt von Xing daraufhin unter anderem bessere Kontaktvorschläge.

Auch über die Funktion „Karrierewünsche“ hat Kadisch in seinem Vortrag gesprochen: Hier können Nutzer ihr Interesse oder ihre Ablehnung gegenüber Jobangeboten deutlich machen – und sich damit auch vor ständigen Anfragen fremder Recruiter schützen.

Das „Logged-out-Profil“ zur besseren Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Eine interessante aber vielen Anfängern unbekannte Funktion ist das sogenannte „Logged-out Profil“. Es ist für alle Besucher sichtbar, die nicht bei Xing angemeldet sind und ist über Suchmaschinen wie Google auffindbar. Nutzer können die Menge an darauf sichtbaren Informationen in den Einstellungen unter dem Reiter „Privatsphäre“ definieren.

Die Option zur Sichtbarmachung des Xing-Profils in Suchmaschinen findet sich in den Einstellungen. (Screenshot: t3n)
Die Option zur Sichtbarmachung des Xing-Profils in Suchmaschinen findet sich in den Einstellungen. (Screenshot: t3n)

Erweiterte Möglichkeiten zur Personalisierung der eigenen Profilseite erhalten Nutzer mit den kostenpflichtigen Premiumfunktionen. Sie können damit beispielsweise das eigene Portfolio mit mehr Foto- und Textelementen füllen und die „Karrierewünsche“ genauer festlegen.

Kennst du weitere Tipps zur Verbesserung des eigenen Xing-Profils? Dann schreib uns doch einen Kommentar.

Vielleicht auch interessant: In 10 Schritten zum perfekten Business-Profil auf LinkedIn

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10 Antworten
  1. von René am 20.02.2014 (14:18 Uhr)

    "[...] manchmal auch auf Headhunter": In meinem Umfeld liegt das "manchmal" eher bei 95% aller Nachrichten. Vor allem von solchen die sich noch nicht einmal das Profil ansehen geschweige denn den Standort.

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  2. von Simon am 20.02.2014 (17:53 Uhr)

    "Xing ist in Deutschland das mit deutlichem Abstand größte Karrierenetzwerk." Leider aber international ziemlich irrelevant. Ein Punkt der für mich in einer ja doch mittlerweile sehr kleinen und wohlvernetzten Welt doch schon sehr schwer wiegt.

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  3. von Lars Budde am 20.02.2014 (18:02 Uhr)

    @René Das stimmt wohl. Auch so etwas kannst du aber ja wie oben beschrieben umgehen, indem du deine Bereitschaft für einen Jobwechsel in den Einstellungen festlegst.

    @Simon Das kann im Einzellfall entscheidend sein, gilt in dieser Form aber bestimmt nicht für alle Leser. Vor allem diejenigen, die ohnehin in Deutschland bleiben wollen, haben mit Xing (aktuell noch) ein gutes Karrierenetzwerk zur Hand.

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  4. von Granaton am 20.02.2014 (18:22 Uhr)

    Bemerkenswert bei XING ist, dass es zwar in seinen Hausregeln bürgerliche Namen bei einer Anmeldung verlangt, dass es jedoch Pseudonyme akzeptiert, wenn man deren Verkehrsgeltung nachweisen kann. Nicht, dass alle UserInnen diesen Umstand auch respektieren würden, man wird immer wieder gemeldet, was zu einer temporären Sperrung des Profils führen kann. Doch diese wird wieder aufgehoben, sobald man sich mit XING in Verbindung setzt. Im Endeffekt bin ich sehr zufrieden und glücklich mit dem Quality Team, das meinen legitimen Künstlernamen nach einer kurzen E-Mail Debatte anerkannt hat. Ich brauchte dafür nicht einmal anwältliche Unterstützung. Danke!
    https://www.xing.com/profile/Granat_On

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  5. von Julia am 20.02.2014 (18:26 Uhr)

    Schöne Zusammenfassung, Lars! Xing hat eigene Spielregeln im Vergleich zu den anderen sozialen Netzwerken. Das hat meiner Meinung nach sowohl Nachteile (s. oben), als auch einige Vorteile. Infomationsschutz z.B. zählt für mich zu den wichtigsten...

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  6. von Lara am 20.02.2014 (19:06 Uhr)

    Neben einem guten Profil ist bei XING die Vernetzung und Aktivität ein Schlüssel zum Erfolg. Allerdings schätzen nicht alle Arbeitgeber die Arbeitnehmer die fast alle Infos preisgeben.

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  7. von Lokal geht auch am 20.02.2014 (23:28 Uhr)

    Man sucht aktuell anscheinend geeignete Bewerber. Daher Xings TV-Werbung bzw. Hinweise wie diese. Auch an Reality-Dokus oder Bachelor oder Dschungelcamp sieht man ja auch, das es den Leuten aktuell wohl ganz gut geht.
    In ein paar Jahren wenn die Rezession kommt, ist man dann zu alt, zu teuer, zu unflexibel oder was sonst so gegen einen spricht. Wer unterschiedliche Wohnungsmärkte (zu wenig Wohnungen bzw. zu wenig Mieter) kennt, erkennt die Ähnlichkeiten zum Arbeitsmarkt. Aktuell muss man sehen das genug Bewerber auf Xing kommen und die Firmen kontaktieren. In ein paar Jahren braucht man Firmen die Interesse haben ihre Ausschreibungen dort reinzustellen und die Art der Kommunikation ändert sich.

    An den aktuellen Berichten über Akademiker-Armut und eigenen Erfahrungen mit Handwerkern und Dienstleistern bzw. Bewerbern sollte jedem schnell klar werden was am Arbeitsmarkt schief läuft.

    Und viele Leute sind nicht ortsflexibel oder können viele Sprachen. Von daher sind lokale Arbeitsmärkte durchaus rentabel machbar. In Österreich und/oder Schweiz ist EBay vielleicht auch nicht Marktführer für Auktionen. In Frankreich und Japan war es wohl Yahoo. Die Stadtnetze haben wohl mehr Glasfaser-FTTH-Anschlüsse als die Telekom wurde neulich glaube ich gemeldet. Lokal geht also auch ganz gut.

    Wichtiger wären Weiterentwicklungen wie gefragte Skillsets damit die Leute das richtige lernen oder Bewertungen. Fleissigen Saison-Arbeitern in der Urlaubs-Industrie würde letzteres beispielsweise helfen. Aber auch Freiberuflern, Nachhilfe-Lehrern oder Hundetrainern.

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  8. von Utku Akkoc am 21.02.2014 (08:52 Uhr)

    Super Anfangs-Zusammenfassung,

    Xing ist eine coole Kontaktmaschinerie, ich finde die Benachrichtigungstools super, die mir nach einer expliziten Suche wöchentlich Berichte per Mail liefern.

    Ich würde es zu dem begrüßen, wenn Xing mir ein Werkzeug liefern würde, wie ich bestimmte Personen aus Webinareinladungen fernhalten könnte.

    BG
    Utku

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  9. von Winnie am 24.02.2014 (15:27 Uhr)

    Schade, dass man diesen Artikel von hier aus nicht auf Xing teilen kann... :-)
    Ich schließe daraus, was t3n von Xing und dessen Relevanz hält.

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  10. von tweuropa am 29.03.2014 (09:49 Uhr)

    Danke Lars,kurz und knackig auf den Punkt gebracht.

    Ein adäquater Auftritt kann einem Unternehmen ein junges,modernes Image verleihen.dabei verbessert Social Media die Reputation und rückt das Unternehmen näher an die Kunden.

    Viele Unternehmen sind sich darüber im Klaren, dass die virtuelle Welt das Kommunikationsmedium der Jugendlichen und Berufseinsteiger ist.
    Wer diese Klientel ansprechen oder beschäftigen will, muss sich heute im Social Web engagieren.

    Ich habe den Blogbeitrag auf unseren Xing_de Reddit Newsreader verlinkt
    http://www.reddit.com/r/xing_de/

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