Business: Xing steigert Umsatz um 32 Prozent und trotzt der Krise

Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG. Foto: nextconference

Das Social Business Network Xing hat seinen Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Die erneut positiven Umsatzzahlen bedeuten einen absoluten Gesamtumsatz von 33,2 Prozent, nach 25,1 Prozent in den ersten neun Monaten des letzten Jahres. Maßgeblichen Anteil daran hat der Bereich der Premium-Mitglieder.

Xing ist es gelungen, in den letzten zwölf Monaten die Anzahl der Premium-Mitglieder um 29 Prozent zu erhöhen. 662.000 zahlende Mitglieder haben allein im dritten Quartal für einen Umsatz von knapp 10 Millionen Euro gesorgt. Eine interessante Entwicklung gibt es dabei bei den Neu-Mitgliedern: Der Anteil aller neuen Mitglieder, die gleich mit einer Zwei-Jahres-Mitgliedschaft eingestiegen sind, hat sich in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

xingTrotz der Konzentration auf den Kernmarkt Deutschland, Österreich und Schweiz kann auch international punkten. Vor allem in der Türkei und in Spanien konnte das Network nach eigenen Angaben Mitglieder dazu gewinnen und der Konkurrenz Marktanteile streitig machen.

Als weiteres stabiles Unternehmens-Standbein hat sich der Stellenmarkt „Xing Jobs“ erwiesen. Entgegen dem rückläufigen Trend des Gesamtmarktes konnte das Unternehmen in diesem Geschäftsbereich eine Umsatzsteigerung von 15 Prozent erzielen.

Die Umsatzsteigerung konnte allerdings wie erwartet nicht in eine entsprechende Gewinnsteigerung umgewandelt werden. Die Xing AG hatte in den ersten neun Monaten ein kumuliertes Konzernergebnis von 2,5 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn von 4,7 Millionen Euro erzielt worden. Die Gründe dafür liegen unter anderem in den gesteigerten Investitionskosten für den Ausbau der Plattform und der Produktpalette.

Bildnachweis für die Newsübersicht: next conference, Lizenz: CC BY

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