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Y Combinator experimentiert mit bedingungslosem Grundeinkommen

(Foto: Shutterstock)

Der Startup-Investor Y Combinator will in Kalifornien Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ausrüsten, um so langfristig herauszubekommen, ob die Idee funktioniert und was das Geld mit den Menschen macht.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Y Combinator startet Pilotprojekt

Das bedingungslose Grundeinkommen ist derzeit in aller Munde. Etliche Initiativen experimentieren im Rahmen von Pilotprojekten mit der Durchführbarkeit. Die Schweiz wird am 5. Juni als erstes Land der Welt über eine flächendeckende Einführung abstimmen. Jetzt startet in den USA der kalifornische Startup-Investor Y Combinator, der Firmen wie Reddit, Airbnb oder Dropbox bei der Gründung unterstützt hat, ein Pilotprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen – in der kalifornischen Stadt Oakland.

Y Combinator versorgt Oakland-Bewohner mit bedingungslosem Grundeinkommen. (Foto: GotCredit / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Anfang des Jahres hatte das Gründerzentrum schon eine Fünf-Jahres-Studie zu dem Thema angekündigt, jetzt soll in einem kürzeren Projekt geklärt werden, wie sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die Menschen auswirken könnte. Werden die Menschen, deren Grundbedürfnisse finanziell abgesichert sind, glücklicher? Und was werden sie mit der frei gewordenen Zeit anfangen? Werden sie sich weiterbilden, faulenzen oder reisen?

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Y Combinator: „Wir wollen sehen, wie die Menschen diese Freiheit erleben“

Das in der San Francisco Bay Area gelegene Oakland mit seinen knapp 400.000 Einwohnern eigne sich sehr gut für das Y-Combinator-Projekt, da dort große soziale und ökonomische Unterschiede vorherrschten, schreibt Y-Combinator-President Sam Altman in einem entsprechenden Blogbeitrag. Und weiter: „Wir hoffen, das Grundeinkommen fördert die Freiheit, und wir wollen sehen, wie die Menschen diese Freiheit erleben.“.

In den kommenden Monaten soll das Projekt ausgearbeitet und die Stadtverwaltung einbezogen werden. Sollte das Pilotprojekt erfolgreich verlaufen, will Y Combinator die entsprechende Langzeitstudie weiter vorantreiben. Das deutsche Crowd-finanzierte Projekt „Mein Grundeinkommen“, das Menschen ein Jahr lang mit jeweils 1.000 Euro pro Monat versorgt, hat schon 43 Mal ein solches Grundeinkommen finanziert.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der t3n-Artikel: „Automatisierung vs. Handarbeit: Wie die Zukunft der Arbeit aussehen kann“.

via venturebeat.com

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Eine Reaktion
Werner
Werner

Auch wenn ich den sonst nicht mag, aber wenn er Recht hat hat er Recht:

Als Erzbischof von Buenos Aires betonte Franziskus treffend, menschliche Würde verlange, nicht von Almosen, sondern von den Früchten der eigenen Arbeit zu leben.
In diesem Sinne ist Harz4Plus entwürdigend. Nicht nur für die Bezieher sondrn auch für die die es finanzieren sollen.

Aber wie in der Bay, auch hier im Lande populär bei Leuten die eh ausgesorgt haben.

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