Yahoo-Chef Yang tritt zurück – in die zweite Reihe
Das Internet-Unternehmen Yahoo kommt nicht aus den Schlagzeilen. Erst scheitert die Kooperation mit Google, dann gibt es auf das eigene Kaufgesuch hin einen Korb von Microsoft und jetzt versucht man anscheind mit dem Rücktritt von CEO Jerry Yang das Ruder herumzureißen. T3N zeichnet den bisherigen Verlauf der Yahoo-Krise nach.
Als Yahoo-Mitgbegründer Jerry Yang am 18. Juni 2007 den Posten als "Chief Executive Officer (CEO)" von
Terry Semel übernahm, war von einem wichtigen Schritt für die Restrukturierung von
Yahoo die Rede.
In einem Blogbeitrag zu seinem Antritt sprach Yang damals von einer neuen Vision: Yahoo wolle künftig noch schneller werden, in Kreativität und Innovationen investieren und trotzdem mehr Geld verdienen. Nur 17 Monate später gibt Yang diese Position wieder auf und rückt ins zweite Glied zurück.
Die drohende Übernahme durch Microsoft
Zur Vorgeschichte: Durch die immer weiter steigende Dominanz des Suchmaschinenbetreibers Google sah sich Microsoft im Mai 2007 zum Handeln gezwungen. Der Redmonder Software-Gigant wollte die Position der eigenen Suchmaschine MSN durch die Übernahme des Google-Konkurrenten Yahoo deutlich stärken und zur ernsthaften Konkurrenz werden. Nachdem ein erster Übernahmeversuch einige Monate zuvor gescheitert war, sollte ein verbessertes Angebot die Wende bringen. Doch Yahoo lehnte die Offerte von spekulierten 50 Milliarden Dollar erneut ab.
One answer
von Falk Hedemann 18.11.2008 (17:46Uhr) 1.
Mittlerweile ist auch die oft zitierte E-Mail von Jerry Yang an die Yahoo-Mitarbeiter im Netz aufgetaucht: http://tinyurl.com/yang-email.
Interessant finde ich die Darstellung Yahoo sei jetzt in vielen Bereichen stärker als noch vor 18 Monaten.
Ob das alle so sehen?