Im Februar 2008 wagte Microsoft dann den nächsten Anlauf zur Übernahme von Yahoo. Dem damals aktuellen Aktienpreis von Yahoo angemessen lag das Angebot nun bei 44,6 Milliarden Dollar - ein Preis für den sich Microsoft deutlich würde strecken müssen, weshalb das Unternehmen auch schon mit Investoren wie dem Medienmogul Rupert Murdoch oder AOL Time Warner gesprochen hatte.
Yahoo bekam in dieser Zeit zumindest moralische Unterstützung vom Konkurrenten Google. Dessen CEO Eric Schmidt ließ seinen Yahoo-Konkurrenten Yang wissen, dass man Yahoo in jeder Hinsicht unterstützen wolle, um eine Übernahme durch Microsoft zu verhindern. Auch wurden Spekulationen über eine Zerschlagung von Yahoo laut, doch soweit kam es dann nicht. Yahoo wehrte sich letztlich erfolgreich gegen die Übernahmepläne. Anfang Mai wurden die Verhandlungen abgebrochen.
Die Kooperation mit Google
Nach der Abwendung der Übernahme durch Microsoft versuchte man bei Yahoo eine Möglichkeit zu finden, auch zukünftige Angriffe überstehen zu können. Nach der angebotenen Unterstützung durch Google setzen sich die beiden Suchmaschinenbetreiber noch während des Übernahmepokers an einen Tisch und sprachen über ein Kooperationsprogramm. Nur Stunden nach dem endgültigen Scheitern der Verhandlungen mit Microsoft gaben Google und Yahoo bekannt, künftig im Bereich der Online-Werbung zusammenzuarbeiten.






Eine Antwort
von Falk Hedemann 18.11.2008 (17:46Uhr) 1.
Mittlerweile ist auch die oft zitierte E-Mail von Jerry Yang an die Yahoo-Mitarbeiter im Netz aufgetaucht: http://tinyurl.com/yang-email.
Interessant finde ich die Darstellung Yahoo sei jetzt in vielen Bereichen stärker als noch vor 18 Monaten.
Ob das alle so sehen?