Die US-Kartellbehörde meldete dann allerdings umgehend Bedenken an, da beide Unternehmen zusammen auf einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent kämen. Der Deal wurde zunächst auf den Oktober verschoben. Am 5. November gab Google die Kooperationspläne wohl auch auf Druck der Kartellbehörde und der Werbewirtschaft auf und ließ den bereits perfekt scheinenden Deal platzen.
Yang im Schlingerkurs
Die überraschende Wende brachte den Yahoo-CEO Jerry Yang sofort unter Druck. Auf der Web-2.0-Summit in San Francisco sagte ein angeschlagen wirkender Yang: "Heute muss ich sagen, das Beste was Microsoft machen kann, ist, Yahoo zu kaufen. Ich glaube, das ist keine schlechte Idee". Nun soll es also doch noch zur Übernahme kommen. Doch auch dieser Plan scheitert, denn Microsoft ist nun angeblich nicht mehr interessiert.
Schnell werden die ersten Stimmen laut, Yang müsse als CEO zurücktreten, doch der Yahoo-Chef will davon zunächst nichts wissen. Bis heute. Verschiedene Quellen berichten von einer E-Mail, in der Yang den Yahoo-Angestellten seinen Rückzug auf seinen alten Posten als "Chief Yahoo" bekannt gibt. Seinen Sitz im Verwaltungsrat wolle er weiterhin wahrnehmen.






Eine Antwort
von Falk Hedemann 18.11.2008 (17:46Uhr) 1.
Mittlerweile ist auch die oft zitierte E-Mail von Jerry Yang an die Yahoo-Mitarbeiter im Netz aufgetaucht: http://tinyurl.com/yang-email.
Interessant finde ich die Darstellung Yahoo sei jetzt in vielen Bereichen stärker als noch vor 18 Monaten.
Ob das alle so sehen?