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Hunderte Millionen Nutzerdaten gestohlen: Yahoo-Hack könnte Auswirkungen auf Verkauf an Verizon haben

    Hunderte Millionen Nutzerdaten gestohlen: Yahoo-Hack könnte Auswirkungen auf Verkauf an Verizon haben
(Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com)

Medienberichten zufolge soll Yahoo kurz davor stehen, einen massiven Diebstahl von Nutzerdaten offiziell zu bestätigen. Das könnte auch Auswirkungen auf die geplante Übernahme durch Verizon haben.

Yahoo gehackt? Insider erwarten Bestätigung durch das Unternehmen

Ein Cyberkrimineller, der unter dem Namen „Peace“ auftritt, kam im Juni 2016 zu einiger Bekanntheit. Damals stellte er insgesamt 617 Millionen Nutzerdaten von Websites wie Tumblr, Linkedin oder Myspace zum Verkauf. Anfang August kamen dann nochmal 200 Millionen Nutzerdaten hinzu, die angeblich von Yahoo stammen sollen. Jetzt berichtet Recode mit Verweis auf eine nicht namentlich genannte Quelle innerhalb des Unternehmens, dass Yahoo den Hack noch in den kommenden Tagen bestätigen soll.

Die Daten bietet „Peace“ für etwa 1.800 US-Dollar im Darknet zum Kauf an. Sie sollen neben Nutzernamen und dazugehörigen Passwörtern auch weitere persönliche Informationen wie Geburtstage und alternative E-Mail-Adressen der Nutzer enthalten. Yahoo hat sich bislang nicht zur Echtheit der angebotenen Nutzerdaten geäußert. Sollte sich der Bericht von Recode bewahrheiten, wäre das eine schlechte Nachricht für Yahoo-Nutzer. Gleichzeitig könnte das auch Einfluss auf den geplanten Verkauf von Yahoo an Verizon haben.

Auch auf Yahoo-Chefin Marissa Mayer wirft der Vorfall kein gutes Licht. (Foto: JStone / Shutterstock.com)
Auch auf Yahoo-Chefin Marissa Mayer wirft der Vorfall kein gutes Licht. (Foto: JStone / Shutterstock.com)

Hack könnte Auswirkungen auf den Yahoo-Verkauf haben

Seit Juli 2016 ist bekannt, dass der US-amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon das Yahoo-Kerngeschäft für 4,83 Milliarden US-Dollar übernehmen will. Zwar haben sich beide Seiten bereits zu dem Deal bekannt, doch ein so massives Datenleck könnte auch auf den Verkauf Auswirkungen haben. Durch die gestohlenen Nutzerdaten könnten auf Yahoo Schadensersatzansprüche zukommen. Das wäre sicherlich nicht im Interesse des neuen Besitzers. Auch eine Untersuchung durch Regierungsbehörden könnte anstehen.

Eigentlich soll sich die Übernahme des Yahoo-Kerngeschäfts durch Verizon derzeit auf einem guten Weg befinden. Vertreter beider Firmen haben kürzlich mit regelmäßigen Treffen begonnen, um die Übernahme möglichst fließend zu gestalten. Jetzt stellt sich jedoch die Frage, ob die Verizon-Aktionäre nicht doch ein Problem mit dem Kauf haben könnten.

Ebenfalls interessant: Yahoo: Wie das Google der 90er scheiterte.

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