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Yahoo-Hack: Gestohlene Daten sollen bereits drei Mal verkauft worden sein

    Yahoo-Hack: Gestohlene Daten sollen bereits drei Mal verkauft worden sein
Yahoo gab einst die Klarnamen zweier Journalisten an chinesische Behörden weiter. Die Folge: 10 Jahre Haft. (Foto: Yahoo)

Neue Details zum 500 Millionen Nutzerkonten umfassenden Hack bei Yahoo: Der Angriff soll nicht von einem Staat unterstützt worden sein, und CEO Marissa Mayer hat bei Sicherheit gespart.

Yahoo-Hacker vermutlich aus Europa

Die Datenbank mit den gestohlenen Nutzerkonten von Yahoo wurden laut der Security-Firma InfoArmor mindestens drei Mal verkauft, einmal für mindestens 300.000 US-Dollar. Der Anbieter von Sicherheitslösungen besitzt offenbar selbst einen Teil der Daten, und hat auf Anfrage des Wall Street Journals acht Passwörter entschlüsselt und den Konten persönliche Daten richtig  zugeordnet.

InfoArmor widerspricht der Behauptung von Yahoo, dass der Hacker-Angriff von einer Regierung unterstützt worden sei. Stattdessen seien professionelle Hacker in Osteuropa am Werk gewesen. Der Handel mit den Daten soll Anfang 2015 begonnen haben, Yahoo dementierte bis vergangene Woche den Datendiebstahl.

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Yahoo-CEO Marissa Mayer soll Sicherheitsprobleme lange ignoriert haben. (Foto: TechCrunch  / flickr.com, Lizenz: CC-BY )

Kein Geld für Sicherheit

Sicherheit soll bei Yahoo lange keine Priorität gehabt haben, behaupten Insider gegenüber der New York Times. CEO Marissa Mayer wollte demnach nicht mehr finanzielle Ressourcen für das Security-Team zur Verfügung stellen. Eine Empfehlung zum Zurücksetzen der Passwörter habe sie abgelehnt. Viele Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung sollen daraufhin den Konzern verlassen haben. Der frühere Sicherheitschef Alex Stamos wechselte 2015 zu Facebook.

Erst in den vergangenen Jahren soll Yahoo wieder stärker in eine Sicherheitsoffensive investiert haben. 2014 gab das Unternehmen 10 Millionen Dollar dafür aus, von 2015 auf 2016 stiegen die Ausgaben in dem Bereich um 60 Prozent.

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