Für diese Strategie scheint Yahoo auch bereit zu sein, ein Verlustgeschäft hinzunehmen. Zwar wurden keine Details über den Preis von Zimbra bekanntgegeben, doch Analysten gehen davon aus, dass die einst bezahlten 350 Millionen US-Dollar klar verfehlt worden sind. Ganz umsonst war das Geschäft trotzdem nicht: Bei den Verhandlugen mit VMware wurde vereinbart, dass Yahoo auch weiterhin die Technologie von Zimbra für den eigenen Mail-Service verwenden darf.
Im Unterschied zu Yahoo will der Virtualisierungsspezialist VMware sein Kerngeschäft ausbauen. Gerade die kollaborativen Fähigkeiten von Zimbra sollen VMware vor allem bei der Erweiterung der eigenen Cloud-Strategy helfen, wie VMware-CTO Steve Herrod in einem Blogbeitrag schreibt.





2 Antworten
von Marcus 13.01.2010 (12:59Uhr) 1.
Damit ist wohl der Weg frei für ein Übernahme von Yahoo durch Microsoft. ;-)
Wer auf der Suche nach einer Groupware Lösung ist; Zimbra ist definitiv ein Kandidat für eine Evaluierung.
von mcnesium 13.01.2010 (13:19Uhr) 2.
@Marcus wenn du zimbra installierst, hast du einen uralten apache dabei, der tief im zimbra-kern verankert nicht mit aptitude aktualisiert werden kann und damit eine potentielle sicherheitslücke darstellt. vielleicht ändert vmware das ja. wäre wünschenswert, denn prinzipiell hast du durchaus recht.