Das Software-Unternehmen VMware hat die Open-Source-Groupware-Lösung Zimbra gekauft. Das gab der Spezialist für die Virtualisierung von Betriebssystemen auf der Unternehmensseite bekannt. Yahoo hatte Zimbra im September 2007 für 350 Millionen US-Dollar übernommen und treibt mit dem Verkauf offensichtlich die neue Strategie der Konzentration auf die Kerninteressen des Unternehmens weiter voran.
Für diese Strategie scheint Yahoo auch bereit zu sein, ein Verlustgeschäft hinzunehmen. Zwar wurden keine Details über den Preis von Zimbra bekanntgegeben, doch Analysten gehen davon aus, dass die einst bezahlten 350 Millionen US-Dollar klar verfehlt worden sind. Ganz umsonst war das Geschäft trotzdem nicht: Bei den Verhandlugen mit VMware wurde vereinbart, dass Yahoo auch weiterhin die Technologie von Zimbra für den eigenen Mail-Service verwenden darf.
Im Unterschied zu Yahoo will der Virtualisierungsspezialist VMware sein Kerngeschäft ausbauen. Gerade die kollaborativen Fähigkeiten von Zimbra sollen VMware vor allem bei der Erweiterung der eigenen Cloud-Strategy helfen, wie VMware-CTO Steve Herrod in einem Blogbeitrag schreibt.

















Wer auf der Suche nach einer Groupware Lösung ist; Zimbra ist definitiv ein Kandidat für eine Evaluierung.